Im April habe ich zum ersten Mal Südkorea besucht. In der koreanischen Hauptstadt Seoul hatte ich zwei Tage zur freien Verfügung und in Busan einen weiteren. Die 2 Tage in Seoul wollte ich mit möglichst vielen Sehenswürdigkeiten füllen und dies ist mir auch gut geglückt. Es waren 2 wundervolle Tage mit vielen Erlebnissen und müden Beinen am Ende des Tages. Lest in meinem nachfolgenden Reisebericht alles zu meinen Erfahrungen in Seoul und erhaltet einen Überblick über meine besichtigten Sehenswürdigkeiten.
Mein Asien Trip im April 2024n
Ganz spontan habe ich im April geschäftlich 10 Tage in Südkorea und Japan verbracht. In dieser Zeit hatte ich einige Tage Freizeit. Somit galt für mich Seoul in 2 Tagen zu besichtigen, Busan in einem Tag und Tokio wieder in 2 Tagen. In dieser Zeit habe ich unglaublich viel erlebt und Unmengen Eindrücke und Erfahrungen gesammelt.
Dies ist der erste Bericht zu meiner Reise und wird recht oberflächlich ausfallen, da er nur einen groben Überblick geben soll. In den kommenden Wochen wird es zu nahezu jeder Sehenswürdigkeit, zum Umgang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und generell zur koreanischen und japanischen Kultur viele ausführliche Berichte geben. Abonniert am besten meinen Newsletter, somit werdet Ihr monatlich kostenlos über neue Beträge und aktuelle Aktionen informiert. Solltet Ihr aktuell euren Städtetrip nach Südkorea oder Japan planen und nicht auf meine Berichte warten wollen, dann schreibt mich gerne persönlich an und ich beantworte eure Fragen vorab. ▶ Kontakt
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Die Hauptstadt Südkorea: Seoul
Die Einwohnerzahl von Seoul beträgt etwa 9,8 Millionen. Im gesamten Ballungsraum sind es sogar 25,4 Millionen Menschen. Im Vergleich: In Berlin leben 3,8 Millionen Menschen, allerdings auf einer größeren Fläche als in Seoul. Eigentlich unvorstellbar…
Große Firmen wie Samsung, LG und Hyundai sind in Seoul angesiedelt und prägen in vielen Bereichen das Stadtbild. Riesige Monitore an Gebäuden sind keine Seltenheit in der koreanischen Hauptstadt.


Die Temperaturen in Seoul sind ähnlich wie bei uns, allerdings fällt die Monsun-Zeit in den Sommer, in der mit vermehrten Regenfällen zu rechnen ist. Ein immer größeres Problem ist die Luftverschmutzung. Während der Hälfte meiner Zeit in Südkorea hatten wir mit Smog zu kämpfen. Dieser ist zu großen Teilen auf die Luftverschmutzung in China zurückzuführen. Ansonsten war das Wetter etwas wärmer als bei uns zu Hause zu dieser Zeit.
Übersicht: Seoul in 2 Tagen
Meine freien 2 Tage in Seoul sind auf das Wochenende gefallen. Wir hatten somit Samstag und Sonntag zur freien Verfügung. Erfreulicherweise war das Wetter perfekt: Sonne und rund 30 Grad. Daher hatten wir für unseren Sightseeing-Trip durch Seoul mit keinen Einschränkungen des Wetters zu rechnen und konnten alles in vollen Zügen genießen.
Hier findet Ihr einen Überblick meiner besichtigten Sehenswürdigkeiten. Sobald mein ausführlicher Bericht zu der jeweiligen Attraktion geschrieben ist, wird er direkt dahinter verlinkt. Weiter unten gebe ich Euch jedoch vorab eine Kurzbeschreibung mit Bildern, damit Ihr bereits einen Eindruck erhaltet.
Teilweise sind auch Empfehlungen zu Ausflügen vorhanden. In Asien ist der Anbieter Klook* sehr gut vertreten und bietet meist die größte und günstigste Auswahl an Tickets und Touren.
Die gesamten zwei Tage haben wir uns zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorwärtsbewegt. Da es überall was zu sehen gab, haben wir sehr viel zu Fuß erledigt und daher pro Tag rund 20 Kilometer zurückgelegt. Die schmerzenden Beine am nächsten Tag haben es mir gedankt! Dies ist aber nicht notwendig, denn mit Bus und Bahn kommt ihr auch super zurecht, falls ihr nicht so viel laufen möchtet.
| 1. Tag | zum Beitrag |
|---|---|
| Gyeongbokgung Palast | |
| Bukchon Hanok Village | Bukchon Hanok Village |
| Insadong Culture Street | |
| Cheonggyecheon Stream | |
| Myeongdong Street | |
| Wanderung zum Seoul Tower | N Seoul Tower Fernsehturm – Südkorea |
| 2. Tag | zum Beitrag |
|---|---|
| Dongdaemun Design Plaza | |
| Seoul City Wall Trail | Seoul City Wall: Der perfekte Wanderweg an der alten Stadtmauer |
| Ihwa Mural Village | |
| Gwangjang Market | |
| Seoul Skygarden | |
| Common Ground – Containershopping | |
| Lotte World Tower bei Nacht | Lotte World Tower – Seoul Sky |
Seoul in 2 Tagen: Sehenswürdigkeiten Tag 1
Wir starteten frühmorgens gegen 8 Uhr von unserem Hotel Shilla Stay Guro. Das Hotel lag im südlichen Teil der Stadt, weshalb wir zuerst etwa 30 Minuten mit der U-Bahn in Richtung Innenstadt unterwegs waren. Die Anbindung war aber gut, die Zimmer sehr modern und komfortabel und das Frühstück hervorragend. Zudem war es preislich sehr attraktiv, daher haben wir die etwas weitere Entfernung gerne in Kauf genommen. ▶ zum Shilla Stay Guro*
Gyeongbokgung Palast
In Seoul gibt es mehrere Paläste und Tempel. Wir haben für uns entschieden, in der kurzen Zeit nur einen Palast zu besichtigen und entschieden uns für den Gyeongbokgung Palast. In der näheren Umgebung sind weitere Sehenswürdigkeiten gelegen, daher war er für uns die ideale Ausgangslage.
Bei Ankunft am Gyeongbokgung Palast wurde gerade der traditionelle königliche Wachwechsel durchgeführt. Dies erfolgt täglich um 10:00 Uhr und um 14:00 Uhr. Diese Zeremonie fand im ersten Innenhof statt, hierhin kann man noch kostenlos gelangen, erst danach wird der Eintrittspreis von rund 2 EUR pro Person fällig. Wenn ihr allerdings einen traditionellen Hanbok tragt, müsst Ihr keinen Eintritt bezahlen. (und das haben tatsächlich viele Menschen gemacht)


Wir besichtigten noch weitere Teile des Gyeongbokgung Palast. Das Gebiet ist sehr weitläufig und man kann mehrere Gebäude erkunden. Die Tempel sind sehr faszinierend und abwechslungsreich, daher kann man einige Zeit hier verbringen. Da das Gelände sehr groß ist, verläuft es sich und man tritt sich nicht ständig auf den Füßen herum. Lediglich die ersten beiden großen traditionellen Tempel sind gut besucht. Danach hat man seine Ruhe und kann die Paläste in Ruhe erkunden.




Wir verließen den koreanischen Tempel über den Ausgang am National Fork Museum of Korea und gelangten somit direkt in Richtung Bukchon Hanok Village.
Ausflüge am Gyeongbokgung-Palast
Ausflüge bei Klook:
– Vormittagstour durch den Seouler Gyeongbokgung-Palast*
– Gyeongbokgung Hanbok-Erlebnis*
Ausflüge bei GetYourGuide:
– Highlights der Stadt, Palastbesichtigung und optionaler Hanbok*
Bukchon Hanok Village
Das Bukchon Hanok ist eins der bekannten Stadtviertel von Seouls Innenstadt und daher leider auch überfüllt mit Touristen. Klar, wir waren ja auch da….. Nicht umsonst spricht man auch von der Instagram-Stadt. Bedauerlicherweise ist dies auch korrekt, überall Menschenmassen, die das perfekte Foto schießen wollen. Ich möchte hier wirklich nicht mit den Anwohnern tauschen.

Das Viertel besteht allerdings aus ganz vielen Gässchen und man kann wunderbar darin herumschlendern. Vor allem die Dächer der Häuser sind wirklich faszinierend. Man kann somit dem Menschentrubel sehr gut aus dem Weg gehen und das enge und steile Bukchon Hanok Viertel auf andere Art erkunden.
▶ Mein Bericht zum Bukchon Hanok Village – Traditionelles Dorf in Seoul



Insadong Culture Street
Nachdem wir das Bukchon Hanok Village verlassen hatten, gingen wir in südlicher Richtung die Straße entlang. Hier kamen wir nach einiger Zeit durch die Insadong Culture Street. Dies ist ein Künstlerviertel mit vielen kleinen Läden, Cafés und Restaurants und lädt zum Bummeln ein.
Cheonggyecheon Stream
Unser Ziel war allerdings der Cheonggyecheon Stream. Ein wirklich toller und idyllischer Ort!
Es handelt sich um einen Fluss, der einmal durch Seouls Innenstadt hindurchfließt. Insgesamt ist er 5,84 km lang. Seit 2005 ist um den Fluss herum ein Park entstanden. Das Besondere daran ist, dass der Fluss etwas unterhalb der Straße liegt. Dadurch ist dies ein wunderbar ruhiger und erholsamer Ort mitten in der Großstadt. Man trifft Jogger, Radfahrer, spielende Kinder und Menschen, die ein Buch lesen. Der perfekte Ort zum Durchschnaufen und für eine kleine Mittagspause.



Myeongdong Street
Unser Fußmarsch führte uns weiter durch die Myeongdong Street, ein Einkaufsdistrikt von Seoul. Hier gibt es unzählige Geschäfte, Restaurants, große und kleine Straßen und unglaublich viele Menschen, wie es eben in einer Fußgängerzone so üblich ist. Wir bummelten eine Weile durch die Geschäfte und statteten der Myeongdong Cathedrale noch einen kleinen Besuch ab.


Seilbahn zum Seoul Tower
Nächstes Ziel war die Namsan Cable Car, mit dieser Seilbahn wollten wir hinauf zum Seoul Tower fahren. Wir waren weiterhin zu Fuß unterwegs. Teilweise könnte man auch mit der Metro abkürzen, aber irgendwie waren die Haltestellen für uns nie ideal. Mit dem Bus wäre es bestimmt einfach gewesen, aber das Wetter war perfekt und wir haben an jeder Ecke etwas Neues entdeckt.
Die Seilbahn schwebte bereits über unseren Köpfen und wir waren erschrocken, wie vollgestopft sie doch war. Ein bisschen wie in der Lippenbalsam-Werbung, wenn das Gesicht an der Scheibe klebt… 😁
Wir gingen Richtung Ticketschalter und sehen neben der langen Schlange einen Hinweis auf die Wartezeit, welcher mit 60 Minuten angegeben war. Puh… das war lang und die volle Seilbahn bereitete uns auch nicht wirklich viel Freude, daher entschieden wir zu Fuß hinauf zum Aussichtsturm zu laufen.
Tickets für die Namsan Seilbahn
Tickets bei Klook:
– Hin- und Rückfahrtticket für die Namsan-Seilbahn an Wochentagen*
– Ticket für den N Seoul Tower (verschiedene Pakete)*
Tickets bei Trip.com:
Wanderung zum Seoul Tower
30 Grad und strahlender Sonnenschein waren beste Bedingungen für den Weg hinauf zum Berg Namsan. Tatsächlich waren es wirklich viele Stufen und Höhenmeter, aber jede einzelne Stufe hat sich gelohnt. Es gab so viele schöne Aussichtspunkte und man konnte sich gar nicht satt sehen. Die Aussicht war so phänomenal, dass man eigentlich gar nicht mehr auf den Turm hätte hinauffahren müssen. 😁




Am Fuße des Fernsehturms gab es eine große Aussichtsplattform, von der man einen wundervollen Blick auf die Stadt hatte. Der Seoul Tower gehört für mich zu den Hauptattraktionen, der Blick auf die Stadt ist einfach einmalig.

Liebesschlösser am Seoul Tower
Unterwegs kamen wir automatisch an den Liebesschlössern vorbei. Unglaublich, wie viele von diesen Schlössern hier hängen. Meterweit sieht man nur bunte Schlösser. Es würde mich wirklich mal interessieren, wie viele dieser Beziehungen noch intakt sind…


Seoul Tower
Dann war es endlich so weit und wir gingen hinein in den Seoul Tower. Im Inneren buchte ich noch schnell ein Ticket bei Klook und löste diese direkt am Automaten ein. Wir konnten somit ohne Wartezeit direkt mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform hinauffahren. ▶ Ticket für den N Seoul Tower bei Klook* oder Trip.com*
Der Aufzug brachte uns binnen Sekunden hinauf auf die 138 Meter hohe Aussichtsplattform. Der Blick ist ähnlich wie von der Aussichtsterrasse vor dem Turm, allerdings viel höher. Leider ist überall eine Fensterfront, die nicht immer sehr sauber ist. Aber die Aussicht ist trotzdem wunderbar, man könnte hier wirklich Stunden verbringen und einfach nur hinausschauen.


Wir verbrachten knapp eine Stunde auf dem Fernsehturm und gingen dann auf der gegenüberliegenden Seite wieder zu Fuß zurück in die Stadt.
▶ zu meinem ausführlichen Bericht zum N Seoul Tower

Mein Geheimtipp:
Geht unbedingt auf die Toilette!
Es handelt sich vermutlich um die Toilette mit der besten Aussicht. Dieses Bild stammt von der Frauentoilette, aber auch die Männer können hinausblicken.
Vermutlich wird die Toilette hier meist nur zum Hinausschauen besucht. Bei meinem Besuch war allerdings kein Andrang.
Lasst Euch diesen Anblick nicht entgehen.
Gegen späten Nachmittag erreichten wir wieder unser Hotel, waren ausgelaugt und freuten uns auf die Dusche. Den Abend verbrachten wir in einer kleinen Fußgängerzone in der Nähe des Hotels und ließen den Abend entspannt ausklingen.
Seoul in 2 Tagen: Sehenswürdigkeiten Tag 2
Neuer Tag, neues Glück! Meine Beine sahen das definitiv anders… Aber wir wollten noch einiges sehen, somit ging es nach dem Frühstück weiter mit dem Stadtrundgang in Südkoreas Hauptstadt. Für heute nahmen wir uns allerdings vor, nicht so viel zu laufen und häufiger auf die Metro zurückzugreifen. Mal schauen, ob das geklappt hat. (Spoiler: NEIN)
Dongdaemun Design Plaza
Im Vorfeld haben wir dieses außergewöhnliche Gebäude gesehen und wussten sofort, dass wir dort hin müssen. Es handelt sich um ein Kulturgebäude mit einem markanten futuristischen Design. Im Inneren haben wir für uns nicht viel Interessantes gefunden, aber von außen war das Gebäude wirklich abgefahren.


Seoul City Wall Trail
Nächstes Ziel sollte eigentlich der Markt sein, doch auf dem Weg dahin stach uns etwas ins Auge: die alte Stadtmauer. Gestern hatten wir eine Empfehlung für einen Wanderweg gelesen, der an der alten Stadtmauer entlangging und eine tolle Aussicht auf Seoul haben soll. Wie war das jetzt mit dem Vorsatz, heute nicht so viel zu laufen???? Was soll’s, jetzt waren wir schon hier, also ging es los mit der Wanderung.
Leider waren wir am unteren Bereich der alten traditionellen Stadtmauer, daher führte uns der Weg stetig bergauf und das bei 30 Grad und Sonne. Wenn Ihr es etwas entspannter haben wollt, dann empfehle ich euch, den Weg andersherum zu laufen.
Wir gingen immer entlang der Stadtmauer und die Aussicht wurde immer besser. Zwischendurch kamen wir an interessanten Häusern und unvorstellbaren Bauweisen am Hang vorbei. Auch Fische, die getrocknet wurden, hingen einfach an einem Baum herum, eine ganz andere Welt hier….! Ganz am Ende des Weges kommt man automatisch zu einem Park. Ich kann die Wanderung entlang der Seoul City Wall absolut empfehlen, war allem, weil es eine nette Abwechslung zum Stadtleben ist. Hier findet Ihr meinen Reisebericht zur Wanderung:



Ihwa Mural Village
Kurz vor Erreichen des Parks kann man links in das Stadtviertel Ihwa Mural Village abbiegen. Es ist ein bisschen vergleichbar mit dem Bukchon Hanok Village oder dem Gamcheon Village in Busan. Besonderheit im Ihwa Mural Village sind allerdings die Wandmalereien an den Gebäuden. Es macht einfach Spaß, hier durch die engen Gassen zu laufen.


Gwangjang Market
Nun ging es aber zum eigentlichen Ziel, dem Gwangjang Market. In Seoul gibt es viele Märkte unterschiedlicher Größe. Einmal wollten wir uns dieses Erlebnis nicht entgehen lassen, obwohl wir wussten, dass es vermutlich nicht unser Fall sein wird.
Der Gwangjang Market ist einer der ältesten und größten traditionellen Märkte in Südkorea. 5.000 Geschäfte auf 42.000 m². Täglich besuchen etwa 65.000 Menschen diesen Markt.
Genau dieser Punkt ist der Grund, warum sowas nicht mein Fall ist, aber es gehört zu einem Besuch in Korea definitiv dazu. Es ist für uns Europäer unfassbar, was dort abgeht und vor allem wie viel los ist. Menschen sitzen dicht an dicht, um etwas zu essen und stehen in langen Schlangen, um ihr gewünschtes Gericht zu erhalten. Hier findet man definitiv alles und erhält einen perfekten Eindruck in das koreanische Leben.



Ausflüge zum Gwangjang Market
Seoul Skygarden
Nach diesem kulinarischen Erlebnis fuhren wir mit der Metro zum Hauptbahnhof Seoul Station. Zum einen wollten wir bereits vorab schauen, wo unser KTX Zug nach Busan abfahren wird und es gab eine Sehenswürdigkeit am Bahnhof, die wir besichtigen wollten.
Der Seoul Skygarden ist ein Projekt, welches die Stadt grüner machen soll. Im Rahmen eines Stadtbauprojektes wurde eine ehemalige Hochstraße zur Überführung der Bahngleise in einen Fußgängerübergang und Park umgestaltet. Insgesamt handelt es sich um 1 Kilometer Länge und der Zugang ist von mehreren Fußgängerwegen möglich. Auf dieser Brücke gibt es unzählige Kübel mit ganz unterschiedlichen Pflanzen und Sitzmöglichkeiten.
Es war zwar nicht total spektakulär, aber ein toller Ort, um etwas Zeit zu verbringen und gemütlich spazieren zu gehen. Mir gefällt die Idee dahinter außergewöhnlich gut.




Common Ground – Containershopping
Der wohl schlechteste Ort, den wir bei den 2 Tagen in Seoul besucht haben. Leider, denn die Metro-Station, welche auf unserer Linie lag, war nicht direkt um die Ecke. Wir mussten daher ein gutes Stück laufen und gelohnt hat sich das nicht wirklich.
Es handelt sich um ein Einkaufscenter aus Containern. Die Fotos im Internet haben uns sehr gut gefallen und wir wollten dies unbedingt aus der Nähe sehen. Enttäuschenderweise gab es so gut wie keine Geschäfte und die Hälfte war auch noch abgesperrt. Bereits nach 5 Minuten haben wir den Rückweg zum Hotel angetreten.


Statue of Gangnam Style
Da wir die nächsten beiden Tage auf Messe im Coex Center waren, wechselten wir das Hotel und zogen ins Grand InterContinental Seoul Parnsas* um.
Dort kamen wir automatisch an der Statue of Gangnam Style vorbei. Peinlich ist vermutlich, dass ich mir erst einmal erklären lassen musste, was es damit auf sich hat. 🤣 Wer genauso unwissend ist wie ich: Es handelt sich um einen Musik-Hit, durch den das Stadtviertel Gangnam bekannt wurde. Ein Teil des Musikvideos wurde an dieser Stelle gedreht. Wenn man sich unter die Hände stellt, um ein Foto zu machen, beginnt automatisch der Song zu spielen.

Direkt neben der Statue befindet sich übrigens die große Starfield Coex Mall, in der man super shoppen gehen kann. Auch die bekannte Bücherei Starfield Library befindet sich dort. Bei Nacht ist die Gegend um die Mall herum auf jeden Fall sehenswert und voller LED-Beleuchtung.



Lotte World Tower bei Nacht
Tagsüber haben wir bereits vom Seoul Tower auf die Skyline geblickt, nun wollten wir das auch im Dunkeln erleben. Welcher Ort ist dafür besser geeignet als das höchste Gebäude von Seoul? Der Lotte World Tower.
Der Lotte World Tower wurde 2017 eröffnet. Er ist 555 Meter hoch und somit das höchste Gebäude des Landes. Die obersten Etagen wurden als Aussichtsplattform gebaut und man kann von mehreren Etagen durch bodentiefe Fenster rundherum nach außen schauen. Zwei Aussichtsterrassen bieten auch die Möglichkeit, an die frische Luft zu gehen.
Sollte ich nochmals nach Seoul kommen, würde ich allerdings tagsüber zum Lotte Tower gehen. In der Dunkelheit ist es fast unmöglich zu fotografieren und selbst bei der bloßen Aussicht stören die vielen Reflektionen der Lichter im Inneren. Es gibt leider keinen Bereich, der Dunkeln gehalten wird, um besser fotografieren zu können. Trotzdem war es beeindruckend dort oben, vor allem wegen der extremen Höhe. Die Hochhäuser sehen wir Spielzeugfiguren aus. Zusammenfassend war es aber etwas enttäuscht bei Nacht.
▶ Mein ausführlicher Bericht zur Seoul Sky Aussichtsplattform auf dem Lotte World Tower: Lotte World Tower – Seoul Sky




Ticket für den Lotte World Tower
Eintrittskarte bei Klook (günstigste Option):
Flug nach Südkorea
Wir sind von Frankfurt mit der Lufthansa in der Business-Class direkt nach Incheon geflogen. Weitere Möglichkeiten für einen Direktflug bieten die Asiana und die Korean Air. Mit Zwischenlandung gibt es eine große Anzahl an Kombinationen. Bevor wir uns für die Lufthansa entschieden haben, haben wir auch mit Finnair und KLM/AirFrance geliebäugelt. Das Angebot der Lufthansa war aber einfach besser und der Direktflug war eigentlich nicht zu toppen.
Ein Jahr später haben wir uns tatsächlich für die Kombination KLM und Air France entschieden. Falls Euch meine Erfahrungen interessieren, findet Ihr hier die passenden Beiträge:


Vom Incheon Airport kann man problemlos mit dem Zug oder dem Flughafenbus in die Stadt gelangen. Da es zu unserem Hotel keine Direktverbindung gab, sondern wir definitiv umsteigen mussten, haben wir uns für Uber/Taxi entschieden. Die Taxipreise in Seoul sind extrem günstig. Wir haben für die Fahrt vom Flughafen zum Hotel etwa 25 EUR bezahlt und hatten keinen Stress, mit Koffern umsteigen zu müssen.
Einen passenden Flug könnt ihr bei Skyscanner* suchen und die Preise vergleichen. Auch einen Stopover kann man bestimmt sehr gut in Südkoreas Hauptstadt verbringen:
Meine Übernachtungen in Seoul
Wir haben in drei verschiedenen Hotels übernachtet. Schaut bei der Auswahl der möglichen Unterkunft immer auf die Entfernung zur nächsten U-Bahn-Station. Da man sich in Seoul hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln vorwärtsbewegt, ist dies kein zu unterschätzender Vorteil.
Shilly Stay Guro
Die ersten beiden Nächte haben wir im Shilly Stay Guro verbracht. Große Zimmer, tolles Badezimmer und eine gute Anbindung an die U-Bahn. Zusätzlich ein sehr leckeres Frühstück, um gut in den Tag zu starten. Die Lage war nicht mittendrin und man musste eine gute halbe Stunde Fahrzeit einplanen, aber dafür hat sich das im Preis widergespiegelt. Ich kann das Shilly Stay Guro uneingeschränkt weiterempfehlen.



InterContinental Grand Seoul Parnas
Hierbei handelte es sich um unser Messehotel. Das Parnas ist ein 5-Sterne-Hotel und das merkt man im ganzen Hotel. Auch diese Zimmer waren groß und geräumig und das Frühstück hervorragend, aber nicht im Preis enthalten. Vor allem für einen Aufenthalt bei der Coex Messe ist die Lage perfekt und auch bis zur Stadt oder zum Lotte Tower ist es nicht weit.


Grand Hyatt Incheon Airport Hotel
Der wir noch ein paar Tage in Tokio verbracht haben und unser Rückflug aber ab Seoul ging, verbrachten wir die letzte Nacht als Stopover in Incheon in der Nähe des Flughafens. Das Grand Hyatt ist riesig und unser Zimmer hatte ein extrem großes Fenster mit einer phänomenalen Aussicht. Leider waren wir nur wenige Stunden in diesem tollen Hotel, dort wäre ich definitiv gerne noch länger geblieben. Das Frühstück war das Beste der Reise und der kostenlose Shuttlebus zum Flughafen war sehr komfortabel.


Weitere Hotels in Seoul findet ihr hier: Hotels in Seoul bei Booking.com*
Öffentliche Verkehrsmittel in Seoul
Wir sind in Seoul mit der Metro und Uber bzw. dem Taxi gefahren. Sobald wir mit mehreren Koffern unterwegs waren, haben wir uns immer für das Taxi entschieden, da die U-Bahnen doch sehr voll sind. Außerdem waren die Preise wirklich günstig.
Der öffentliche Nahverkehr in Seoul ist hervorragend. Ich habe immer mit der APP Citymapper und Kakao navigiert und damit problemlos ans Ziel gekommen. Wir haben zu Beginn eine T-Money Card gekauft, diese mit WON aufgeladen und davon unsere Tickets bezahlt. Dies war sehr komfortabel.
Einen ausführlichen Bericht darüber, wie ihr am besten mit der U-Bahn fahrt und was es zu beachten gibt, folgt in den nächsten Wochen.
Für überregionale Verbindungen bietet sich der KTX Zug an. Wir sind damit von Seoul weiter nach Busan gereist. Ausführliche Informationen hierzu findet du in meinem Beitrag zum KTX:
Ausflüge in Seoul
Bisher habe ich bei meinen Urlauben meist die Ausflüge über GetYourGuide* gebucht. Diese sind in Südkorea auch vertreten und ich habe mehrere Tickets darüber gebucht. Allerdings gibt es in Asien zwei weitere Anbieter, die gute Angebote haben: Klook.com* und Trip.com.
Klook bietet wie GetYourGuide eine Vielzahl von geführten Touren und Eintrittskarten an und hat überwiegend eine größere Auswahl und günstigere Preise in Asien. Trip.com ist zusätzlich perfekt, um Bahntickets zu buchen. Wir haben hier unsere Fahrkarten für die KTX Zugfahrt* von Seoul nach Busan gebucht und dies war der einzige Anbieter, der eine Sitzplatzreservierung in der APP möglich gemacht hat. Hier kommt Ihr zu meinem Erfahrungsbericht: KTX Zug – Seoul / Busan – Tipps
Fazit zu Seoul in 2 Tagen
Zu Beginn war ich eher skeptisch, da es mein erster Berührungspunkt mit Asien war. Tja, was soll ich sagen….. Seoul hat mich total umgehauen! Mir hat die Stadt hervorragend gefallen und wurde mein Favorit von den drei besuchten Städten. Seoul bietet unglaublich viele Attraktionen mit viel Abwechslung. Toll fand ich, dass es genügend Orte gibt, die nicht überlaufen sind und man auch mal seine Ruhe haben kann.
Die Menschen, die wir in Südkorea kennengelernt haben, waren alle sehr freundlich, gastfreundlich und hilfsbereit. Besonders toll war, dass man sich direkt sicher fühlt und es so gut wie keine Kriminalität gibt. Eigentlich unglaublich, dass man sich selbst nachts problemlos draußen bewegen kann, ohne sich Gedanken machen zu müssen. Das ist in den meisten anderen Großstädten undenkbar.
Die beiden Tage waren unglaublich anstrengend, da wir möglichst viel erleben wollten und danach waren wir wirklich platt. Trotzdem waren es tolle zwei Tage in Seoul und ich werde sicher eines Tages zurückkommen und viele andere koreanische Sehenswürdigkeiten aufsuchen. Seoul in 2 Tagen war ein guter Anfang, aber man kann auch problemlos hier eine ganze Woche verbringen. Da ich jedoch kein Großstadtmensch bin, war die Zeit für mich perfekt. Wobei.. einen Tag mehr hätte es ein wenig entspannter gemacht. Zwei Tage würde ich jedoch als absolutes Minimum ansehen.

Tipps für Seoul
- Je nachdem, welche Aktivitäten Ihr in Seoul plant, kann sich der Discover Seoul Pass lohnen. In diesem sind verschiedene Attraktionen kostenlos oder zu vergünstigten Preisen enthalten.
- Ladet Euch am besten vor Eurer Reise einige koreanische Apps herunter. Es gibt zum einen verschiedene APPs von Kakao für die Metro und Uber bzw. Taxi, aber auch die APP CityMapper hat mir sehr weitergeholfen. Zusätzlich ist eine APP zum Übersetzen sehr hilfreich.
- Trotz WLAN an jeder Ecke ist es sinnvoll Mobile Daten zu buchen, da es häufig hilfreich und einfacher ist. Wir haben ein Datenpaket von Nomad genutzt und waren damit sehr zufrieden.
- Es ist sinnvoll, in Seoul Bargeld bei Euch zu haben. Vor allem der Ticketkauf oder das Aufladen der T-Money Card ist einfacher mit Bargeld. Am Flughafen gibt es direkt Geldautomaten, diese sind allerdings sehr gut besucht und ihr solltet etwas Zeit mitbringen.
- Geht unbedingt einmal typisch koreanisch essen. Korean BBQ ist einfach toll und muss man erlebt haben. Fried Chicken ist aber auch nicht zu unterschätzen.
- In Korea gibt es so gut wie keine Mülleimer. Das heißt allerdings nicht, dass die Stadt voller Müll ist. Das Gegenteil ist der Fall, in Korea nimmt jeder seinen Müll mit nach Hause. Darauf solltet Ihr Euch auch einstellen. Es kann schon vorkommen, dass man einen Kilometer mit seinem Kaffeebecher in der Hand herumläuft, bis man mal einen Abfalleimer findet.
- Getränkeautomaten findet ihr in der Stadt an jeder Ecke. Es ist somit nicht notwendig, viele Getränke mitzunehmen. Die Preise an den Automaten sind zudem sehr günstig. Wasser, Cola und Kaffee etwa 1 EUR. Sogar am Ende der Treppen zum Seoul Tower, wo jeder schnaufend und schwitzend angekommen ist, standen die Getränkeautomaten. Auch dort waren die Preise nicht teurer. Absolut fair!
- Es gibt unzählige Tipps über das Verhalten und die Kultur in Südkorea, aber darüber werde ich einen extra Bericht schreiben. Das würde hier sonst den Rahmen sprengen.
Meine Empfehlungen
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- Wenn Ihr auch gerne Reiseführer lest, hier eine kleine Auswahl für Seoul:
- TRESCHER Reiseführer Südkorea*
- TOP10 Reiseführer Seoul*
- Der Tour-Guide für die U-Bahn in Seoul, Korea* – Wie du die 100 besten Attraktionen der Stadt mit der U-Bahn erlebst!
- Wie findet ihr das Kofferpacken? Nervig oder freut Ihr euch darauf? Eine kleine Hilfestellung kann Euch vielleicht meine Packlisten geben:
- Bei diesem Thema spielt natürlich das Reisezubehör eine wichtige Rolle. Nachfolgend meine sinnvollsten Reise-Gadgets und eine Auswahl an Produkten, die speziell für einen Flug super geeignet sind:
- Reise-Gadgets / Meine TOP 15
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- Besonders für Städtereisen kann ich Euch die Rucksäcke von Cabaia empfehlen. Bei meinem Besuch in Tokio hatte ich diesen leider noch nicht, aber bei meinem letzten Trip ist er definitiv dabei.
- Mein Erfahrungsbericht zum Cabaia Adventurer Rucksack
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