Das Dreams Madeira Resort war das zweite Hotel, welches wir für unseren Madeira-Urlaub gewählt haben. Normalerweise buchen wir eher selten All-inclusive-Hotels, doch dieses Mal hatten wir bewusst Lust auf ein echtes Rundum-sorglos-Erlebnis. Auf Madeira ist das Angebot in diesem Segment überschaubar – das Dreams Madeira Resort gehört zu den wenigen Hotels auf der Insel, die ein umfangreiches All-Inclusive-Konzept anbieten.
In dieser Hotelreview teile ich meine persönlichen Erfahrungen aus einem siebentägigen Aufenthalt im Dreams Madeira Resort Spa & Marina. Wie war mein All-Inclusive-Aufenthalt auf Madeira wirklich? War ich mit Service und Verpflegung zufrieden? Und kann ich das Hotel für deinen Madeira-Urlaub empfehlen?
All diese Fragen beantworte ich in dieser ausführlichen Hotelbewertung über das Dreams Madeira Resorts.
Meine Madeira Unterkunft – Ist das Dreams Madeira Resort geeignet?
Wir haben einen zweiwöchigen Urlaub auf Madeira verbracht und hierfür die Unterkünfte gesplittet. Die erste Woche verbrachten wir in Funchal im The Views Baia und versorgten uns, neben dem inkludierten Frühstück, selbst. In der zweiten Woche wollten wir uns um nichts kümmern und entschieden uns für ein All-Inclusive-Resort. Das Dreams Madeira hat uns von vornherein hervorragend gefallen und daher entschieden wir uns recht schnell für die Buchung.
Wie das aber meist so ist, beginnt man mit näher rückendem Reisetermin doch wieder zu recherchieren: Man liest aktuelle Hotelbewertungen und schaut bei Google Reviews vorbei. Genau dabei kamen dann leider erste Zweifel auf. Das Dreams Madeira erhielt teilweise extrem schlechte Bewertungen – von „ein Stern ist noch zu viel“ bis hin zu vielen sehr kritischen oder durchwachsenen Erfahrungsberichten. Zwar gab es auch positive Stimmen, insgesamt überwogen aber zeitweise die negativen Eindrücke.
Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass es sich beim Dreams Madeira um ein bestehendes Resort handelt, das von Hyatt übernommen wurde. Das Hotel wurde umfassend renoviert, erweitert und neu positioniert. Wie bei vielen Neueröffnungen bzw. Rebrandings gab es in der Anfangsphase offenbar einige organisatorische und personelle Herausforderungen, die in den Bewertungen massiv kritisiert wurden.
Unsere Skepsis wuchs daher deutlich. Wir haben daraufhin mehrfach direkt Kontakt mit dem Hotel aufgenommen, um offene Fragen zu klären. Die Kommunikation per E-Mail verlief zwar teilweise mit etwas Wartezeit, war aber stets sehr freundlich, ausführlich und transparent. Das hat uns zunächst wieder ein besseres Gefühl gegeben. Am Ende haben wir uns entschieden, dem Dreams Madeira eine Chance zu geben, und waren sehr gespannt, als wir in der zweiten Woche endlich anreisen konnten.
Einen Überblick über meinen gesamten Madeira Urlaub und meine Aktivitäten vor Ort findest du hier:
▶ Madeira Urlaub 2025- Reisebericht & Empfehlungen

Hotelreview: Madeira Dreams Resort – kurz zusammengefasst
In dieser Hotelbewertung zum Dreams Madeira Resort Spa & Marina findest du meine persönlichen Erfahrungen. Hier die wichtigsten Punkte zum All-Inclusive-Hotel auf Madeira im Überblick:
- Hotel: Dreams Madeira Resort Spa & Marina (Hyatt Inclusive Collection)
- Lage: Ruhige Lage im Osten von Madeira, allerdings abseits gelegen
- Hoteltyp: Modernes All-Inclusive-Resort
- Zimmer: Preferred Club Double Deluxe Frontal Ocean View
- Aussicht: Toller Blick auf die Marina und das Meer
- All-Inclusive: Umfangreiches Verpflegungsangebot mit Buffet und 4 À-la-carte-Restaurants, Snackrestaurants, Café, Eisdiele und Bars.
- Restaurants: a-la-carte mit Tischreservierung, sehr lecker, abwechslungsreich und hochwertig
- Service: sehr freundlicher, aufmerksamer und professioneller Hotelservice
- Pools: mehrere Außenpools (nicht beheizt) sowie moderner Innenpool im Spa
- Spa & Wellness: Neuer Spa-Bereich mit Sauna, Dampfbad und Anwendungen (kostenpflichtig)
- Fitness: Gut ausgestattetes Fitnessstudio mit modernen Geräten
- Entertainment: dezente Unterhaltung, Live-Musik, Aktivitäten für Erwachsene & Kinder
- Zielgruppe: Paare, Ruhesuchende, Familien mit Kindern – kein Partyhotel
- Highlights: Verpflegung, weitläufige Anlage, Spa und Freundlichkeit der Mitarbeiter
- Fazit: Hochwertiges Madeira All-Inclusive-Hotel mit sehr gutem Service, toller Verpflegung und entspannter Atmosphäre, sehr empfehlenswert!
Meine Bewertung
Überblick & Lage vom Dreams Madeira
Das Dreams Madeira Resort liegt ganz im Osten der Insel – genauer gesagt an einem der östlichsten bewohnbaren Punkte Madeiras. Weiter östlich beginnt bereits einer der bekanntesten Wanderwege der Insel, der PR8 (Ponta de São Lourenço). Ein besonders schöner Nebeneffekt: Der Trail startet quasi direkt am Resort und ist fußläufig erreichbar. Gerade weil der PR8 sehr beliebt ist und oft stark frequentiert wird, ist es ein großer Vorteil, ohne zusätzliche Anfahrt direkt loswandern zu können.
▶ PR8 — Vereda da Ponta de São Lourenço – Madeira

Vom Flughafen Funchal benötigt man je nach Verkehr etwa 15 bis 20 Minuten bis zum Hotel. Das Resort liegt zwar im Bereich der Einflugschneise, allerdings muss man sich darüber wirklich keine Sorgen machen. Während unseres Aufenthalts haben wir die Flugzeuge kaum wahrgenommen.
Mietwagen oder Shuttle
Aufgrund der Lage ist ein Mietwagen aus unserer Sicht absolut empfehlenswert. Zwar bietet das Hotel einen kostenpflichtigen Shuttle-Service nach Funchal an, sodass man auch ohne Auto einen Stadtbesuch einplanen kann. Da wir jedoch viel auf der Insel unterwegs waren und Madeira aktiv erkundet haben, war ein Auto für uns unverzichtbar. Für die Mietwagenbuchung habe ich einen kleinen Madeira-Mietwagen-Guide geschrieben. Dort findest du auch Tipps zum Mietwagenanbieter:
- Mietwagen auf Madeira – Alles, was du wissen musst
- Sunny Cars auf Madeira – meine Mietwagen Erfahrungen
- Direkt zu den Mietwagen von Sunny Cars*

Parken im Dreams Resort
Auf dem Resortgelände gibt es eine hoteleigene Tiefgarage, sehr nah an der Lobby gelegen und sogar per Aufzug mit dem Hotel verbunden. Die Garage ist allerdings kostenpflichtig (aktuell 10 € pro Tag).
Kostenloses Parken außerhalb ist theoretisch möglich, wurde uns jedoch nicht empfohlen, da es dort regelmäßig zu Strafzetteln kommt und die Wege mit Gepäck eher unpraktisch sind. Außerdem ist durch die Nähe zum Wanderweg tagsüber die Straße immer vollgeparkt.


Zugang zum Dreams Madeira Resort Spa & Marina
Das Dreams Madeira ist ein abgeschlossenes, sogenanntes Gated Resort. Der Zutritt erfolgt kontrolliert, Gäste erhalten – typisch für All-Inclusive-Resorts – ein Armband, mit dem man sich ausweist. Das sorgt für ein hohes Maß an Ruhe und Privatsphäre und gibt der Anlage einen gewissen exklusiven Touch.

Man sollte allerdings wissen: In unmittelbarer Umgebung gibt es nichts, was man fußläufig erreichen kann – abgesehen vom PR8-Wanderweg. Der nächste „Ort“ ist der Industrie- bzw. Containerhafen von Caniçal, der touristisch keine Rolle spielt. Ohne Auto oder Shuttle ist man daher komplett auf das Resort angewiesen. Dafür ist es rund um das Hotel extrem ruhig: kein Straßenverkehr, kaum Geräusche, nur Meeresrauschen, Wind und gelegentlich ein Flugzeug. Wer einen luxuriösen Resorturlaub sucht, bei dem man das Hotel theoretisch gar nicht verlassen muss, ist hier genau richtig.

Zimmerauswahl vom Dreams Resort
Das Dreams Madeira Resort Spa & Marina bietet eine vielfältige Auswahl an Zimmerkategorien, die sich vorwiegend in Größe, Lage und Aussicht unterscheiden. Grundsätzlich gibt es klassische Doppelzimmer, die entweder mit Gartenblick, teilweisem oder direktem Meerblick gebucht werden können. Ebenso stehen Suiten und Appartements zur Verfügung, die mehr Wohnfläche bieten und sich besonders für längere Aufenthalte oder Gäste mit höherem Platzbedarf eignen.
Preferred Club Zimmer: Vorteile & Meerblick
Ein Teil der Zimmer ist dem Preferred Club vorbehalten. Diese Kategorien beinhalten zusätzliche Leistungen wie bevorzugte Lage, teilweise bessere Ausblicke sowie Zugang zu exklusiven Bereichen des Resorts. Im Detail betrifft der Preferred Club folgende Zusatzleistungen:
- Separate Rezeption für Check-in und Check-out
- Spezieller Concierge-Service
- Minibar im Zimmer mit alkoholfreien Getränken und Bieren, täglich aufgefüllt
- größere Auswahl an Toilettenartikeln
- Kapsel-Kaffeemaschine
- exklusives Kissenmenü
- Turndown Service




Unser gebuchtes Hotelzimmer
Wer bereits einige meiner Berichte gelesen hat, der weiß, dass eine tolle Aussicht für mich extrem wichtig ist. Nicht nur, dass kein Aussichtsturm vor mir sicher ist – auch beim Zimmer ist mir eine nette Aussicht immer einen Aufpreis wert. Weswegen wir uns bei der Buchung für den frontalen Meerblick entschieden haben. Das gebuchte Zimmer war das Preferred Club Doppelzimmer Deluxe mit frontalem Meerblick.
Meine Erfahrungen beim Check-in
Nach einer Woche in Funchal ging es endlich zum Dreams. Nach dem Check-out fuhren wir direkt mit den Koffern zum Hotel, auch wenn wir damit rechneten, noch nicht einchecken zu können. Zumindest die Koffer wollten wir abstellen und dann erst einmal den Wanderweg Vereda do Larano an der Nordküste erkunden.
Nachdem der Pförtner unsere Reservierung geprüft hatte, konnten wir bis zur Lobby vorfahren, und dort empfing uns ein Portier, der sich gemeinsam mit weiteren Kollegen sofort um unser Gepäck kümmerte. Uns wurde erklärt, dass die Koffer später direkt ins Zimmer gebracht würden, sobald dieses bezugsfertig sei. Unser Auto konnten wir für den Check-in in der Tiefgarage abstellen.
In einer separaten Rezeption, dem Preferred Club, konnten wir warten und uns bereits an Getränken und Snacks bedienen. Sobald ein Mitarbeiter verfügbar war, wurden wir freundlich abgeholt und zum Check-in begleitet. Der gesamte Ablauf verlief ruhig, strukturiert und professionell. Die Kommunikation erfolgte in gutem Englisch. Insgesamt hatte man das Gefühl, dass man sich hier Zeit nimmt und nicht einfach nur „abgefertigt“ wird. Obwohl unser Zimmer noch nicht fertig war, haben wir bereits unsere All-inklusive-Bändchen (welche tatsächlich echt schick waren 😉) erhalten und konnten somit alle Leistungen des Resorts nutzen.

Unser gebuchtes Zimmer mit frontalem Meerblick – Erster Anlauf
Um 16 Uhr kamen wir zurück und waren gespannt auf unser Zimmer. Es befand sich nur wenige Gehminuten von der Lobby entfernt, im obersten Stockwerk eines Resortgebäudes. Beim Betreten des Zimmers waren wir zunächst positiv überrascht. Der Raum war sehr großzügig geschnitten, hell und modern gestaltet. Auch das Bad war modern und hochwertig eingerichtet.
Wie wahrscheinlich die meisten Gäste war auch für uns der erste Impuls klar: der Blick nach draußen. Der Balkon selbst war winzig – mit einem kleinen Tisch und zwei Stühlen war der Platz bereits vollständig ausgenutzt. Vom Balkon aus hatten wir einen seitlichen Blick über das Resort hinweg in Richtung Meer. Wir befanden uns zwar relativ hoch gelegen, allerdings lagen direkt vor uns die Dächer der darunterliegenden Gebäude, inklusive gut sichtbarer Klimaanlagen bzw. technischer Aufbauten. Das war also der frontale Meerblick???


Diesen hatten wir uns definitiv anders vorgestellt. Zwar konnte man vom Balkon aus seitlich das Meer sehen, doch bereits einen Schritt zurück ins Zimmer war vom Meerblick nichts mehr zu erkennen. Für uns entsprach das nicht dem, was wir unter einer Frontal Sea View verstehen, auch wenn sich darüber sicherlich diskutieren lässt. Diese Situation war für uns offen gesagt ein kleiner Stimmungskiller. Gerade weil wir diese Zimmerkategorie bewusst gewählt und dafür mehr bezahlt hatten, war die Enttäuschung zunächst groß.
Eigentlich gehören wir nicht zu den typischen Beschwerdetouristen doch die Enttäuschung über diese „frontale Meersicht“ war so groß, dass wir uns schließlich entschieden, zurück in die Preferred Club Lounge zu gehen. Der Mitarbeiter verstand unser Ärgernis, auch wenn er bestätigte, dass dieser Ausblick gemäß Dreams Resort wirklich eine Ocean-Front-Aussicht wäre. Trotzdem fand er ein anderes Zimmer für uns und wir konnten umziehen.
Zweiter Anlauf: Zimmer mit traumhaftem Meerblick
Bereits beim Betreten des neuen Zimmers war sofort klar: Diese Aussicht spielte in einer ganz anderen Liga. Ein freier Blick über die Marina, direkt hinaus auf das Meer – genau so hatten wir uns unseren Aufenthalt ursprünglich vorgestellt. Zwar war das Zimmer etwas kleiner als das zunächst gebuchte, doch das rückte schnell in den Hintergrund. Die Ausstattung war identisch und der Ausblick schlichtweg beeindruckend. Vermutlich handelte es sich nicht mehr um ein Deluxe-Doppelzimmer, sondern um ein reguläres Doppelzimmer mit geringerer Größe. Doch das war für uns völlig in Ordnung. Die Aussicht war uns letztlich deutlich wichtiger als ein paar Quadratmeter mehr Wohnfläche.

Doppelzimmer Oceanfront
Die folgende Beschreibung betrifft somit das Doppelzimmer Oceanfront und nicht das Deluxe Doppelzimmer. Sie unterscheiden sich in der Größe und Ausstattung. Im Deluxe ist eine Kapselmaschine enthalten (diese wurde uns sogar noch gebracht) und der Raum ist großzügiger. Auch das Badezimmer war im Deluxe etwas moderner und größer. Ich hänge Euch ein paar Bilder der Unterschiede an.




Raumaufteilung und Ausstattung Doppelzimmer
Das Zimmer selbst bietet ausreichend Platz. Das Bett ist groß und bequem, dazu gibt es zahlreiche Beleuchtungselemente, teils mit indirektem Licht, was für eine angenehme Atmosphäre sorgt.


Positiv hervorzuheben ist der große Schrank, in dem sogar die Koffer problemlos verstaut werden konnten. Ebenfalls vorhanden ist ein Safe, für uns ein echtes K.-o.-Kriterium bei Hotelbuchungen, da wir meist mit Notebook reisen. Ein kleiner Flurbereich bietet eine Nische mit Tisch und Hocker. Hier befinden sich auch die Minibar, die Kaffeemaschine sowie eine kleine Garderobe. Auch ein ausreichend großer Fernseher, sowie eine kleine Sitzecke mit Tisch waren vorhanden.



Badezimmer
Das Bad ist mit einer separaten, geschlossenen Dusche mit großer Regendusche, einer abgetrennten Toilette, einer Badewanne sowie zwei Waschbecken mit ausreichend Ablagefläche ausgestattet.


Balkon mit Ausblick auf die Marina
Der Balkon ist größer als im ersten Zimmer und mit einem kleinen Tisch und zwei Stühlen ausgestattet. Die Aussicht ist hier ganz klar das Highlight: freier Blick über die Marina und auf das Meer. Man kann entspannt auf der Terrasse sitzen und das Treiben im Hafen beobachten, auch den Sonnenuntergang sieht man direkt vom Balkon.

Room-Tour vom Dreams Madeira Resort auf YouTube
Eine Roomtour zu unserem Doppelzimmer mit frontalem Meerblick findest du auf meinem YouTube-Kanal:
Gastronomie & Restaurants im Dreams Madeira
Wenn wir uns für ein All-inclusive-Resort entscheiden, ist die kulinarische Vielfalt für uns einer der wichtigsten Punkte. Was uns persönlich weniger liegt, sind Resorts, in denen sich das gesamte gastronomische Angebot auf ein einziges Buffetrestaurant beschränkt. Buffet-Essen ist für uns grundsätzlich völlig in Ordnung, wir mögen jedoch vor allem Abwechslung und die Möglichkeit, auch à-la-carte zu essen.
Genau hier punktet das Dreams Madeira deutlich. Einer der Hauptgründe, warum wir uns für dieses Resort entschieden haben, war die große Auswahl an verschiedenen Restaurants.
A-la-carte Restaurants im Dreams Madeira
Insgesamt gibt es mehrere reine À-la-carte-Restaurants, die ausschließlich zum Abendessen geöffnet sind und eine Reservierung erfordern. Dazu zählen:
- ein mediterranes Restaurant (Sabor), dessen Karte wechselt und entweder italienisch geprägt ist (Pizza, Pasta etc.) oder den Fokus auf maderische bzw. portugiesische Küche legt
- ein Steakhouse (Carvao), bei dem Fleischgerichte klar im Mittelpunkt stehen
- ein französisches Restaurant (Nouvelle Brasserie), das sich in einem kleinen Gebäude direkt am Wasser befindet (hier hatten wir leider keinen Platz bekommen)
- ein asiatisches Restaurant (Oishii) mit Schwerpunkt auf japanisch-asiatischer Küche. Hier gibt es drei verschiedene Reservierungsoptionen: japanisch, Sushi und Teriyaki mit Live-Cooking.



Besonders positiv: Steakhouse & Ambiente
Hervorheben möchten wir insbesondere das Steakhouse Carvao. Das Fleisch war durchweg perfekt gegrillt, und man konnte den Köchen bei der Zubereitung sogar zusehen. Auch die Präsentation der Fleischstücke und die offene Küchensituation wirkten sehr hochwertig und transparent.



Generell ist das Ambiente in allen À-la-carte-Restaurants sehr gelungen. Die Gestaltung passt jeweils zum kulinarischen Thema, ohne kitschig oder überladen zu wirken. Man sitzt angenehm, die Atmosphäre ist ruhig und deutlich restaurantähnlicher als klassisches All-Inclusive-Dining.
Wenn wir eine persönliche Rangfolge aufstellen müssten:
- Steakhouse
- Mediterranes Restaurant
- Asiatisches Restaurant
Das französische Restaurant können wir leider nicht bewerten, da wir trotz mehrfacher Versuche keinen Tisch bekommen haben – weder über die App, noch über den Preferred Club oder durch persönliches Nachfragen vor Ort. Hier zeigt sich deutlich, dass die Nachfrage sehr hoch ist. Unser klarer Tipp: Wenn möglich, direkt beim Check-in einen Tisch reservieren, falls man dieses Restaurant ausprobieren möchte.

Restaurant-Reservierungen
Für die À-la-carte-Restaurants ist eine Reservierung erforderlich. Diese kann bequem über die Hyatt-App vorgenommen werden. Täglich um 8:00 Uhr morgens werden die verfügbaren Tische für den jeweiligen Tag freigeschaltet, sodass man seine Reservierung online vornehmen kann.
Zusätzlich hatten wir bereits beim Check-in die Möglichkeit, mehrere Restaurantbesuche vorab eintragen zu lassen. Für unseren siebentägigen Aufenthalt wurden auf diesem Weg direkt der Anreisetag sowie drei weitere Tage für uns reserviert. Somit mussten wir uns nur noch für die verbleibenden drei Abende selbst um eine Reservierung kümmern.
Dresscode in den À-la-carte-Restaurants
Ergänzend sollte man noch erwähnen, dass in den À-la-carte-Restaurants ein Smart Casual Dresscode gilt, der auch entsprechend in der App kommuniziert wird. Es handelt sich ausdrücklich nicht um Fine Dining, sodass man sich abends nicht besonders herausputzen oder formell kleiden muss.
Gleichzeitig wird jedoch erwartet, dass man nicht in Badebekleidung, Flip-Flops oder stark vernachlässigter Kleidung erscheint. Ein klassischer Smart Casual-Stil ist hier völlig ausreichend und entspricht auch dem, was die meisten Gäste getragen haben. Einzelne Gäste haben sich etwas schicker gekleidet, was ebenso gut gepasst hat. Insgesamt blieb die Atmosphäre aber entspannt und ungezwungen.
Getränke & Weinauswahl in den Restaurants
In den À-la-carte-Restaurants können Getränke selbstverständlich frei bestellt werden. Dazu zählen Softdrinks, Wasser sowie auch alkoholische Getränke. Cocktails oder Longdrinks wie ein Whisky Cola werden bei Bedarf aus der Bar geholt und ganz normal serviert. Ergänzend dazu gibt es in den Restaurants eine separate Weinkarte, die nicht im All-Inclusive-Angebot enthalten ist.
Buffet-Restaurants im Dreams Madeira
Ergänzt wird das Angebot durch das große Buffetrestaurant World Café, das klassische All-inclusive-Buffets bietet. Das Buffetrestaurant im Dreams Madeira ist zu drei Tageszeiten geöffnet: Frühstück, Mittag- und Abendessen. Während unseres Aufenthalts haben wir das Restaurant ausschließlich zum Frühstück und zum Mittagessen genutzt, da wir abends bewusst die À-la-carte-Restaurants bevorzugt haben. Eine Bewertung des Abendbuffets können wir daher nicht abgeben.
Aufgrund zahlreicher negativer Bewertungen, die wir im Vorfeld gelesen hatten, waren Bedenken vorhanden. Besonders überfüllte Buffetrestaurants, schlechter Service und lange Wartezeiten beim Frühstück wurden kritisiert. Diese Sorgen bestätigten sich während unseres Aufenthalts jedoch in keiner Weise. Bereits am ersten Morgen um 7 Uhr war das Restaurant nahezu leer, und auch zu späteren Uhrzeiten an den folgenden Tagen kam es zu keiner spürbaren Überlastung. Zwar reisten wir in der Nebensaison, dennoch wirkten die Kapazitäten nicht im Ansatz ausgeschöpft.
Auch der häufig kritisierte Service überzeugte uns. Das Personal war sehr aufmerksam, Teller wurden zügig abgeräumt und es wurde regelmäßig nachgefragt, ob alles in Ordnung sei. Besonders angenehm war der gut betreute Außenbereich: Sonnenschirme wurden auf Wunsch sofort geöffnet und die Tische vorbereitet. Insgesamt war der Service im Buffetrestaurant durchweg ausgezeichnet und stand im klaren Widerspruch zu den zuvor gelesenen negativen Erfahrungsberichten.

Auswahl & Qualität der Speisen beim Buffet
Auch in Bezug auf die Speisen selbst können wir überwiegend nur Positives berichten. Die Auswahl am Buffet empfanden wir als sehr großzügig und deutlich überdurchschnittlich für ein All-Inclusive-Resort.
Beim Frühstück wurden Omelettes frisch zubereitet, es gab regelmäßig frisch gemachte Pfannkuchen, und auch mittags fanden sich Stationen wie Burger, bei denen das Fleisch frisch gebraten wurde und man seine Zutaten selbst wählen konnte. Darüber hinaus gab es eine große Auswahl an Süßspeisen, sowohl morgens als auch mittags, zahlreiche Salate, an denen man sich allein schon satt essen konnte, sowie eine sehr umfangreiche Brot- und Brötchenauswahl. Man merkte insgesamt, dass viel Wert darauf gelegt wurde, die Speisen nicht nur nachzufüllen, sondern auch regelmäßig neu anzurichten, wenn es unordentlich wurde.
In Summe waren sowohl das Frühstücks- als auch das Mittagsbuffet durchgehend sehr überzeugend. Die Auswahl war so groß, dass man kaum alles probieren konnte, selbst wenn man es gewollt hätte. Neben den Speisen gab es zudem eine große Auswahl an Säften, Joghurts, Müsli und immer wieder auch ausgefallenere warme Gerichte.




Cafe, Eisdiele und Sportsbar
Darüber hinaus gibt es mehrere Restaurants und Bars, die ohne Reservierung genutzt werden können:
- die Beach Bar Voce im unteren Bereich der Anlage, nahe Sonnenliegen und Naturpool, mit Mittagessen à la carte und Bedienung
- die Sportsbar The Desire an der Marina mit klassischem Snack- und Burger-Angebot im American-Diner-Stil
- Eisdiele Flip Flop direkt an der Marina
- Cocoa Café, in dem Kaffeespezialitäten sowie Kuchen und süße Teilchen angeboten werden





Zusätzlich verfügt das Resort über eine Lobbybar, in der abends auch das Entertainment stattfindet, sowie zwei kleinere Poolbars in verschiedenen Bereichen der Anlage.


Service & Personal
Dreams Madeira Service & Freundlichkeit – Erfahrungen im Resort
Unser eigener Eindruck war durchweg ein sehr positiver. Der Umgang mit uns war durchweg zuvorkommend, höflich und aufmerksam. Man merkte deutlich, dass das Personal geschult ist – sei es durch die Art des Servierens, die Körpersprache oder die Professionalität im Restaurant- und Barservice. Auch wenn das Resort noch relativ neu ist und sich einzelne Abläufe stellenweise noch nicht zu 100 % eingespielt anfühlten, war das Gesamtbild sehr stimmig.
Besonders gefallen hat uns zudem der persönliche Umgang. Trotz gut gefüllter Restaurants zu den Hauptzeiten wurden wir bereits beim zweiten Besuch in einigen Restaurants wiedererkannt und freundlich begrüßt. Man freute sich sichtbar, uns wiederzusehen, fragte nach, ob wir erneut reserviert hätten, und es ergaben sich immer wieder kleine Gespräche. Solche Details unterstreichen für uns einen gewissen Premium-Anspruch und sorgen dafür, dass man sich als Gast wahrgenommen fühlt.
Unterm Strich können wir sagen: Der Service war für uns durchweg hervorragend. Wir können die massive Kritik aus vielen Bewertungen in keiner Weise nachvollziehen. Dieser Aufenthalt hat uns einmal mehr gezeigt, dass man Online-Bewertungen nicht pauschal glauben sollte, sondern sich – wenn möglich – immer ein eigenes Bild machen sollte.
Room Service im Dreams Madeira
Zum Room Service lässt sich insgesamt sagen, dass dieser bei uns zuverlässig, sauber und mindestens solide bis gut funktioniert hat. An der grundlegenden Qualität gab es aus unserer Sicht keinerlei Kritikpunkte.
Turn-Down-Service & Preferred Club Extras
Die Sauberkeit im Zimmer war durchgehend sehr gut. Besonders angenehm fanden wir den Turn-Down-Service, der im Preferred Club inkludiert ist. Abends wurde das Zimmer vorbereitet, das Bett aufgeschlagen, das Wasser ans Bett gestellt und ein kleines Stück Schokolade auf dem Bett platziert. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob man so etwas „braucht“. Für uns ist es kein Muss – aber definitiv ein nettes Goodie, das einfach ein gutes Gefühl vermittelt. Auch der Handtuchservice funktionierte einwandfrei.

Pools & Strandbereich
Im Dreams Madeira stehen insgesamt drei Pools zur Verfügung. Einer der sich im zentralen Bereich der Anlage befindet, ein Kinderpool und der dritte ist als Adults-only-Pool angelegt.
Hauptpool im Dreams Madeira Resort
Der Hauptpool ist sehr großzügig gestaltet und erstreckt sich über drei Ebenen. Es gibt einen flacheren Bereich, der auch für Kinder geeignet ist, sowie größere, tiefere Abschnitte, in denen man tatsächlich auch schwimmen kann. Zusätzlich gibt es einen Adults-only-Pool, der von umliegenden Zimmern eingerahmt ist und entsprechend ruhiger wirkt.

Besonders der Hauptpool ist optisch ein echtes Highlight: Durch die zwei Ebenen, kleine integrierte Wasserfälle und die offene Gestaltung wirkt der Bereich sehr hochwertig und keineswegs wie eine typische Hotel-Poollandschaft. Rund um die Pools gibt es zahlreiche Sitz- und Liegemöglichkeiten. Neben klassischen Sonnenliegen stehen auch Lounger, Sitzsäcke sowie diese typischen, muschelartigen Strandlounges zur Verfügung, in die man sich bequem hineinlegen kann. Ablagemöglichkeiten und Sonnenschirme sind ausreichend vorhanden, sodass man sich überall gut einrichten kann.



Zu unserer Reisezeit im November war – wie bereits mehrfach erwähnt – insgesamt eher wenig los. Entsprechend gab es zu keinem Zeitpunkt Platzprobleme, weder an den Pools noch bei den Liegen. Zeitweise waren wir sogar komplett allein an einzelnen Poolbereichen.
Strandbereich Dreams Madeira Resort
Zusätzlich zu den Pools gibt es einen direkten Zugang zum Strandbereich, an den auch die Strandbar bzw. das Strandrestaurant angeschlossen ist. Hier stehen viele kostenlose Sitzmöglichkeiten zur Verfügung, sowohl im Bar- und Restaurantbereich als auch auf mehreren Ebenen mit Sonnenliegen und großzügigen Loungeflächen mit zeltartigen Aufbauten.

Der Strand selbst ist – typisch für Madeira – steinig bzw. kieselig. Einen feinen Sandstrand wie in der Karibik sollte man hier nicht erwarten. Zusätzlich gibt es einen Naturpool, wie man ihn von verschiedenen bekannten Badeplätzen auf Madeira kennt. Dieser ist durch Felsen vom offenen Meer getrennt, sodass man im Meerwasser baden kann, ohne direkt den Wellen ausgesetzt zu sein. Die Wellen schwappen dennoch regelmäßig über die Felsen, was dem Ganzen einen sehr natürlichen Charakter verleiht.

Sicherheit & Nutzung
Im Strand- und Naturpoolbereich sind Lifeguards präsent, was wir als sehr positiv und beruhigend empfunden haben. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Strand- und Naturpoolbereich eine sehr gelungene Ergänzung zur Poollandschaft darstellt. Besonders angenehm ist die Möglichkeit, direkt am Meer zu essen und zu trinken.
Poolservice & Getränkeversorgung – Erfahrungen
An den Pools gibt es jeweils eine Poolbar. Beim Adults-only-Pool erfolgt die Getränkeausgabe aus einem kleinen Wagen, der optisch an einen italienischen Ape erinnert. Hier müssen wir einen der wenigen echten Kritikpunkte nennen: Diese Bar war nicht durchgehend besetzt. Teilweise verschwand das Servicepersonal, obwohl Gäste am Pool waren, und kam über längere Zeit nicht zurück. In diesen Momenten war keine Getränkeversorgung möglich. Wenn die Bar besetzt war, funktionierte der Service hingegen gut, inklusive Bringservice zur Liege.

Der große Hauptpool verfügt über eine eigene Poolbar in einem festen Gebäude. Dort werden Cocktails, Softdrinks und auch Kaffee angeboten.
Der Service an den Pools war insgesamt gut, schwankte jedoch etwas je nach eingesetztem Personal. Wenn erfahrene Barkeeper im Einsatz waren – die man auch aus der Lobbybar kannte – war der Service ausgezeichnet. In anderen Momenten wirkte er etwas unkoordiniert oder langsamer. Gelegentlich wurden auch kleine Snacks wie Nüsse serviert, was wir als sehr angenehm empfanden.
Wassertemperatur
Ein wichtiger Punkt: Die Pools sind nicht beheizt, was auf Madeira in vielen Hotels üblich ist. Im Sommer dürfte das problemlos sein, in den Wintermonaten hingegen eher weniger. Im November empfanden wir das Wasser als sehr kalt. Wir haben zwar einige Gäste schwimmen gesehen, selbst sind wir jedoch maximal mit den Füßen ins Wasser gegangen. Wer in der kühleren Jahreszeit gezielt einen Badeurlaub plant, sollte das unbedingt berücksichtigen. Für uns war dieser Punkt im Vorfeld bekannt und entsprechend kein Überraschungsfaktor. Wer jedoch beheizte Pools erwartet, wird hier im Winter vermutlich enttäuscht sein.
Spa & Wellness im Dreams Madeira
Im Vorfeld war uns bewusst, dass die Außenpools nicht beheizt sind. Gleichzeitig hatten wir erfahren, dass der Spa-Bereich im Laufe des Jahres 2025 umfassend renoviert wurde und nun auch über einen Innenpool verfügt. Entsprechend hatten wir uns darauf gefreut, diesen Bereich gerade im Winter nutzen zu können.
Relativ früh wurde – zwar eher dezent, aber transparent – kommuniziert, dass der Spa-Bereich grundsätzlich kostenpflichtig ist. Dass Anwendungen wie Massagen kostenpflichtig sind, ist für uns vollkommen nachvollziehbar, aber dass der Besuch im beheizten Innenpool auch kostenpflichtig ist, hat uns etwas enttäuscht.
Nutzung & Kosten des Spa
Der Eintritt in den Spa kostet für 3 Stunden 35 EUR pro Person. Bei unserem Aufenthalt gab es eine Sonderaktion und wir konnten den SPA für 24 EUR nutzen. Zusätzlich erhält man kostenlosen Zutritt sobald man eine Spa-Anwendung mit mindestens 50 Minuten Dauer bucht. Diese kostet allerdings im günstigsten Fall 120 EUR.
Gerade in den Wintermonaten, in denen die Außenpools kaum nutzbar sind, empfanden wir diesen Preis als diskussionswürdig. Allerdings hatte man den Vorteil, dass im Spa sehr wenig los war und man die Zeit dort somit viel besser genießen konnte.
Meine Erfahrungen im Dreams Madeira Spa
Den Spa-Bereich haben wir mehrfach genutzt, vorwiegend an Tagen mit schlechterem Wetter. Gerade in den Wintermonaten ist das eine sehr willkommene Alternative, und grundsätzlich ist es natürlich ein großer Pluspunkt, dass diese Möglichkeit im Resort überhaupt vorhanden ist. Man merkt dem Spa sofort an, dass er komplett neu gestaltet wurde. Alles ist in einem sehr guten Zustand, modern, hochwertig und ruhig gehalten.
Organisation & Umkleiden
Die Spa-Zeiten werden über die App gebucht, dabei stehen verschiedene Zeitfenster zur Auswahl. Beim ersten Besuch wurden uns die Umkleidebereiche ausführlich gezeigt. Diese sind modern und gut ausgestattet. Sehr positiv: Bademäntel, Slipper, Handtücher – alles wird gestellt. Man muss nichts aus dem Zimmer mitbringen.


Innenpool, Whirlpool & Sauna im Spa
Der zentrale Spa-Bereich ist liebevoll gestaltet. Herzstück ist ein großer Innenpool mit zahlreichen Massagefunktionen: Sprudelliegen, starke Düsen, verschiedene Wasserzonen – hier wird wirklich viel geboten. Es handelt sich weniger um einen klassischen Schwimmpool für Bahnen, sondern klar um einen Entspannungs- und Massagepool. Schwimmen ist möglich, wird aber schwieriger, sobald mehr Gäste die Massageplätze nutzen.

Ergänzt wird der Bereich durch einen Whirlpool, der für unseren Geschmack etwas größer hätte sein können. Gerade wenn ein oder zwei Personen darin sitzen, zögern andere Gäste oft, sich dazuzusetzen. Die Temperatur im Whirlpool war allerdings perfekt. Zur Wassertemperatur des Hauptpools: Für uns persönlich hätte dieser noch ein oder zwei Grad wärmer sein dürfen. Das ist jedoch sehr subjektiv – uns war schon der Außenbereich zu kalt, während andere Gäste dort problemlos baden konnten. Insgesamt war das Wasser aber angenehm temperiert.
Der Saunabereich hat uns sehr gut gefallen. Es gibt ein Dampfbad sowie eine großzügige Sauna, die deutlich mehr Platz bietet, als wir es aus manch anderem Hotel kennen. Ergänzt wird das Ganze durch einen Bereich mit Erlebnisduschen, Wechselduschen, Eiswasser und klassischen Kübeleimern. Alles wirkt modern, hochwertig und neuwertig.




Ein kleiner Verbesserungspunkt: Bei einigen Duschen wäre eine kurze Erklärung hilfreich gewesen, was genau passiert. Hier lief es ein wenig nach dem Prinzip „Trial and Error“. Das tat dem Erlebnis keinen Abbruch, wäre aber noch komfortabler.
Ruheraum & Außenbereich – Entspannung mit Meerblick
Sehr gelungen fanden wir die Ruhebereiche. Zwischen Pflanzen und Sichtschutz finden sich Liegen, auf die man sich gut zurückziehen kann. Zusätzlich gibt es einen separaten Ruheraum, der nochmals deutlich abgeschirmt ist – ohne Wassergeräusche, ohne Trubel. Perfekt zum Abschalten.

Bei gutem Wetter kann außerdem eine Außenterrasse genutzt werden, mit Blick über die Marina, das Meer und Teile des Resorts. Besonders schön: Bei späteren Zeitfenstern konnten wir hier sogar noch den Sonnenuntergang erleben.

Gesamteindruck Spa
Zusammengefasst hat uns der Spa-Bereich hervorragend gefallen. Er ist modern, hochwertig, großzügig gestaltet und bietet alles, was man für ein paar entspannte Stunden benötigt. Ob einem der Preis von 24 bis 35 € für drei Stunden (je nach Angebot) angemessen erscheint, muss jeder für sich selbst entscheiden – gerade vor dem Hintergrund eines ohnehin hochpreisigen All-Inclusive-Resorts.
Für uns persönlich war der Spa gerade zu dieser Jahreszeit eine sehr sinnvolle Ergänzung, die wir nicht missen wollten und die den Aufenthalt deutlich aufgewertet hat.
Fitness & Sportmöglichkeiten
Das Fitnessstudio im Dreams Madeira haben wir mehrfach genutzt und können es insgesamt als sehr gut ausgestattet bezeichnen. Es gibt eine große Auswahl an Geräten für Kraft- und Ausdauertraining: klassische Kraftgeräte, freie Gewichte, Kettlebells, Latzugstationen, Laufbänder, Cardio-Geräte und sogar einen Boxsack. Alles, was man für ein vollwertiges Training benötigt, ist vorhanden.
Der Raum selbst ist sehr großzügig gestaltet. Die Geräte stehen nicht dicht gedrängt, sodass man ausreichend Platz hat und sich auch bei mehreren Trainierenden nicht eingeschränkt fühlt. Zu unseren Trainingszeiten war das Fitnessstudio zwar stets genutzt, jedoch nie überfüllt – eher angenehm belebt.




Atmosphäre & kleine Kritikpunkte
Optisch wirkt der Raum allerdings etwas nüchtern. Die Atmosphäre erinnert eher an eine große, funktionale Halle als an ein stylisches Boutique-Gym. Das ist Geschmackssache, aber hier gäbe es aus unserer Sicht noch Potenzial nach oben. Ein klarer Kritikpunkt: Spiegel fehlen komplett. Gerade beim Training mit freien Gewichten ist das aus unserer Sicht ein echtes Manko, da man die Übungsausführung nicht kontrollieren kann. Das sollte eigentlich zum Standard gehören und wäre definitiv verbesserungswürdig.
Service & Ausstattung
Positiv hervorzuheben sind die vielen kleinen Service-Details: Es liegen jederzeit frische Handtücher bereit, es gibt entsprechende Sammelstellen für benutzte Handtücher, Wasserspender sowie frisches Obst. Musik und laufende TV-Programme sorgen für zusätzliche Unterhaltung während des Trainings.
Unterhaltung & Aktivitäten
Programme wie Aquagym, Spinning-Kurse, Workshops oder ähnliche Angebote sind persönlich nicht unsere Welt. Entsprechend haben wir daran auch nicht aktiv teilgenommen. Das ist wichtig zu betonen, denn unsere Einschätzung basiert weniger auf Nutzung, sondern auf Beobachtung und Einordnung.
Animation & Kinderprogramm im Dreams Madeira Resort
Was wir dem Dreams Madeira jedoch positiv anrechnen müssen: Die Animation wird sehr zurückhaltend und respektvoll umgesetzt. Die Animateure kommen diskret auf Gäste zu, etwa am Pool oder in Außenbereichen, fragen freundlich nach Interesse und akzeptieren ein Nein sofort – ohne Nachdruck oder unangenehmes Drängen. Man fühlt sich zu keiner Zeit bedrängt, was wir als großen Pluspunkt empfinden.
Angeboten wird grundsätzlich einiges: Es gibt Programme für Erwachsene, Sportangebote sowie einen Kinderbereich mit eigenem Fun-Programm, einen kleinen Basketballplatz und einen Wasserpark für Kinder. Für Familien ist hier definitiv etwas geboten.

Zur Reisezeit im November war allerdings gut zu beobachten, dass viele Außenaktivitäten wetterbedingt kaum genutzt wurden. Spinning-Kurse am Pool fanden teilweise ohne Teilnehmer statt. Das einzige Angebot, das sichtbar gut angenommen wurde, war ein Poncha-Kurs in einer der Bars, der offensichtlich für gute Stimmung sorgte.
Live-Musik & Events – Silent Party & Cover-Bands
Das Abendprogramm konzentrierte sich zu unserer Reisezeit nahezu vollständig auf die Main-Lobby-Bar. Laut Programm gab es zwar auch Veranstaltungen auf dem Vorplatz oder nahe dem Buffet-Restaurant, diese fanden jedoch entweder wetterbedingt nicht statt oder wurden in die Lobby verlegt.
Abends gab es überwiegend Live-Musik, meist Cover-Acts in unterschiedlichen Stilrichtungen. Zusätzlich wurde unter anderem eine Silent Party angeboten, bei der man mit Kopfhörern seine Musik wählen konnte. Diese kam – vermutlich aufgrund der sehr gemischten Altersstruktur der Gäste – eher bei Kindern als bei Erwachsenen gut an.

Was wir ausdrücklich positiv hervorheben möchten, ist die Qualität der Live-Musik. Diese war nach unserem Empfinden durchweg gut, teilweise sogar richtig gut. Die Darbietungen wirkten professionell und angenehm. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Sets waren manchmal recht kurz und hätten gern noch etwas länger dauern dürfen. Gelegentlich empfanden wir die Lautstärke als etwas hoch, sodass Unterhaltungen in der Bar schwierig waren. Das ist allerdings ein klassisches Entertainment-Thema und letztlich Geschmackssache.
Buchung und Kosten des Dreams Madeira Resort
Der Aufenthalt im Dreams Madeira Spa & Marina ist nicht günstig, aber im Vergleich zu den anderen All-inclusive-Hotels auf Madeira im unteren Bereich. Wir empfanden das Preis-Leistungs-Verhältnis als angemessen.
Für unseren 7 tägigen Aufenthalt haben wir 2.300 EUR bezahlt, somit knapp 330 EUR pro Nacht. Das gebuchte Zimmer nannte sich „Preferred Club Double Deluxe Frontal Ocean View„. Erhalten haben wir wohl nach dem Zimmerwechsel das Preferred Club Double Frontal Ocean View, allerdings mit den Annehmlichkeiten des Deluxe-Aufpreises.
Hier könnt Ihr direkt zum Dreams Madeira Resort gelangen und Euch über die verfügbaren Zimmer und Preise informieren:
▶Dreams Madeira Resort Spa & Marina*
Fazit & Empfehlung
Zusammenfassend können wir sagen: Es war ein extrem toller Aufenthalt – und fast schon überraschend positiv. Vor allem vor dem Hintergrund der vielen, teils sehr drastischen Negativbewertungen, die wir vorab gelesen hatten. Von diesen Kritikpunkten war bei uns nahezu nichts zutreffend.
Was wir mit voller Überzeugung sagen können: Es gab keinen einzigen Punkt, der eine negative Bewertung gerechtfertigt hätte. Wir haben keine unfreundlichen Mitarbeiter erlebt, im Gegenteil – die Freundlichkeit war teilweise so überschwänglich, dass sie fast schon erstaunlich war. Kritikpunkte, die es vereinzelt gab, haben wir offen angesprochen und sie wurden professionell, freundlich und lösungsorientiert behandelt.
Kleine Verbesserungen hatten wir in der Reservierung der Restaurants. Es ist etwas nervig, morgens um Punkt 8 Uhr seinen Tisch reservieren zu müssen. Es wäre definitiv angenehmer, dies über die Rezeption im Vorfeld erledigen zu können. Auch die Musik in der Bar war abends häufig sehr früh beendet. Nach der Live-Musik gab es manchmal nicht mal mehr Musik vom Band. Trotzdem war es in der Bar auch nach der Musik immer nett.
In Summe fällt es schwer zu sagen, was uns besonders gut gefallen hat. Vermutlich der SPA-Bereich und die verschiedenen Restaurants, aber eigentlich war alles super, von der Anlage im Gesamten bis zu den Mitarbeitern, alles hat zu einem durchweg gelungenen Aufenthalt geführt. Wenn ich nur an den leckeren Kaffee mit Aussicht zurückdenke – könnte ich direkt wieder hinfliegen. 😊


Preferred Club – unsere Einordnung
Ob wir den Preferred Club erneut buchen würden, können wir nicht eindeutig beantworten. Die Vorteile sind bekannt und transparent, aber der Mehrwert war für uns nicht so groß, dass wir ihn automatisch wieder wählen würden. Der größte Pluspunkt war eindeutig die Preferred Club Lounge – ein ruhiger Rückzugsort, abseits vom Trubel, mit Drinks, Snacks und schöner Atmosphäre.
Gerade in der Hauptsaison, wenn das Resort deutlich voller ist, könnte dieser Aspekt deutlich mehr Gewicht bekommen. Gleichzeitig ist nicht auszuschließen, dass auch die Lounge dann entsprechend stärker frequentiert ist. Unterm Strich: positiv, aber kein Must-have. In anderen Resorts haben wir Premium-Upgrades mit einem stärkeren Gegenwert erlebt – dennoch war es hier eine interessante Erfahrung.

Unsere Empfehlung
Wir können das Dreams Madeira zum jetzigen Zeitpunkt uneingeschränkt empfehlen. Achtet bei der Buchung auf die Details – insbesondere bei der Zimmerkategorie und dem Meerblick. Sollte etwas nicht den Erwartungen entsprechen, lohnt es sich, das offen anzusprechen. In unserem Fall wurde äußerst professionell reagiert – und genau daran misst sich letztlich die Qualität eines Hotels. Wäre das anders gelaufen, hätte unser Fazit vermutlich in diesem Punkt auch anders ausgesehen. So können wir aber sagen:
Ein sehr empfehlenswertes Resort, das den Aufenthalt auf Madeira definitiv bereichert.
Tipps zu Eurem Aufenthalt im Dreams Madeira
- Vereinzelt sind Zimmer in Gebäuden ohne Fahrstuhl untergebracht. Gäste mit eingeschränkter Mobilität sollten dies unbedingt berücksichtigen und dies idealerweise bereits bei der Buchung anmerken. Der Kofferservice übernimmt zwar den Transport des Gepäcks bis ins Zimmer – selbst über mehrere Etagen –, dennoch sollte man sich bewusst sein, dass man die Treppen selbst laufen muss.
- Das französische Restaurant, das sich direkt am Wasser in einem kleinen, leuchtturmähnlichen Gebäude befindet, ist klein und entsprechend schnell ausgebucht. Wir hatten es beim Check-in nicht vorreserviert und im weiteren Verlauf über die App leider an keinem Abend mehr Glück, einen Tisch zu bekommen. Daher die klare Empfehlung, direkt beim Check-in einen Termin zu reservieren.
- Die Liegen am Strandbereich sind schnell belegt und auch die Sitzplätze im Restaurant am Strand waren mittags schnell voll. Daher solltet Ihr frühzeitig kommen.
- Die Aussicht auf den Sonnenuntergang vom SPA Bereich ist wirklich schön und auch der beleuchtete Pool in der Dunkelheit vermittelt eine angenehme Atmosphäre. Solltet Ihr einen freien Slot in den Abendstunden bekommen, schlagt zu. Beachtet nur, dass ihr den Termin für das Abendessen dann später setzt.


Meine Empfehlungen
Ich hoffe, dir hat dieser kleine Mietwagen-Guide gefallen und der Überblick war hilfreich. Hier findest du alle meine Empfehlungen mit Links zu Anbietern zusammengefasst:
- Meine Hotels:
- Room Tour Dreams Madeira bei YouTube
- Mietwagen-Buchung:
- Flug nach Madeira:
- Reiseführer Madeira:
- eSIM für Mobile Daten
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Wichtig: Den gesamten Madeira Urlaub und auch die Hotels habe ich selbst bezahlt, und alle Eindrücke beruhen ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen.
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