Schon seit Jahren stand ein Madeira Urlaub ganz oben auf meiner Reisewunschliste: spektakuläre Wanderwege, wunderschöne Hotels, eine faszinierend vielseitige Natur und gutes Essen – und das alles nur vier Flugstunden entfernt. Irgendwie hatte es bisher jedoch nie geklappt. Doch im November 2025 war es endlich so weit: Unser zweiwöchiger Aktivurlaub (mit gelegentlichen Erholungspausen 😉) konnte beginnen.
In meinem folgenden Reisebericht teile ich meine persönlichen Erfahrungen rund um Wanderungen, Sehenswürdigkeiten, Hotels und besondere Orte, die unsere Reise auf Madeira unvergesslich gemacht haben.
Wie alles begann – Warum ein Madeira Urlaub?
Schon während eines kurzen Stopps während unserer Kanaren-Kreuzfahrt hatte ich mich in Madeira verliebt. Die sattgrüne Landschaft, die dramatische Küste und das ganzjährig milde Klima haben mich sofort begeistert. Ich wusste damals schon: Hier muss ich unbedingt zum Wandern hin!

Da wir meist in der Nebensaison reisen, bot sich der November perfekt an. Die Temperaturen sind ideal zum Wandern – auch wenn die Regenjacke und das Zwiebellook-Outfit bei keinem Hike fehlen dürfen. 😉
Mein Madeira-Guide
Alles Wissenswerte zur Insel Madeira und zur Reiseplanung für den Madeira-Urlaub habe ich in meinem Madeira-Guide zusammengefasst. Unter anderem geht es um folgende Fragen:
- Was ist die beste Reisezeit für Madeira?
- Wieviele Tage für Madeira einplanen?
- Mit welchen Kosten muss ich auf Madeira rechnen?
- usw…
▶ Madeira Guide: Alles, was du vor deinem Urlaub wissen musst

Übersicht meiner Madeira-Reise im November
Hier findet Ihr eine Übersicht der Eckdaten meiner Reise. Zu den einzelnen Wanderungen, Hotels und Aktivitäten wird es gesonderte, ausführliche Reiseberichte geben. Solltet Ihr im Vorfeld Fragen haben, schreibt mich an, ich helfe gerne bei eurer Planung.
| Erfahrungsbericht | ||
|---|---|---|
| Reisezeit | November 2025 | |
| Dauer | 14 Tage | |
| Flug | Condor Business Class FRA-FNC | Condor Business Class A321 |
| Mietwagen | Sunny-Cars – Opel Corsa – zu Sunny Cars* | – Mietwagen auf Madeira – Alles, was du wissen musst – Sunny Cars auf Madeira – meine Mietwagen Erfahrungen |
| Hotel 1. Woche | The Views Baia Funchal zum Hotel* | The Views Baia Funchal Madeira – Meine Erfahrungen |
| Hotel 2. Woche | Dreams Madeira Resort zum Hotel* | Dreams Madeira Resort: Erfahrungsbericht & Hotelbewertung |
| Gesamtkosten 14 Tage für 2 Personen | 6.200 EUR |
Anreise nach Madeira (Funchal)
Für unseren Novembertermin gab es zwei Direktflüge ab Frankfurt: Discover Airlines und Condor. Da Condor deutlich günstiger war, entschieden wir uns für den Direktflug nach Funchal – und gönnten uns dank eines moderaten Aufpreises sogar die Business Class. Preis pro Person: 490 € für die Business Class mit Condor. Es ist zwar keine vollwertige Business Class, wie bei einem Langstreckenflug, aber zumindest der Mittelsitz bleibt frei. Zusätzlich hat man Annehmlichkeiten wie Loungezugang, erhöhtes Gepäck, Priority Boarding und leckere Verpflegung auf dem Flug.


Mehr dazu findest du in nachfolgenden Beiträgen:
Alternativ bieten sich auch Flüge über Lissabon oder andere europäische Städte an, die zeitlich mehr Flexibilität ermöglichen. Bei Skyscanner könnt Ihr euch einen ersten Überblick über die Verbindungen und Preise nach Madeira verschaffen:
Die Landebahn im Wasser
Die Landung auf Madeira gilt als eine der spektakulärsten in Europa, da die Landebahn auf Stelzen am Meer gebaut wurde. Durch die Winde auf Madeira kann es auch mal vorkommen, dass der Pilot die Landung abbrechen muss. Bei uns war alles vollkommen ruhig und wir haben keinen Unterschied zu einem anderen Flughafen gemerkt. Trotzdem ist die Landebahn wirklich spannend und deshalb sind wir auch zum Plane-Spotting zum Flughafen gefahren und haben uns die Landebahn aus der Nähe angeschaut. Wenn du Flugzeuge liebst, lohnt sich ein Besuch – das Plane-Spotting ist wirklich ein Highlight!


Mietwagen auf Madeira
Für uns stand von Anfang an fest: Wir brauchen einen Mietwagen, weil wir flexibel sein und viele Wanderungen sowie entlegene Aussichtspunkte auf eigene Faust anfahren wollten. Die Insel ist dafür perfekt geeignet.
Ausführliche Informationen über das Auto mieten und Autofahren auf Madeira findest du in meinem Erfahrungsbericht: ▶ Mietwagen auf Madeira – Alles, was du wissen musst
Benötige ich einen Mietwagen auf Madeira?
Ob du einen Mietwagen benötigst, hängt von deinen geplanten Aktivitäten und Reiseplänen ab.
- Für Wander- und Erkundungsurlaub: Klare Empfehlung für den Mietwagen! Viele Spots sind ohne Auto nur schwer oder umständlich erreichbar.
- Für reinen Badeurlaub: Nicht zwingend nötig. Busse, Touren oder Taxis reichen aus. Außerdem könnt Ihr auch sehr gut Ausflüge über GetYourGuide buchen und die meisten Touranbieter holen euch sogar in Funchal am Hotel ab. Für diese Kombination würde ich vermutlich keinen Mietwagen buchen, zumindest nicht für die komplette Zeit.
Wo buche ich meinen Mietwagen? Unsere Wahl: Sunny Cars
Am Flughafen in Funchal haben alle bekannten Mietwagenfirmen einen Standort und im Umkreis zusätzlich einige unbekannte Anbieter. Wir buchten unseren Wagen bei Sunny Cars. Vor Ort war „Why Not Car Rental“ unser Anbieter. Die Abwicklung war unkompliziert, der Shuttle zuverlässig und der Preis sehr fair. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht und die Angebote von Sunny Cars findest du hier:
▶ Zu den Mietwagenangeboten von Sunny Cars*
▶ Sunny Cars auf Madeira – meine Mietwagen Erfahrungen
Hauptsächlich haben wir uns für Sunny Cars entschieden, weil dort alle notwendigen Versicherungen inklusive sind und es keine Selbstbeteiligung gibt. Das gibt enorm viel Sicherheit – vor allem, weil viele andere Anbieter bestimmte Schäden nicht mitversichern: Bei einigen fehlt etwa explizit die Absicherung für Reifen- und Glasschäden. Auf Madeira, mit seinen engen Serpentinen und schroffen Straßenrändern, ist das ein echtes Risiko. Daher war uns die Rundum-Absicherung sehr wichtig.
Welchen Mietwagen für Madeira Urlaub?
Wir haben die kleinste Kategorie mit Automatikgetriebe gebucht und bekamen einen Opel Corsa. Damit waren wir absolut zufrieden — wir würden es jederzeit wieder so machen. Warum?
- Automatik ist auf Madeira deutlich entspannter: viele, teils steile Auffahrten und enge Serpentinen – Gangschalten würde schnell nerven.
- Der Corsa war gut motorisiert; im Sportmodus liefen Steigungen und plötzliche Autobahnauffahrten (oft aus dem Stand) problemlos.
- Ein kleines Auto ist auf Madeira klar von Vorteil: Straßen sind häufig eng, Parklücken begrenzt und manche Orte erfordern präzises Rangieren. Selbst mit dem Corsa wurde es manchmal sehr kuschelig. 😂
- Mein Rat: Kein größeres Auto mieten – lieber kompakt, dafür mit etwas Kraft unter der Haube.

Einen großen Teil der Schnellstraßen auf Madeira führen durch Tunnel, man hat das Gefühl ständig im Tunnel zu fahren. Man verlässt einen Tunnel, fährt durch einen Kreisel und die Ausfahrt führt wieder in den nächsten Tunnel. Faszinierend … 😊

Unsere Hotels auf Madeira
Nach langer Recherche entschieden wir uns bewusst für einen Mix: eine Woche mitten in Funchal mit Frühstück und eine Woche All-Inclusive in einem Resort.
1. Woche: The Views Baia – Funchal
Unsere Juniorsuite im 9. Stock bot einen traumhaften Blick über Funchal, den Hafen und sogar bis nach Porto Santo. Es war einfach toll mit einem Kaffee auf dem Balkon zu sitzen und den abfahrenden Kreuzfahrtschiffen zuzuschauen.

Das Views Baia punktete zudem mit:
- Top-Ausstattung
- kostenlosem SPA
- guter Lage zum Erkunden von Funchal
Wir fühlten uns rundum wohl – klare Empfehlung!
▶ The Views Baia Funchal Madeira – Erfahrungen
▶ direkt zum The View Baia Funchal*


2. Woche: Dreams Madeira Resort Spa & Marina
Am östlichen Ende Madeiras liegt das Dreams Madeira Resort auf einer wunderschönen Landzunge. Das Resort ist wie ein kleines Dorf, sogar eine eigene Kirche und eine Marina sind vorhanden. Von unserem Balkon konnten wir das Geschehen in diesem kleinen Hafen beobachten.

Die Verpflegung war einwandfrei und abwechslungsreich. Neben dem Buffetrestaurant konnten wir abends in vier verschiedenen Restaurants speisen und auch eine Sportsbar und eine Eisdiele waren vorhanden. Leider waren die großen Außenpools zu kalt, doch im SPA-Bereich konnte man sich entspannen. Das Dreams Madeira ist eine traumhafte Anlage mit toller Verpflegung und vielen Annehmlichkeiten. Auch dieses Hotel können wir uneingeschränkt empfehlen.
▶ Dreams Madeira Resort: Erfahrungsbericht & Hotelbewertung
▶ zum Dreams Madeira Resort Spa & Marina*


Wandern auf Madeira
Madeira ist ein Paradies für Outdoorfans – und wir hatten uns einiges vorgenommen. Neben unzähligen Wanderungen erkundeten wir auch die gesamte Insel. Ein Aussichtspunkt folgt dem nächsten, dazwischen bezaubernde Dörfer, dramatische Küsten und tiefgrüne Berglandschaften.
Neben den bekannten PR-Wanderwegen wollten wir auch weniger bekannte Trails erkunden. In den Medien hört man immer wieder von großen Menschenmassen auf den beliebten Routen – genau das wollten wir vermeiden. Also entschieden wir uns, zumindest die bekannten Wanderungen sehr früh zu starten. Auch die Parkplatzsituation ist auf Madeira oft ein echtes Thema, und früh am Morgen ist das erfahrungsgemäß noch entspannt.
Diese Taktik hat sich für uns absolut bewährt: Wir standen meist gegen 8 Uhr am Startpunkt und waren oft die ersten vor Ort. Als wir wenige Stunden später zurückkamen, waren nicht nur die Parkplätze komplett belegt – teilweise war sogar die gesamte Straße kilometerweit zugeparkt.



Daher unsere klare Empfehlung: Wenn ihr gerne in Ruhe und mit möglichst wenig Andrang unterwegs seid und euch Stress bei der Parkplatzsuche ersparen wollt, steht früh auf. Der zusätzliche Vorteil: Man ist gegen Mittag bereits fertig und kann den restlichen Tag fürs Sightseeing, Essen oder Entspannen nutzen.
Übersicht meiner Madeira Wanderungen
Ich werde über jede einzelne Wanderung ausführlich schreiben und euch Tipps zur Route, den Parkmöglichkeiten und möglichen Varianten geben. Unten findet ihr eine Übersicht aller Touren, die wir gelaufen sind, inklusive Link zum jeweiligen Beitrag (sobald veröffentlicht) und zu meiner persönlichen Route auf AllTrails.
| Wanderung | Route bei AllTrails* | Mein Erfahrungsbericht |
|---|---|---|
| Pico Grande | → zu meiner Route | |
| Rundweg Ponta do Pargo | → zu meiner Route | |
| 25 Fontes (PR6.3+6.1+6) | → zu meiner Route | |
| Levada Nova + Moinho | → zu meiner Route | Levada Nova und Levada do Moinho |
| Levada do Caldeirão Verde (PR9) | → zu meiner Route | |
| Vereda do Larano | → zu meiner Route | |
| Ponta de São Lourenço (PR8) | → zu meiner Route | PR8 – Vereda da Ponta de São Lourenço |
| Pico de Ruivo (PR1.2) | → zu meiner Route | |
| Adlerfelsen – Penha d’Águia | → zu meiner Route | |
| Vereda do Areeio (PR1) | ausgefallen wegen Sturm/Nebel | |
| Vereda dos Balcões (PR11) | → zu meiner Route |
Wir waren in diesem Madeira Urlaub immer mit dem Auto unterwegs, deshalb kann ich euch keine Tipps zu den öffentlichen Verkehrsmitteln geben. Zu den bekannten Trails findest du bei GetYourGuide aber auch Touren und Transferfahrten.
Sehenswürdigkeiten und Ausflüge
An zwei Tagen waren die Wanderwege wegen Unwettern gesperrt – also stand spontan Sightseeing auf dem Programm. Fragwürdig war allerdings, dass sie die Wanderwege bereits einen Tag vorher am Nachmittag gesperrt hatten, obwohl noch Autos auf dem Parkplatz standen. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir auf dem Rückweg vor einer kompletten Straßensperre standen. Ich musste aussteigen und die schwere Absperrung zur Seite rücken.

An diesen beiden Tagen haben wir den Norden und Osten von Madeira erkundet, aber auch nach den Wanderungen war häufig Zeit, Stopps an verschiedenen Sehenswürdigkeiten einzulegen.
Rundfahrt Nordküste – von São Vicente bis Porto Moniz – Highlights
Einen Tag verbrachten wir an der Nordküste Madeiras und erkundeten die Küste zwischen São Vicente und Porto Moniz. Eigentlich wollten wir komplett im Westen rundfahren und an der Südküste zurückfahren. Wir haben aber alles recht entspannt angehen lassen und die Gegend ausgiebig erkundet. Daher waren wir am Nachmittag erst in Porto Moniz und sind dann über die ER105 zurück nach Funchal gefahren. Folgende Orte haben wir an diesem Tag besucht
- Serra de Aqua (zwischen Süd- und Nordküste, tolle Ausblicke im Gebirge)
- Sao Vicente
- São Vicente Chapel
- Água d’Alto waterfall
- Ribeira do Inferno
- Capela de Nossa Senhora de Fátima
- Bäckerei Padaria do Calhau (unglaublich leckeres Gebäck)
- Seixal
- Aussichtspunkt Véu da Noiva
- Naturpools
- Praia do Porto do Seixal
- Ribeira da Janela
- Praia do Porto do Seixal
- Aussichtspunkt Eira da Achada
- Porto Moniz
- Naturpools Piscinas Naturais do Porto Moniz
- Aussichtspunkt da Santinha
- Achadas da Cruz (eine der steilsten Seilbahnen Europas – leider geschlossen wegen Wind)






Plane Spotting am Flughafen Madeira
Ein Muss für Luftfahrtfans: Eine Fußgängerbrücke führt direkt an die spektakuläre Landebahn. So nah war ich Flugzeugen selten!

Funchal – Highlights & Sehenswürdigkeiten
Den letzten Vormittag verbrachten wir in Funchal und besuchten die Sehenswürdigkeiten, die wir in der ersten Woche nicht erkundet hatten.
Rua de Santa Maria
Frühmorgens, noch vor den Kreuzfahrpassagieren, schlenderten wir durch die Rua de Santa Maria und bestaunten die tollen Malereien an den Türen. Ganz in Ruhe und noch bevor einige der Türen geöffnet sind. Das war der perfekte Zeitpunkt und völlig entspannt.



Seilbahn nach Monte
Bereits zum zweiten Mal fuhr ich mit der Seilbahn hinauf nach Monte. Das kann man definitiv bei jedem Madeira Besuch wiederholen….immer wieder toll! Während der Fahrt kann man durch die verglasten Gondeln die wundervolle Aussicht genießen.


Monte Palace – Tropischer Garten
Beim ersten Besuch sind wir weiter zum Botanischen Garten gefahren. Dieses Mal haben wir uns für den tropischen Garten Monte Palace entschieden. Knapp 2 Stunden schlenderten wir durch das riesige Gelände und bewunderten Pflanzen, Blumen und vor allem die Aussicht auf Funchal.
▶ Erfahrungsbericht zum Tropischer Garten Monte Palace auf Madeira




Schöne Orte auf Madeira
Zwischen den Wanderungen blieb immer Zeit, kleine Orte zu besuchen und ein wenig zu schlendern. Hier gab es Orte, die sehr touristisch sind, wie Santana mit den typischen Strohhäusern. Dies war mir definitiv zu touristisch. Da sind mir eher die Städte Ponta do Sol und Sao Vicente positiv in Erinnerung geblieben.



Es gibt noch unzählige weitere Sehenswürdigkeiten, Orte und Attraktionen auf Madeira. Wir haben unseren Fokus auf das Wandern gelegt und gewisse Hauptattraktionen, wie Cabo Girao oder Cristo Rei weggelassen. Zum einen bevorzugen wir weniger besuchte Orte und zum anderen muss noch ein Rest für den nächsten Urlaub vorhanden sein…. 😉
Fazit zu meinem Madeira Uraub
Wir haben einen traumhaften Urlaub auf Madeira verbracht. Besonders die beeindruckende Natur und die abwechslungsreichen Wanderwege haben es mir angetan. Egal ob entspannte Levada-Wanderungen, anspruchsvolle Gebirgstouren oder raue Küstentrails – jeder einzelne Weg hatte seinen ganz eigenen Charakter und war auf seine Weise besonders. Dank der guten Infrastruktur konnten wir mit dem Auto nahezu alle Ausgangspunkte problemlos erreichen, auch wenn uns manche Straßen mit ihrer Steilheit und Enge wirklich Respekt eingeflößt haben.
Auch unsere beiden Hotels hätten besser kaum sein können. Die Kombination aus einer Woche in Funchal mit Frühstück und einer zweiten Woche im All-Inclusive-Hotel war für uns genau richtig. So konnten wir zunächst die lokale Küche in kleinen Restaurants entdecken und anschließend die Annehmlichkeiten der Vollverpflegung genießen. Beide Unterkünfte kann ich uneingeschränkt empfehlen – es hat einfach rundum gepasst.
Das Wetter im November war, wie erwartet, wechselhaft. Wir sind mehrfach durch den Regen gewandert, hatten aber ebenso wunderschöne Sonnentage. Die Temperaturen lagen an der Küste konstant um die 20 Grad und waren sehr angenehm. Wir haben uns gut darauf eingestellt und waren zufrieden. Besonders faszinierend waren die rasanten Wetterwechsel im Gebirge – dort wechselten die Wolken im Sekundentakt und verliehen der Landschaft eine fast mystische Atmosphäre.

Für mich steht fest: Es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich nach Madeira reise. Die Insel ist gut erreichbar und es gibt noch so vieles zu entdecken. Der nächste Madeira Urlaub kann kommen…!😉
Tipps für euren Madeira Urlaub
- Überprüft die Kreuzfahrtschiff-Liegezeiten auf der Website cruisetimetables und versucht, dies bei euren Unternehmungen zu berücksichtigen. Ein Stadtrundgang in Funchal ist nicht unbedingt sinnvoll, wenn gerade 10 000 Kreuzfahrtgäste angekommen sind.

- Wenn ihr wandern gehen möchtet, kann ich euch den Wanderreiseführer von Rother ans Herz legen. Er war unser dauerhafter Begleiter und wir haben dadurch viele Trails entdeckt.
- Die bekannten Wanderwege auf Madeira sind mit PR gekennzeichnet und gebührenpflichtig. Auf der Website https://simplifica.madeira.gov.pt/ könnt Ihr das Ticket kaufen (3 EUR pro Person). Ab 2026 müssen zusätzlich Timeslots gebucht werden.
- Testet euch durch die lokalen Speisen und Getränke. Espadate (Fleischspieße), Bolo do Caco (traditionelles Brot mit Knoblauchbutter), schwarzer Degenfisch mit Banane, Milho Frito (frittierter Mais) sowie Zuckerrohrschnaps Poncha und Madeira-Wein müsst Ihr unbedingt probieren. Es lohnt sich!



- Weitere Tipps wie du Madeira entspannt erleben kannst, findest du hier: Madeira entspannt erleben trotz Tourismus
Madeira Urlaub – Meine Empfehlungen
Ich hoffe dir hat dieser kleine Reisebericht gefallen und der Überblick war hilfreich. Hier findest du alle meine Empfehlungen mit Links zu Anbietern zusammengefasst:
- Mietwagen-Buchung:
- Meine Hotels:
- Flug nach Madeira:
- Wichtigste Dinge in meinem Koffer:
- Wanderstöcke (Leki faltbare Wanderstöcke*)
- Trinkblase (Deuter*)
- Mückenschutz (Nobite*)
- Sonnenschutz
- Stirnlampe/Taschenlampe
- Regenjacke
- Wanderschuhe
- Reiseführer Madeira:


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