Nachdem ich mich vor unserer Madeira-Reise intensiv mit dem Thema Mietwagen beschäftigt hatte, war für mich schnell klar: Ich möchte entspannt unterwegs sein – ohne Stress, ohne versteckte Kosten und ohne Ärger im Schadensfall. Gerade auf Madeira mit seinen engen Straßen, steilen Serpentinen und teilweise sehr kleinen Parkplätzen wollte ich mir keine Gedanken darüber machen müssen, ob am Ende noch zusätzliche Kosten auf mich zukommen. Deshalb habe ich mich bewusst dafür entschieden, meinen Mietwagen für Madeira bei Sunny Cars zu buchen. Zudem war der Preis sehr günstig.
Im nachfolgenden Erfahrungsbericht teile ich meine persönlichen Erfahrungen mit Sunny Cars auf Madeira – von der Buchung über die Abholung am Flughafen bis hin zum Fahrgefühl auf der Insel und der Rückgabe des Mietwagens.
Mein Madeira Urlaub
Zwei Wochen verbrachte ich meinen Urlaub auf Madeira und lernte die komplette Insel mit dem Mietwagen kennen. Kurvige Bergstraßen, abgelegene Wanderungen und Aussichtspunkte, sowie Tunnels und Küstenstraßen. Der Mietwagen war täglich im Einsatz, hat einiges mitgemacht. aber hat mich überall sicher hingebracht.
In meinem ausführlichen Beitrag „Mietwagen auf Madeira – das musst du wissen“ gehe ich auf alle grundlegenden Fragen ein: Braucht man überhaupt ein Auto? Welche Alternativen gibt es? Worauf sollte man beim Autofahren achten und welche Unterschiede gibt es bei Versicherung und Buchung?
In diesem Erfahrungsbericht möchte ich nun den Fokus gezielt auf Sunny Cars auf Madeira legen und zeigen, wie sich das Rundum-sorglos-Paket im Alltag bewährt hat – von der Buchung über die Abholung bis hin zur Rückgabe des Mietwagens.
Warum Sunny Cars? – Meine Entscheidung vor der Buchung
Der wichtigste Punkt bei der Mietwagenbuchung auf Madeira war für mich ganz klar die Versicherung und der Preis. Viele Anbieter werben zwar mit günstigen Preisen, bieten aber nur eine Vollkasko mit hoher Selbstbeteiligung an. Teilweise liegt diese bei über 1.000 EUR – und Zusatzversicherungen für Glas, Reifen oder Unterboden sind oft nicht inklusive. Normalerweise habe ich da nicht so viel Sorge, aber da ich im Vorfeld einiges über die Bedingungen auf Madeira gelesen habe, wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen. Bereits bei meinen letzten beiden Anmietungen in Kanada und Texas hatte ich einen Steinschlag in der Windschutzscheibe und weiß daher, wie schnell das geht.
Mir persönlich waren somit folgende Punkte wichtig:
- Vollkasko ohne Selbstbeteiling
- Glas- und Reifenschutz sollte inklusive sein
- Ein Anbieter, der gute Bewertungen hat und im Problemfall erreichbar ist
- faire Preise für den Mietwagen
Genau diese Dinge wurden bei Sunny Cars versprochen. Das Konzept eines Rundum-sorglos-Pakets hat mir gefallen und die Bewertungen im Internet haben dies auch bestätigt. Ein weiterer Pluspunkt war die Stornomöglichkeit. Ich buche Mietwagen grundsätzlich frühzeitig, möchte mir aber die Option offenhalten, bei Preisänderungen oder Planänderungen flexibel reagieren zu können.
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Buchung & Preis bei Sunny Cars auf Madeira
Bei der Buchung ist es wichtig zu wissen, dass Sunny Cars kein eigener Mietwagenanbieter, sondern ein Vermittler ist. Das bedeutet: Sunny Cars arbeitet mit lokalen Autovermietungen zusammen und stellt sicher, dass bestimmte Leistungen und Versicherungen immer im Paket enthalten sind.
Sunny Cars Vermittler-Prinzip
Bei der Buchung weiß man zunächst nicht, welchen lokalen Anbieter man vor Ort erhält – diese Information bekommt man erst nach Abschluss der Buchung. Das war für mich im ersten Moment definitiv ungewohnt, da ich mich gerne darüber informiere, was ich buche. Trotzdem habe ich mich für die Buchung entschieden.
Zum einen garantiert Sunny Cars unabhängig vom Anbieter immer das gleiche Versicherungspaket. Zum anderen gibt es eine kostenlose Stornomöglichkeit, sodass man die Buchung bei Bedarf problemlos wieder rückgängig machen kann. Somit gab es eigentlich kein Risiko, da ich die Buchung rückgängig machen konnte, falls mir der Anbieter nicht passte.
Filter & Auswahl bei der Buchung
Bei der Buchung kann man nach vielen Kriterien filtern, darunter Fahrzeugtyp, Getriebeart, und vor allem die Art der Abholung. Eine besonders wichtige Option auf Madeira ist die Entscheidung zwischen:
- Abholung direkt am Flughafenschalter
- Abholung außerhalb des Flughafens mit Shuttle-Service
Die Anbieter direkt im Flughafengebäude, wie SIXT und AVIS sind in der Regel teurer. Wir haben uns deshalb bewusst für einen Anbieter außerhalb des Flughafens entschieden. Nach der Ankunft hatten wir es nicht eilig, sodass der kurze Shuttle für uns kein Problem war – und dafür konnten wir spürbar Kosten sparen.
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Preis-Leistungs-Verhältnis Sunny Cars
Für die kleinste Kategorie haben wir im November rund 420 EUR für zwei Wochen bezahlt. Betrachtet man die enthaltenen Versicherungen und die fehlende Selbstbeteiligung, empfand ich das Preis-Leistungs-Verhältnis als sehr fair.
Unser lokale Mietwagenanbieter: WHYNot Car Rental
Kurz nach der Buchung über Sunny Cars – etwa eine halbe Stunde später – kam die Bestätigung per E-Mail, in der auch der lokale Anbieter genannt wurde: WHYNot Car Rental.
Direkt danach habe ich natürlich erst einmal Google-Bewertungen gecheckt. Glücklicherweise waren diese größtenteils positiv, was mir sofort ein gutes Gefühl gab. Auch der Standort war direkt hinter dem Flughafen und somit nur einen Katzensprung entfernt.
In der Buchungsbestätigung stand auch vermerkt, dass die Abholung per Shuttle direkt vor dem Flughafen erfolgen würde. Es sollte somit vor Ort nicht schwierig werden.
Abholung am Flughafen Madeira – Shuttle-Service

Die Abholung bei WHYNot Car Rental am Flughafen Funchal war etwas anders als erwartet – und offen gesagt, zunächst ziemlich verwirrend. Nachdem wir aus dem Terminal herausgegangen waren, standen wir inmitten einer Menschenmenge. Überall liefen Reisende und Fahrer mit Schildern herum. Ein Schild von WhyNot Car Rental war nicht zu sehen, und wir waren erstmal überfordert.
Nach etwa 10 Minuten haben wir schließlich einen kleinen Bus mit dem Logo von WhyNot Car Rental entdeckt. Der Fahrer hatte eine Liste mit unseren Namen und insgesamt wurden sechs Personen abgeholt. Der Bus war ausreichend groß, und die Fahrt zum Büro dauerte keine fünf Minuten. Der Fahrer war freundlich und half mit den Koffern.
Tipp: Geht aus dem Flughafengebäude direkt nach draußen. Dort halten die Shuttle-Busse der Mietwagenfirmen. Falls ihr den richtigen Bus nicht sofort seht, einfach ein paar Minuten warten und die Augen offen halten. Alternativ parken manche Anbieter auf dem gegenüberliegenden Parkplatz und ein Fahrer kommt zu Fuß, um euch abzuholen.

Alles in allem war die Abholung zwar etwas chaotisch für den ersten Moment, aber gut organisiert, freundlich und stressfrei, sobald man den richtigen Bus gefunden hatte.

Übernahme des Mietwagens bei WHYNot Car Rental
Nachdem uns der Shuttle am Büro von WHYNot Car Rental abgesetzt hatte, begann die Übergabe des Mietwagens. Vor uns waren noch die anderen vier Reisenden dran, sodass wir etwa 10 Minuten warten mussten.
Die Formalitäten dauerten anschließend einige Zeit, waren aber gut strukturiert. Wir mussten Führerschein, und Personalausweis von beiden Fahrern vorlegen – Zusatzfahrer ist bei WHYNot Car Rental übrigens kostenlos. Außerdem wurde nach dem Hotel gefragt, in dem wir untergebracht waren. Die Kreditkarte wurde mit einer Kaution belastet.
Anschließend wurde der Abgabezeitpunkt des Fahrzeugs besprochen. Wir bekamen eine Karte für die Rückgabe, die den Standort genau zeigt. Da die Rückgabe allerdings am gleichen Standort erfolgt, war das einfach. Eine Tankstelle befindet sich in direkter Nähe, damit man den Wagen vor der Abgabe noch volltanken kann.

Alles in allem war die Übernahme des Fahrzeugs transparent und gut organisiert. Die kleine Wartezeit und die Formalitäten wirkten zunächst lang, haben uns aber keinen Stress bereitet.
Gemeinsame Überprüfung des Mietwagens
Bevor wir endlich losfahren konnten, folgte die gemeinsame Überprüfung des Fahrzeugs. Zusammen mit dem Mitarbeiter von WHYNot Car Rental gingen wir einmal ums Auto und dokumentierten jeden einzelnen Kratzer. Und davon gab es bei unserem Wagen wirklich viele – eigentlich an fast jedem Bauteil.

Der gesamte Prozess dauerte noch einmal etwa 10 Minuten, verlief aber freundlich und entspannt. Ich war zunächst unsicher, ob es auffallen würde, wenn da ein Kratzer mehr drin ist, aber da wir eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung hatten, war mir das im Prinzip egal.
Tipp: Macht am besten selbst Fotos oder noch besser ein kurzes Video, während ihr einmal ums Auto herumgeht. So habt ihr im Notfall einen klaren Nachweis über den Zustand des Fahrzeugs bei Übernahme.
Zum Schluss erhielten wir eine Dokumentation aller Schäden, in der diese eingezeichnet waren. Bei uns waren es eine ganze Menge Zeichnungen – ein bisschen wie ein „Kratzer-Kunstwerk“ 😄, aber alles korrekt dokumentiert.

Unser Mietwagen war ein Opel Corsa Automatik, ein kleiner, kompakter Wagen, der sich perfekt für Madeira eignete. Für zwei Personen mit zwei Koffern und zwei Trolleys war die Größe ideal – größer hätte das Manövrieren auf den engen Straßen und in den Bergdörfern deutlich erschwert.
Die Automatik machte das Fahren auf den steilen Serpentinen und engen Straßen besonders angenehm. Man musste sich keine Gedanken über das Kuppeln oder häufiges Schalten machen und konnte sich voll auf die kurvigen Straßen und die Landschaft konzentrieren. Trotz seiner kompakten Bauweise hatte der Wagen mit der Sport-Taste genügend Power, um selbst auf steilen Passagen und kurvigen Serpentinen entspannt zu fahren.

Das Fahrgefühl auf Madeira ist abwechslungsreich: Neben den engen Kurven und Serpentinen gibt es auch viele Tunnel und gut ausgebaute Hauptstraßen. Auf diesen Hauptstrecken war es oft mehrspurig, kurvig, aber sehr gut ausgebaut, sodass man sich schnell sicher fühlte. Dank der kompletten Versicherung konnten wir die Insel ohne Sorgen erkunden, spontane Stopps an Aussichtspunkten machen und auch die kleineren Straßen ausprobieren, ohne Angst vor möglichen Kratzern oder Schäden zu haben.
Für mich war der Opel Corsa der perfekte Begleiter auf Madeira: kompakt, wendig, genug Power für Bergstraßen und trotzdem komfortabel für längere Strecken. Klein genug, um auch abseits der Hauptstraßen flexibel zu bleiben, aber stark genug, um die Insel ohne Einschränkungen zu genießen.
Rückgabe des Mietwagens bei WHYNot Car Rental
Die Rückgabe unseres Opel Corsa bei WHYNot Car Rental verlief völlig problemlos. Schon beim Eintreffen am Standort wartete der Shuttle, der uns anschließend direkt zum Flughafen zurückbrachte.
Die Übergabe selbst dauerte nur wenige Minuten: Fahrzeug kurz prüfen, Schlüssel abgeben, und die Formalitäten waren erledigt. Insgesamt war der gesamte Vorgang, inklusive Shuttle zum Flughafen, in maximal 15 Minuten abgeschlossen. Die Kaution auf der Kreditkarte wurde sofort freigegeben.
Mein Fazit zu Sunny Cars auf Madeira
Für mich war Sunny Cars in Kombination mit WHYNot Car Rental auf Madeira die perfekte Wahl. Die Buchung war unkompliziert, das Rundum-Sorglos-Versicherungspaket gab ein sicheres Gefühl, und die Mitarbeiter waren freundlich und gut organisiert. Auch die Kommunikation von Sunny Cars im Vorfeld war gut. Eine Änderung der Abholzeit war problemlos möglich und die Antwort auf E-Mail Rückfragen erfolgt zügig. Zum Glück musste ich die Schadensabwicklung nicht testen, kann aber daher auch keine Erfahrungen weitergeben.
Sowohl die Abholung per Shuttle als auch die Rückgabe verliefen stressfrei, und das Fahrzeug selbst – ein kompakter Opel Corsa Automatik – war ideal für die enge und kurvige Straßenführung Madeiras. Der äußere Zustand war zwar katastrophal und überall verkratzt und verbeult, aber technisch war er in gutem Zustand.
Fazit: Ich würde jederzeit wieder über Sunny Cars buchen, nicht nur auf Madeira, sondern auch für andere Reiseziele. Die Kombination aus transparenter Buchung, umfassender Versicherung und zuverlässigem Service macht die Mietwagenanmietung deutlich entspannter.
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Tipps für deine Mietwagenanmietung auf Madeira
- Frühzeitig buchen: Größere Auswahl, Stornomöglichkeit und Flexibilität bei Preisänderungen.
- Automatik wählen: Erleichtert das Fahren auf steilen Passagen und engen Straßen erheblich.
- Vollkasko ohne Selbstbeteiligung: Sichert dich bei Schäden ab – inklusive Glas- und Reifenschutz ist optimal.
- Fotos oder Video bei Übernahme: Dokumentiert den Zustand des Wagens und dient im Notfall als Nachweis.
- Abholung per Shuttle außerhalb des Flughafens: Oft günstiger als direkt im Terminal; Zeit allerdings einplanen, auch für die Rückgabe.
- Kompaktes Fahrzeug wählen: Enge Straßen und kurvige Bergstrecken machen ein kleines Auto deutlich praktischer.
Meine Empfehlungen
Ich hoffe, dir hat dieser kleine Mietwagenbericht gefallen und die Bewertung war hilfreich. Hier findest du alle meine Empfehlungen mit Links zu Anbietern zusammengefasst:
- Mietwagen-Buchung:
- Meine Hotels:
- Flug nach Madeira:
- Wichtigste Dinge in meinem Koffer:
- Wanderstöcke (Leki faltbare Wanderstöcke*)
- Trinkblase (Deuter*)
- Mückenschutz (Nobite*)
- Sonnenschutz
- Stirnlampe/Taschenlampe
- Regenjacke
- Wanderschuhe
- Reiseführer Madeira:

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Wichtig: Den gesamten Madeira Urlaub und auch den Mietwagen habe ich selbst bezahlt, und alle Eindrücke beruhen ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen.
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