Der Besuch der Casa Batlló war eines der Highlights meines Landausflugs in Barcelona. Schon von außen ist das Gebäude mit seiner außergewöhnlichen Fassade ein echter Hingucker. Die vielen geschwungenen Formen, Farben und Details machen die Casa Batlló zu einem der außergewöhnlichsten Gebäude von Antoni Gaudí.
Wir haben unseren Besuch mit einer Hop-on-Hop-off-Bustour durch Barcelona verbunden und sind direkt bei der Casa Batlló ausgestiegen. Nach der Besichtigung ging es noch auf die Dachterrasse und in den Gaudi Cube, bevor wir unsere Stadtrundfahrt fortgesetzt haben.
In diesem Reisebericht nehme ich dich mit durch die Casa Batlló und erzähle dir von unserer Besichtigung. Außerdem findest du Informationen zu den Tickets, zur Anreise und meine Erfahrungen mit dem Besuch mit Rollator.
Casa Batlló – ein Meisterwerk von Antoni Gaudí

Kurz & knapp
- Adresse: Passeig de Gràcia 43, Barcelona
- Architekt: Antoni Gaudí
- Umbau: 1904–1906
- Baustil: Katalanischer Modernismus
- UNESCO-Welterbe: seit 2005
- Kosten: ab 29 EUR (Stand: 09-26)
- Tickets kaufen: Casa Batllo*
Die Casa Batlló wurde ursprünglich 1877 erbaut. 1903 kaufte der Unternehmer Josep Batlló das Gebäude und beauftragte Antoni Gaudí mit dem Umbau. Zwischen 1904 und 1906 gestaltete Gaudí das Haus umfassend um.
Schon die Fassade fällt durch ihre geschwungenen Formen und die vielen Details auf. Besonders bekannt ist das Dach mit seinen schuppenartigen Elementen, das an den Rücken eines Tieres erinnert. Auch im Inneren setzt sich die besondere Gestaltung fort. Von der Eingangshalle über die Treppe bis hinauf ins Dachgeschoss gibt es immer wieder neue Details zu entdecken.


Tickets und Eintritt zur Casa Batlló
Für die Casa Batlló gibt es verschiedene Ticketvarianten. Neben der normalen Besichtigung werden auch spezielle Besuche am Morgen oder Abend angeboten. Bei den regulären Tickets kann außerdem zwischen verschiedenen Kategorien gewählt werden: Blue, Silver, Gold und Platinum.
Tickets mit festem Zeitfenster
Bei der Buchung muss man sich für eine bestimmte Uhrzeit entscheiden. Ab dieser Uhrzeit hat man 15 Minuten Zeit, um die Casa Batlló zu betreten. Das hat für mich einen großen Vorteil: Die Besucher verteilen sich besser und im Gebäude wird es nicht zu voll. Auch lange Warteschlangen werden dadurch vermieden.
Der Nachteil ist allerdings, dass man sich schon bei der Buchung ziemlich genau festlegen muss. Gerade wenn man den Besuch mit anderen Programmpunkten in Barcelona oder einem Landausflug von einem Kreuzfahrtschiff verbinden möchte, ist das nicht immer ganz einfach.
Blue, Silver, Gold oder Platinum?
Die vier Ticketkategorien unterscheiden sich vorwiegend darin, welche Bereiche man besuchen kann und wie flexibel das Ticket ist.
Blue ist die günstigste Variante, beinhaltet allerdings keinen Zugang zur Dachterrasse. Für mich wäre dieses Ticket deshalb keine Option, denn gerade die Dachterrasse gehört für mich zum Besuch der Casa Batlló dazu.
Silver beinhaltet zusätzlich die Dachterrasse und ist damit für einen normalen Besuch schon deutlich interessanter.
Mit Gold kommen weitere Leistungen dazu. Dazu gehören unter anderem der Zugang zur Privatresidenz im ersten Stock und ein Augmented-Reality-Tablet.
Mein Ticket: Plantinum
Wir hatten das Platinum-Ticket für die Casa Batlló. Es bietet die größte Flexibilität. Neben den zusätzlichen Bereichen beinhaltet es einen Priority Pass sowie die Möglichkeit, den Termin zu ändern und das Ticket unter den entsprechenden Bedingungen zu stornieren. Als wir das Ticket erhalten haben, wusste ich noch gar nicht, wie praktisch sich das für unseren Tag in Barcelona herausstellen würde. Im Nachhinein würde ich sagen: Das Platinum-Ticket hat mir den Tag gerettet.
Ich war auf einem Landausflug meiner Kreuzfahrt mit der Mein Schiff Flow in Barcelona und wollte die Stadt im Rahmen einer Hop-on-Hop-off-Bustour* erkunden. Die Casa Batlló lag ungefähr auf der Hälfte der Strecke. Mein Plan war deshalb, morgens die erste Hälfte der Route zu fahren, bei der Casa Batlló auszusteigen und nach der Besichtigung wieder in den Bus zu steigen, um den Rest der Strecke zu fahren. Daher hatte ich für 10:30 Uhr eine Besuchszeit für die Casa Batlló reserviert.

Gegen 9 Uhr standen wir am Verkaufsstand des Hop-on-Hop-off-Busses am World Trade Center und ich fragte, wie lange die Fahrt bis zur Casa Batlló ungefähr dauert. Ich hatte mit etwa einer Stunde gerechnet. Die Antwort war allerdings ernüchternd: Für die Strecke mussten wir mit etwa 1:45 Stunden rechnen. Damit war klar, dass wir unsere gebuchte Zeit um 10:30 Uhr nicht schaffen würden.
Flexible Umbuchung
Als Alternative wäre nur ein Taxi geblieben. Dann hätte ich allerdings meine geplante Stadtrundfahrt nicht mehr machen können. Also rief ich kurzerhand bei der Casa Batlló an und fragte, ob wir die Eintrittszeit verschieben können. Da ich das Platinum-Ticket hatte, konnten wir unseren Besuch problemlos von 10:30 auf 11:00 Uhr verschieben. Damit konnten wir unseren Tagesplan wie geplant durchführen und zeitlich hat am Ende alles perfekt funktioniert. Das Telefonat mit der Casa Batlló war übrigens völlig unkompliziert – die Mitarbeiterin war sehr freundlich und hat die Änderung problemlos vorgenommen.
Das Platinum-Ticket kostet aktuell 53 € pro Person. Neben der Flexibilität hatte es für uns noch einen weiteren Vorteil: Wir mussten nicht anstehen, da das Ticket einen Priority-Zugang beinhaltet.
Weitere Ticketmöglichkeiten
Neben den regulären Tickets gibt es noch einige besondere Varianten. Wer früh starten und möglichst wenige Besucher im Gebäude haben möchte, kann das „Be the First“-Ticket* ab 8:30 Uhr buchen. Für einen Besuch am Abend gibt es die Möglichkeit eines Nachtbesuchs* zwischen 20:30 und 21:30 Uhr, bei dem die Casa Batlló in besonderer Beleuchtung erlebt werden kann.
Je nach Angebot lassen sich außerdem Besuche mit Ausstellungen kombinieren. Für Senioren, Kinder, Studenten und Menschen mit Behinderung gibt es entsprechende Vergünstigungen.
Mein Tipp zur Ticketbuchung
Ich würde die Tickets möglichst früh buchen. Die Preise richten sich nach Verfügbarkeit und können mit zunehmender Auslastung steigen. Auch die Auswahl an Uhrzeiten wird natürlich kleiner, je später man bucht. Laut Casa Batlló können Frühbucher aktuell bis zu 15 € pro Person sparen. ▶ zur Ticketbuchung*
Wenn Ihr lieber bei GetYourGuide Tickets bucht, könnt Ihr auch dort die Eintrittskarten buchen. Hier gelangt Ihr direkt zu den Tickets: Casa Battlo bei GetYourGuide*
Anreise zur Casa Batlló
Die Casa Batlló liegt zentral am Passeig de Gràcia 43 und ist dadurch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. In der Nähe befindet sich die Metrostation Passeig de Gràcia, die von mehreren Linien angefahren wird. Auch verschiedene Buslinien halten am Passeig de Gràcia.

Wer Barcelona mit dem Hop-on-Hop-off-Bus erkundet, kann ebenfalls direkt bei der Casa Batlló aussteigen. Beide Anbieter haben eine Haltestelle in der Nähe. Für uns war das besonders praktisch, da die Casa Batlló auf unserer gewählten Route lag und wir die Besichtigung mit der Stadtrundfahrt verbinden konnten.
Durch die zentrale Lage lässt sich der Besuch außerdem gut mit weiteren Sehenswürdigkeiten entlang des Passeig de Gràcia verbinden. Die Casa Milà liegt beispielsweise nicht weit entfernt.
Mein Rundgang durch die Casa Batlló
Im Erdgeschoss bekamen wir zunächst unser Augmented-Reality-Tablet. Dazu wurde nur nach der gewünschten Sprache gefragt. Über die Kopfhörer konnten wir passend zu den jeweiligen Räumen eine Audio-Erklärung anhören.

Schon in der Eingangshalle fallen die geschwungenen Formen auf, die sich durch die ganze Casa Batlló ziehen. Von hier aus geht es normalerweise über eine Treppe weiter nach oben. Da wir mit dem Rollator unterwegs waren, nutzten wir stattdessen den Aufzug. Allein die Fahrt nach oben war dabei schon etwas Besonderes. Es gibt zwei sehr kleine Aufzüge, die beide wunderbar zum historischen Gebäude passen. Einer davon ist komplett mit Plüsch ausgekleidet, der andere wirkt eher wie ein kleiner historischer Aufzug. Mit dem Rollator wurde es darin allerdings ziemlich eng. Die Aufzüge wurden vom Personal bedient und wir wurden auf unserem Rundgang immer wieder zu den entsprechenden Aufzügen begleitet.


Der Rundgang durch die Casa Batlló folgt einem vorgegebenen Weg durch das Gebäude. Man kann also nicht einfach zwischen den Etagen hin und her wechseln oder sich kreuz und quer durch die Räume bewegen. Dafür kann man sich in den einzelnen Bereichen so lange aufhalten, wie man möchte.
Das Hauptgeschoss
Im Hauptgeschoss finden sich überall geschwungene Formen und ungewöhnliche Details. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der pilzförmige Kamin.


Das ehemalige Hauptwohnzimmer der Familie Batlló liegt zur Passeig de Gràcia und hat große Fenster mit Blick auf die Straße. Auch die Decke ist wieder wellenförmig gestaltet. Die Formen sollen an die Kraft des Meeres erinnern. Von hier hatten wir auch unseren ersten Blick in den beeindruckenden Lichthof. Durch das Oberlicht fällt viel Tageslicht in den Innenbereich. Besonders auffällig sind die Fliesen in verschiedenen Blautönen.



Weiter ging es durch die Räume der Familie Batlló. Besonders interessant fand ich den privaten Speisesaal, von dem aus man zur Rückseite des Gebäudes und in den Innenhof gelangt. Hier gibt es auch Sitzmöglichkeiten im Außenbereich und eine Heidepergola. Von hier konnte man die rückseitige Hausfassade bewundern.


Die Privatresidenz der Familie Batlló
Zu unserem Platinum-Ticket gehörte auch der Zugang zur ehemaligen Privatresidenz der Familie Batlló im ersten Stock. Die Räume sind sehr schön nachgebildet und vermitteln einen guten Eindruck davon, wie die Familie damals gelebt hat. Besonders angenehm fand ich, dass wir uns hier frei in den Räumen bewegen konnten und nicht einfach nur einem vorgegebenen Weg folgen mussten.



Ausstellung Gaudí-Miró-Gomis: Deconstructed
Auf der zweiten Etage befindet sich die Ausstellung „Gaudí-Miró-Gomis: Deconstructed“. Sie beschäftigt sich mit den Verbindungen zwischen Antoni Gaudí, dem Künstler Joan Miró und dem Fotografen Joaquim Gomis. Neben Originalwerken und Fotografien gibt es verschiedene digitale und audiovisuelle Installationen, die sich mit dem Werk Gaudís auseinandersetzen.




Ich muss allerdings ehrlich sagen, dass ich die Ausstellung nicht in allen Details verstanden habe. Für mich war es eher eine interessante Mischung aus Kunst, Fotografie und moderner digitaler Technik als eine Ausstellung, bei der ich jede Aussage hätte erklären können. Gerade die Verbindung von historischen Werken mit modernen digitalen Elementen fand ich aber spannend.
Der Dachboden
Weiter ging es in den Dachboden der Casa Batlló. Dieser Bereich war ursprünglich wesentlich funktionaler als die repräsentativen Räume darunter. Hier befanden sich unter anderem Waschküchen und Lagerräume.
Ganz anders als die farbenfrohen Räume der unteren Etagen wirkt der Dachboden: Er ist überwiegend weiß gehalten. Besonders auffällig sind die 60 Kettenbögen, die an die Rippen eines Tieres erinnern und dem Raum eine ganz besondere Atmosphäre geben.



Im Dachboden befindet sich außerdem ein Ausstellungsbereich mit zeitgenössischer Kunst und digitalen Arbeiten. Die Casa Batlló verbindet hier das historische Gebäude mit modernen künstlerischen Interpretationen im Rahmen des Programms „The Heritage of Tomorrow“.
Die Dachterrasse – auf dem Rücken des Drachens
Zum Abschluss unseres Rundgangs ging es auf die Dachterrasse. Das Dach erinnert mit seiner Form und den unterschiedlich gefärbten Ziegeln an den Rücken eines Drachens. Dazu kommen die auffällig geschwungenen Schornsteine, die ebenfalls typisch für die Casa Batlló sind.


Die Dachterrasse selbst ist überraschend funktional gestaltet. Von hier oben hat man einen schönen Blick über die Dächer der umliegenden Häuser und kann sich auf verschiedenen Sitzmöglichkeiten etwas ausruhen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Getränke und kleine Snacks zu kaufen.


Für mich war die Dachterrasse ein schöner Abschluss des Rundgangs. Nach den vielen unterschiedlichen Räumen und Eindrücken war es angenehm, noch etwas draußen zu sitzen und den Blick über Barcelona schweifen zu lassen. Tatsächlich gefällt mir die Casa Batlló von vorne als Gesamtbild sogar besser als der Blick auf die einzelnen Details von der Dachterrasse.
Der Gaudí Cube – ein völlig anderes Erlebnis
Und dann kam der Gaudí Cube – und ehrlich gesagt: Ich dachte eigentlich, die Besichtigung wäre beendet nach der Dachterrasse, und dann kam noch so ein Highlight!
Nach all den historischen Räumen, den Möbeln, Fliesen und architektonischen Details war dieser Raum plötzlich etwas völlig anderes. Der Cube ist ein Raum mit LED-Bildschirmen, in dem man von allen Seiten von Bildern und Licht umgeben ist. Die Casa Batlló bezeichnet ihn als 360-Grad-Erlebnis.
Ich fand das total abgefahren. Die Bilder bewegten sich über die Wände, Boden und Decke und man hatte tatsächlich das Gefühl, mitten in der Projektion zu stehen. Dazu kam die passende Musik bzw. Soundkulisse. Ich war völlig sprachlos!



Was genau hinter den einzelnen Bildern und Animationen steckt, habe ich ehrlich gesagt gar nicht versucht zu analysieren. Für mich war der Cube vor allem ein faszinierendes Erlebnis und ein kompletter Kontrast zu dem historischen Gebäude, durch das wir gerade gelaufen waren. Ich war nach unserem Besuch jedenfalls immer noch davon beeindruckt.
Casa Batlló mit Rollator – meine Erfahrungen
Ich habe die Casa Batlló zusammen mit meiner Mutter besucht, die mit dem Rollator unterwegs war. Im Vorfeld hatte ich mich darüber informiert, dass die einzelnen Etagen des Hauses mit dem Aufzug erreichbar sind.
Für die Nutzung der Aufzüge wird ein Schlüssel benötigt, sodass wir dafür immer auf die Hilfe eines Mitarbeiters angewiesen waren. Das hat bei unserem Besuch hervorragend funktioniert. Wir mussten kein einziges Mal warten. Am Ende des Rundgangs auf jeder Etage war direkt jemand zur Stelle, der uns zeigte, wo es weitergeht, und den Aufzug für uns bediente.
So kamen wir ganz nebenbei auch in den Genuss, mit den alten Fahrstühlen zu fahren, was selbst schon ein kleines Erlebnis war. Einer der beiden Aufzüge ist komplett mit einem plüschigen Bezug verkleidet, der andere ist ein wunderschöner historischer Aufzug, der sehr gut zum Gebäude passt. Allerdings sind beide ziemlich eng. Mit dem Rollator war es gerade so möglich, hineinzukommen.
Dadurch kamen wir zwar nicht in den Genuss, die Treppen selbst zu nutzen, aber auch vom Treppenhaus aus kann man die außergewöhnliche Gestaltung der Treppen bewundern.



Die Gänge sind teilweise recht eng und im Inneren kann es auch voller werden. Mit einer Mobilitätshilfe ist der Besuch trotzdem gut machbar. Wir haben uns jederzeit gut unterstützt gefühlt und die Mitarbeiter waren schnell zur Stelle, wenn wir Hilfe benötigten.
Mein Fazit zur Barrierefreiheit: Ich würde den Besuch der Casa Batlló auch Menschen empfehlen, die auf eine Mobilitätshilfe angewiesen sind. Bei unserem Besuch hat die Organisation sehr gut funktioniert und wir konnten den kompletten Rundgang mit dem Rollator machen.
Mein Fazit: Lohnt sich die Casa Batlló?
Vor meinem Besuch waren mir eigentlich nur die Fassade und das Dach der Casa Batlló wirklich bekannt. Doch das hat schon gereicht, damit ich mich auf die Besichtigung gefreut habe. Bei unserer Ankunft merkte ich schnell, dass es mir nicht allein so ging. Je näher man kommt, desto größer wird die Menschentraube vor dem Eingang. Durch mein Platinum-Ticket war ich allerdings entspannt und konnte direkt zum Priority-Eingang gehen.

Der gesamte Rundgang ist sehr gut organisiert. Überall weisen Mitarbeiter den Weg und durch eine Nummerierung weiß man jederzeit, wo man sich gerade befindet. Im gesamten Gebäude gibt es unglaublich viel zu entdecken. Jedes Stockwerk hat neue Besonderheiten und eine ganz eigene Gestaltung. Auf der Dachterrasse kann man die außergewöhnlichen Spitzen des Daches aus nächster Nähe sehen. Eine weitere Besonderheit war für mich aber definitiv der Cube am Ende des Rundgangs. Das war wirklich ein faszinierendes Erlebnis.
Ich bin kein besonders kunstbegeisterter Mensch, aber mir hat die Casa Batlló sehr gut gefallen. Antoni Gaudí gehört für mich einfach zur Geschichte Barcelonas und die Casa Batlló ist eine tolle Möglichkeit, seine besondere Handschrift kennenzulernen.
Für mich hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt.
Häufige Fragen zur Casa Batlló
Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um deinen Besuch in der Casa Batlló.
Für die reguläre Besichtigung solltest du etwa 1 bis 1,5 Stunden einplanen. Wir haben 1,5 Stunden für die Besichtigung gebraucht.
Für die reguläre Besichtigung gibt es die Ticketkategorien Blue, Silver, Gold und Platinum. Sie unterscheiden sich unter anderem beim Zugang zu bestimmten Bereichen und bei den enthaltenen Leistungen. Die Dachterrasse kannst du ab Ticket Silver besuchen und bei Platinum bist du flexibel und kannst den Zeitpunkt verändern. Alle Details zu den Tickets findest du hier: Tickets Casa Batllo*
Ja. Die Casa Batlló verfügt über zwei Aufzüge, die bevorzugt von Menschen mit eingeschränkter Mobilität genutzt werden können. Wir waren mit einem Rollator unterwegs und konnten damit den kompletten Rundgang machen.
Die Casa Batlló befindet sich am Passeig de Gràcia 43 im Zentrum von Barcelona. Mit der Metro erreichst du sie über die Station Passeig de Gràcia mit den Linien L3 und L4. Auch mehrere Buslinien sowie die beiden Hop-on-Hop-off-Anbieter Barcelona Bus Turístic und Barcelona City Tour halten in unmittelbarer Nähe.
Ja, das lässt sich gut verbinden. Wir haben die Casa Batlló während unseres Kreuzfahrt-Landausflugs besucht. Mit dem Shuttlebus der Mein Schiff® sind wir bis zum World Trade Center gefahren und von dort mit dem Hop-on-Hop-off-Bus von Barcelona Bus Turístic weiter.
Für die Strecke vom Schiff bis zur Casa Batlló würde ich auf diesem Weg mindestens zwei Stunden einplanen. Vor allem die Fahrt mit dem Hop-on-Hop-off-Bus kann deutlich länger dauern, als man zunächst erwartet.
Meine Empfehlungen
Wenn du Barcelona auf eigene Faust erkunden möchtest, habe ich hier noch ein paar Empfehlungen für dich:
- Reiseführer für Barcelona:
- Eine Hop-on-Hop-off-Bustour ist eine gute Möglichkeit, sich zunächst einen Überblick über Barcelona zu verschaffen. Ich habe mich für die rote Linie von Barcelona Bus Turístic entschieden, die auch direkt an der Casa Batlló hält.
- Wenn du noch weitere Sehenswürdigkeiten in Barcelona besuchen möchtest, findest du hier passende Tickets bei GetYourGuide:
Affiliate und Offenlegung
In diesem Beitrag sind Affiliate-Links enthalten. Ihr erkennt sie an dem Stern (*) hinter dem jeweiligen Link. Wenn euch dieser Bericht bei der Planung eurer Reise hilft, freue ich mich, wenn ihr einen meiner Empfehlungslinks nutzt. Wenn ihr darüber ein Ticket kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten, ihr unterstützt damit aber meine Arbeit. ▶ zum Ticketkauf für die Casa Batllo*
Die Tickets für meinen Besuch wurden mir von der Casa Batlló kostenlos zur Verfügung gestellt. Es bestand jedoch keinerlei Vereinbarung über den Inhalt dieses Beitrags. Alle beschriebenen Erlebnisse und Eindrücke basieren auf meinen eigenen Erfahrungen.



Kommentar verfassen