Fort Rodney – Signal Peak / St. Lucia

Rodney Bay auf St. Lucia

Der Hike zum Fort Rodney ist eine tolle und einfache Wanderung auf St. Lucia. Von der historischen Festung hat man eine tolle Aussicht auf die Rodney Bay. Nimmt man den weiteren Anstieg zum Signal Peak in Kauf, wird man mit einem Panoramablick auf das Meer und die Insel St. Lucia belohnt. Der Weg ist kurz, jedoch steil und steinig. Lest in meinem Reisebericht alles zu meinen Erfahrungen bei der Wanderung zum Fort Rodney und zum Signal Peak auf St. Lucia.

Mein Urlaub auf St. Lucia 2019

2019 habe ich zum ersten Mal die Karibikinsel St. Lucia besucht. Insgesamt 10 Tage verbrachte ich im Royalton Saint Lucia Resort* und unternahm von dort verschiedene Tagesausflüge. Unter anderem haben wir die Wanderung am Tet Paul Nature Trail und zu den Piton Falls unternommen. Auch die Sulphur Springs waren Teil eines Tagesausfluges. Hierfür mieteten wir für einen Tag ein Auto und erkundeten die Insel auf eigene Faust. Die Rodney Bay lag in Laufweite zum Royalton Resort, somit konnten wir zu Fuß zur Wanderung zum Fort Rodney starten.

Mein St. Lucia Urlaub

Meine Erfahrungen zu den anderen beiden Wanderungen findest du hier:

Tet Paul Nature Trail / St. Lucia

Piton Falls / St. Lucia

Mein St. Lucia Landausflug Kreuzfahrt 2022

Drei Jahre später unternahm ich mit meiner Mutter eine Karibikkreuzfahrt mit der Mein Schiff. Auch hier war ein Tag auf St. Lucia geplant. Ich freute mich bereits sehr auf den Landausflug auf St. Lucia, da mir die Insel äußerst gut im Urlaub gefallen hat. Ich entschied mich für einen geführten Tagesausflug, da meine Mutter zum ersten Mal auf St. Lucia war und ich ihr die schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel zeigen wollte. Die Rodney Bay war dabei leider nicht Teil des Ausfluges. Alle Details zu diesem Tagesausflug kannst du in meinem gesonderten Reisebericht nachlesen:

Landausflug St. Lucia – Hightlights Tour

Kreuzfahrt Karibik 11/2022

Lage der Rodney Bay / Pigeon Island

Die Rodney Bay liegt im Norden von St. Lucia und die Festung Fort Rodney auf der Insel Pigeon Island im nördlichen Teil der Rodney Bay auf deiner Landzunge im Meer. Von der Hauptstadt Castries sind es etwa 16 Kilometer, somit knapp 30 Minuten mit dem Auto. Die Wanderung zum Fort Rodney kann daher auch problemlos in den Landausflug St. Lucia auf eigene Faust eingebaut werden.

Wir sind vom Royalton Resort zu Fuß gelaufen. Die einfache Strecke waren 3 Kilometer bis zum Start der Wanderung. Zu Beginn führte der Weg an der Straße entlang, aber zum Schluss konnten wir vom Pigeon Island Causeway die tolle Aussicht aufs Meer genießen.

Meine Wanderung zum Fort Rodney und Signal Peak

Nach drei Kilometern durch Schwüle und Hitze haben wir die Halbinsel Pigeon Island erreicht. Auf dem Weg kam leider eine Negativseite von St. Lucia zum Vorschein. Überall, wo man hinschaut, liegt Müll am Straßenrand. Tja, bei den Trauminseln ist definitiv nicht alles toll, zumindest nicht, wenn man genau hinschaut.

Start der Wanderung zum Fort Rodney

Nachdem wir den Eingangsbereich des Luxushotels Sandals Grande St. Lucian* hinter uns gelassen hatten, kamen wir zum Eingang der Halbinsel, auf welcher sich das Fort Rodney und der Signal Peak befindet. Hier konnten wir den Eintrittspreis entrichten. Danach kamen wir in einen großen Bereich, indem bei unserem Besuch gerade eine Veranstaltung vorbereitet wurde. Es sah so aus, als würde bald eine Hochzeit gefeiert werden.

Fort Rodney Eintrittspreis und Öffnungszeiten

Für das Fort Rodney wird ein Eintrittspreis fällig. Erwachsene zahlen 10 USD und Kinder 3 USD. Der Betrag kann direkt am Eingang bezahlt werden. Im Eintrittspreis ist auch der Besuch an zwei kleinen Stränden beinhaltet.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 09:30 bis 17:00 Uhr, wobei der letzte Eintritt bis 16:15 Uhr möglich ist. Eventuelle Änderungen der Öffnungszeiten könnt ihr euch sicherheitshalber vor eurem Besuch auf der Website anschauen: Pigeon Island National Landmark

Fort Rodney

Erstes Ziel der Wanderung war die Festung Fort Rodney. Der Weg dorthin ist einfach und nicht sehr weit, allerdings muss man hier bereits einige Höhenmeter überwinden. Bei der Luftfeuchtigkeit und den Temperaturen auf St. Lucia ist auch das gar nicht so ohne. Nach kurzer Zeit konnten wir bereits die Festung auf dem Hügel erkennen.

Noch im Zweiten Weltkrieg diente es als Funkposten und viel früher waren hier Kanonen stationiert und Späher, die aufgrund der Höhe feindliche Schiffe frühzeitig sehen konnten. Ursprünglich war Pigeon Island als Insel vom Festland getrennt. Erst 1971 wurde sie mit einem Damm mit dem Festland verbunden. Informationstafeln geben Aufschluss über die Historie des Fort Rodneys.

Vom Fort Rodney hat man bereits eine tolle Aussicht auf die Küste, das Meer und den Strand der Rodney Bay. Da die Festung recht einfach zu erreichen ist, war hier allerdings auch einiges los.

Signal Peak

Da wir uns mit den leicht zu erreichbaren Attraktionen nur selten zufriedengeben, ging es selbstverständlich weiter zum Gipfel des Signal Peak. Diesen konnten wir bereits vom Fort Rodney in der Ferne sehen. Eigentlich sah es auch gar nicht weit aus.

Blick zum Signal Peak

Weit war es auch nicht, allerdings wurde der Weg definitiv schwieriger. Einige Stellen waren felsig und wirklich steil. An den fiesen Stellen sind Handläufe angebracht. Insgesamt ist der Weg aber problemlos machbar, man sollte allerdings festes Schuhwerk anziehen. Uns kamen Leute mit Flipflops und Sandalen entgegen, dies ist sicherlich nicht die beste Entscheidung für den Weg zum Signal Peak.

Wanderung zum Gipfel des Signal Peak

Auf dem Gipfel wird man mit einer fantastischen Aussicht belohnt. WOW, hier oben hätte ich ewig bleiben können. Wirklich ein toller Ort und der kurze Aufstieg hat sich definitiv gelohnt.

Kurzer Abstecher zum Meer

Beim Rückweg machten wir einen kurzen Abstecher zum Stand, der allerdings brechend voll war. Es machte den Anschein, als wäre hier gerade ein Landausflug eines Kreuzfahrtschiffes angekommen und alle verbrachten die Zeit an dem kleinen Strand. Liegen dicht an dicht. Puh, definitiv nicht schön und gemütlich.

Wir entdeckten in der Nähe einen kleinen Pfad und entschieden uns, am Ufer noch etwas weiterzulaufen (ob das wirklich erlaubt war, bin ich mir jedoch nicht sicher 🤔). Dieser Weg war fantastisch, aber teilweise etwas zugewachsen. Am Ende kamen wir zu tollen Felsen am Meer und hatten eine herrliche Aussicht auf das Meer. Ein toller und idyllischer Ort.

Mein Besuch ist allerdings mittlerweile 5 Jahre her und ich weiß nicht, ob dieser Weg noch zugänglich ist.

Glücklich und geschwitzt machten wir uns auf den Rückweg zu unserem Resort. Immerhin hatten wir noch knapp 3 Kilometer vor uns. Kurz dachten wir daran, uns ein Taxi zu rufen, vor allem da das Wasser leer war, aber wir bissen die Zähne zusammen und gingen zu Fuß zurück. Den anschließenden Cocktail im Royalton Resort* hatten wir uns redlich verdient.

Reisetipps für Pigeon Island

  • Wenn ihr bis zum Signal Peak laufen wollt, empfehle ich Euch definitiv festes Schuhwerk. Ich persönlich bin immer mit Wanderschuhen unterwegs, da man nie weiß, was einen erwartet und ich mich definitiv sicherer fühle. Bis zur Festung Fort Rodney sollte Ihr aber auch mit offenen Schuhen kommen, falls ihr dies bevorzugt.
  • Ich erkunde meine Wanderungen immer im Vorfeld bei AllTrails. Hier kann man sich Fotos anschauen, Bewertungen lesen und Trails miteinander vergleichen. Bei der Wanderung kann man sich zudem navigieren lassen und im Nachgang die Daten analysieren. Nachfolgend gelangt Ihr direkt zur Route Fort Rodney und Signal Peak:
  • Achtet auf die Öffnungszeiten, damit ihr nicht vor verschlossenem Tor steht.
  • Sonnencreme ist absolut notwendig, denn ein Großteil des Weges verläuft in der Sonne.
  • Mückenschutz gehört für mich auf den tropischen Inseln immer dazu. Auch hier ist jede Menge stechendes Ungeziefer unterwegs. Ich nutze immer die Produkte von NoBite:
  • Wasser, Wasser, Wasser!!! Nehmt unbedingt ausreichend zum Trinken mit. Ich hatte wie so oft zu wenig dabei, irgendwie unterschätzt man es doch. Im Urlaub habe ich immer die Platypus Softbottle dabei, da ich diese nach der Nutzung eng zusammenrollen kann und ich mehr Platz im Rucksack habe.
  • Solltet Ihr im Zuge einer Kreuzfahrt auf St. Lucia sein, könnt Ihr Pigeon Island auch problemlos in den Landausflug einbauen. Am Hafen gibt es genügend Fahrer und Taxen, bei denen Ihr eine individuelle Tour planen könnt. Ein weiterer interessanter Wanderweg ist aber auch der Tet Paul Nature Trail in Nähe der Pitons. Weitere geführte Ausflugsmöglichkeiten findet Ihr beim Anbieter Meine Landausflüge*, eine Auswahl verlinke ich weiter unten.
  • Wenn Ihr euch auf St. Lucia einen Mietwagen leihen wollt, könnt Ihr bei Discover Cars* einen Preisvergleich verschiedener Mietwagenanbieter starten und den günstigsten Anbieter finden:
DiscoverCars.com

Fazit zum Fort Rodney

Wir hatten einen tollen Vormittag auf Pigeon Island. Beide Ziele, Fort Rodney und Signal Peak, waren absolut empfehlenswert. Die Aussicht war traumhaft und die Wanderung abwechslungsreich. Der Aufstieg zum Signal Peak war etwas anspruchsvoller, aber problemlos machbar. Durch die Lage unseres Resorts war es möglich, diesen Ausflug jederzeit spontan zu unternehmen. Wir konnten somit morgens wandern und mittags gemütlich am Pool liegen. Insgesamt waren wir für diese Tour 10 Kilometer unterwegs. Die Fahrt mit dem Taxi wäre aber auch problemlos möglich gewesen und hätte die Hälfte der Kilometer gespart.

Solltet Ihr auf St. Lucia sein und eine kurze Wanderung mit historischem Hintergrund und einer tollen Aussicht suchen, dann ist dies eure Wahl. Ich kann den Hike zum Fort Rodney und zum Signal Peak uneingeschränkt empfehlen. Solltet Ihr mit dem Taxi zur Pigeon Island fahren, dann könnt Ihr die Wanderung in einer Stunde schaffen. Für einen Aufenthalt am Strand oder einem zusätzlichen Besuch an der Rodney Bay musst ihr einen größeren Zeitrahmen einplanen. Wir waren in Summe vom Resort ca. 3 Stunden unterwegs, haben uns allerdings viel Zeit gelassen.

Rodney Bay auf St. Lucia

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Rodney Bay auf St. Lucia

Touren mit „Meine Landausflüge“

Weitere Ausflugsmöglichkeiten auf St. Lucia in kleinen Gruppen bietet der Anbieter Meine Landausflüge*. Klickt einfach unten auf Euren favorisierten Ausflug und Ihr findet weitere Details zum Landausflug.


Yvonne vom Reiseblog ChefinTravels

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