Stromadapter für Japan

Universal-Weltadapter mit USB-A und USB-C Anschlüssen für Japan

Wenn du nach Japan reist, gehört neben Reisepass, Kreditkarte und Kamera auch ein kleines, aber essenzielles Teil ins Gepäck: der Stromadapter für Japan. Denn so schön hightech und modern Japan auch ist – die Steckdosen in Japan unterscheiden sich deutlich von unseren europäischen Standards. Damit du vor Ort keine bösen Überraschungen erlebst, solltest du dich vorab informieren. Im nachfolgenden Bericht erkläre ich dir, welchen Adapter du benötigst, wie es mit der Netzspannung ausschaut und was du besonders bei unseren Schuko-Steckern beachten musst.

Benötige ich in Japan einen Stromadapter?

Die kurze Antwort: Ja, unbedingt.

In Japan werden Steckdosen vom Typ A und B genutzt – also mit zwei flachen, nebeneinanderliegenden Kontakten. Unsere europäischen Stecker (Typ C oder F) passen dort nicht. Ohne Reiseadapter für Japan kannst du also weder dein Handy noch deinen Laptop laden.

Welche Stromspannung in Japan?

Neben der Form der Steckdosen gibt es noch einen zweiten wichtigen Unterschied: die Netzspannung in Japan.

  • In Europa: 230 Volt / 50 Hertz
  • In Japan: 100 Volt / 50 oder 60 Hertz (je nach Region)

Moderne Ladegeräte für Smartphones, Tablets, Kameras und Laptops sind in der Regel für Spannungen von 100–240 Volt ausgelegt. Somit benötigst du keinen Spannungswandler und kannst die Geräte einfach nutzen. Schau einfach auf das kleine Schildchen deines Netzteils – dort sollte etwas wie “Input: 100–240V, 50/60Hz” stehen. Dann kannst du deine Geräte ohne Bedenken nutzen.

Nur bei Geräten wie z. B. Föhn, Glätteisen, Wasserkocher) könnte es Probleme geben. Ich persönlich nehme solche Geräte gar nicht erst mit, sondern verlasse mich in Japan auf die Hotelausstattung. In Japan ist es tatsächlich gar nicht ungewöhnlich, dass man auch mal ein Glätteisen vorfindet. Der Föhn ist ohnehin überall Standard und über einen Wasserkocher habe ich noch nie nachgedacht….

Welche Stromadapter für Japan sind sinnvoll?

Welcher Reiseadapter für dich sinnvoll ist, hängt von der Anzahl der zu ladenden Geräte ab. Hier stelle ich dir die zwei grundsätzlichen Möglichkeiten vor:

Einfache Japan-Adapter

Diese sind klein, günstig und tun, was sie sollen. Es handelt sich um einen Adapter für einen einzelnen Stecker. Ihr könnt diesen beispielsweise nutzen, um nachts euer Smartphone am Bett zu laden. Aber auch für das Handgepäck kann er sinnvoll sein. Häufig benötigt man auch am Flughafen oder sogar im Flugzeug einen Adapter. In Japan ist auch der Shinkansen ein Thema, auch dort benötigt Ihr einen Adapter.

Ich greife gerne auf Markenprodukte zurück und habe den Brennenstuhl Reiseadapter für Japan und die USA im Einsatz. Vorteil ist, dass er kompakt und günstig ist und in jede Tasche passt. Dadurch kannst du ihn aber auch nur in diesem Land verwenden.

Brennenstuhl Japan-Reiseadapter*

Universal-Weltadapter für Japan

Wenn du häufiger in fremde Länder reist, lohnt sich ein Universal-Reiseadapter. Dieser ist für viele Länder nutzbar und kann individuell verstellt werden. Seit vielen Jahren nutze ich die Modelle von SKROSS.
Wichtig bei den Weltreiseadaptern ist allerdings, dass Japan nicht automatisch bei jedem dabei ist! Kurz vor meiner ersten Japan-Reise hatte ich auch kurz Schweißperlen auf der Stirn, als ich dies erfahren habe. Überprüft deshalb vorher euren Adapter, nicht, dass ihr plötzlich in Japan steht und keine Lademöglichkeit habt.

Mittlerweile gibt es viele Weltadapter auch mit USB-A und USB‑C‑Anschlüssen – perfekt, um gleich mehrere Geräte gleichzeitig zu laden. Ich hatte bisher zwei S-KROSS-Weltadapter für unsere Reisen nach Kanada und in die USA im Einsatz, dieser war aber für Japan nicht passend. Somit haben wir uns zwei neue angeschafft. Es gibt dabei mehrere Ausführungen mit verschiedenen Anschlüssen und unterschiedlicher Leistung. Die folgenden Stromadapter sind nun bei uns im Einsatz:

S-KROSS MUV USB*

S-KROSS MUV mit 65 Watt USB-C + USB-A*

Das Schuko-Steckdosen-Problem in Japan

Und hier kommt der Haken: Geräte mit Schuko-Stecker (die runden, dickeren Stecker mit Erdung, z. B. bei vielen Laptops oder Ladegeräten für Kameras) sind in Japan ein echtes Problem. Im vergangenen Jahr war ich nur drei Tage in Japan, da hat das Notebook es auch ohne Aufladen geschafft. Dieses Jahr wird es bei 2 Wochen jedoch schwieriger. Mehrere Stunden habe ich im Internet recherchiert und nach einem Adapter für den typischen Schuko-Stecker gesucht. Ergebnis: Es gibt schlicht keinen passenden Adapter für Schuko-Stecker in Japan (zumindest nicht von namhaften Herstellern). Da Notebookzuhauselassen allerdings keine Alternative ist, musste eine Lösung her.

Meine Lösung fürs Laptop-Laden in Japan

Da ich ein recht neues Notebook habe, kann ich dieses auch über den integrierten USB-C-Anschluss laden. Somit lade ich mein Notebook direkt über USB-C – ganz ohne Schuko-Stecker. Das spart zudem Platz, ist leichter und funktioniert nicht nur in Japan, sondern auf der ganzen Welt. Deshalb habe ich mich für die Reiseadapter mit einem 65-Watt-Anschluss von SKROSS entschieden. Zusätzlich habe ich noch einen 65-Watt-Adapter von Samsung gekauft, um auf der ganzen Welt diese Möglichkeit zu haben. Diesen stecke ich dann einfach in den Japan-Adapter und kann damit zusätzlich laden. Auch sehr praktisch für das schnelle Aufladen der Powerbank.

Laptop mit USB-C Netzteil in Japan laden

Wenn dein Laptop USB-C-Laden nicht unterstützt, habe ich keine perfekte Lösung. Es gibt No-Name Anbieter mit Schuko-Adaptern, denen ich allerdings nur bedingt vertrauen würde. Eine Alternative ist noch eine Mehrfachsteckdose, hier ist es aber auch nicht einfach, eine zu finden, welche nicht auch einen Schuko‑Stecker als Anschluss hat. Vor Ort habe ich bisher keinen passenden Adapter gefunden, werde aber bei meiner jetzigen Reise noch einmal suchen. UPDATE: Auch vor Ort habe ich hierfür keine Lösung gefunden.

Fazit – Stromadapter für Japan

Ich bin froh, mittlerweile genügend Adapter für Japan zu besitzen und eine Lösung für das Notebook gefunden zu haben. In drei Tagen geht es wieder nach Japan und ich berichte euch im Anschluss darüber, wie gut alles funktioniert hat.

UPDATE: Ich bin nun von meinem Japan-Urlaub zurück und kann nur Positives über die Adapter berichten. Alle drei haben zuverlässig funktioniert. Ich würde definitiv empfehlen, auch einen kleinen, einfachen Adapter mitzunehmen. Oftmals ist um die Steckdosen herum nicht viel Platz, um den großen Weltadapter einzustecken, und auch im Shinkansen ist der große Adapter oftmals zu schwer. Leider sind in den japanischen Hotels oft nur wenig Steckdosen verfügbar. In einem Hotel hatten wir tatsächlich nur zwei Steckdosen und diese waren zudem hinter dem Fernseher versteckt. Hier war ich froh, die SKROSS-Adapter dabeizuhaben, um zusätzliche Anschlussmöglichkeiten mit USB-C und USB-A zu haben. Zusammengefasst bin ich mit der Kombination aus SKROSS Weltreiseadapter und einfachem Adapter super zurechtgekommen.

Alle Informationen zu Stromadapter für Japan nochmals zusammengefasst:

  • Ja, du benötigst in Japan einen Adapter – Typ A oder Typ B.
  • Die Stromspannung in Japan ist 100 V – moderne Geräte sind damit kompatibel und du benötigst keinen Spannungswandler.
  • Für Reisende mit wenigen Geräten reicht der einfache Adapter (z. B. Brennenstuhl).
  • Vielreisende oder Viellader fahren besser mit einem guten Weltadapter für Japan – am besten mit USB-A und USB-C Anschlüssen. Dann seid Ihr flexibel.
  • Achtung Schuko-Stecker! Hier passen die normalen Reiseadapter nicht.

Ich bin mit der Kombination aus einfachem Stecker und Weltreiseadapter sehr zufrieden. Die zusätzlichen USB-C-Anschlüsse brauche ich eigentlich in jedem Urlaub, vor allem, weil USB-Stecker im Hotel meist elend langsam sind. Der einfache Adapter ist perfekt für unterwegs geeignet (Flughafen, Zug usw.). Mehrere Adapter sind immer sinnvoll, um an unterschiedlichen Stellen im Hotelzimmer laden zu können. Die Anschaffungen sind nicht günstig, aber man kauft ihn schließlich nur einmal und sollte dann für die Zukunft ausgesorgt haben.

Meine Reiseadapter für die Japan-Reise

Ich habe auf einer Japan-Reise folgende Reiseadapter im Einsatz:

Ich habe somit an drei verschiedenen Steckdosen Möglichkeiten zu laden. Da jeder von uns gerne an seinem eigenen Bettende nachts das Smartphone laden möchte, sind hier bereits zwei Stecker notwendig und ein dritter hat Platz für Powerbank, Notebook oder Kamera. An den Adaptern ist zusätzlich noch Platz für USB-A und USB‑C‑Anschlüsse. Solltet ihr keine 65 Watt benötigen, ist dieser teure Adapter nicht notwendig und ihr könnt den günstigeren wählen.

Japan Stromadapter Typ A mit flachen Kontakten - Mein Zubehör für die Japan Reise

Kabeltasche – unverzichtbares Zubehör

Die Anzahl an Geräten, welche im Urlaub geladen werden müssen, wird immer größer und damit auch die Zahl der Kabel und Stecker. Wenn dann noch große Reiseadapter hinzukommen, muss man sich schon langsam Gedanken machen, wo man diese übersichtlich verstaut und vor allem wiederfindet. Früher hatten wir immer einen großen Turnbeutel dabei und haben alles hineingeworfen. Sobald man allerdings etwas gesucht hat, musste man immer den gesamten Beutel ausleeren.

Seit vielen Jahren unverzichtbar ist mittlerweile meine Kabeltasche. Damit hat sich das Problem gelöst. Die Kabeltasche ist immer das Letzte, was im Hotel gepackt wird. Somit werde ich immer daran erinnert, keinen Adapter an der Steckdose hängen zu lassen. Größter Vorteil ist aber definitiv die Übersichtlichkeit.

Mein Bericht zur Kabeltasche

Mittlerweile gibt es eine große Anzahl an Kabeltaschen zu kaufen. Hier eine kleine Auswahl:


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