Tokio in 1 Tag – Sehenswürdigkeiten

Ausblick vom Metropolitan Government Building

Im April 2024 war ich geschäftlich in Japan und hatte leider nur einen Tag Zeit, mir die Stadt anzuschauen. Tokio in 1 Tag? Geht das überhaupt? Natürlich kann man in einer der weltweit größten Städte nicht erwarten, alles zu sehen, aber es reicht, um sich einen ersten groben Eindruck zu verschaffen. Man muss sich allerdings von allem etwas herauspicken: etwas Kultur, eine Aussichtsplattform, bekannte Orte und idyllische Parks sind auch an einem Tag möglich. Lest in nachfolgendem Reisebericht alles zu meinen Erfahrungen bei meiner Stadtbesichtigung für 1 Tag in Tokio, Japan.

Mein Kurztrip nach Asien

Ganz spontan habe ich im April geschäftlich 10 Tage in Südkorea und Japan verbracht. In Südkorea standen hierbei Seoul und Busan auf dem Programm. Danach flogen wir von Busan nach Tokio. Leider hatten wir neben geschäftlichen Terminen nur einen Tag Freizeit. In diesem 1 Tag wollten wir so viel wie möglich von der Stadt sehen. In diesem Bericht werde ich Euch einen ersten groben Eindruck von meinem Aufenthalt in Japans Hauptstadt geben. Detaillierte Berichte zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten und Themenschwerpunkten folgen im Anschluss und werden nach Veröffentlichung jeweils verlinkt.

Eine Übersicht über meine Zeit in Seoul könnt Ihr Euch hier machen: ▶ Südkorea – Seoul in 2 Tagen

Übersicht Tokio in 1 Tag

Unser freier Tag in Tokio fiel auf einen Samstag und wir starteten frühmorgens nach dem Frühstück. Wenn man nur einen Tag Zeit hat, sollte man sich im Vorfeld gut überlegen, welche Sehenswürdigkeiten für einen selbst am wichtigsten sind. Da wir bereits in Seoul auf zwei Aussichtstürmen (Seoul Tower und Lotte Tower) waren, entschieden wir, die großen Türme Tokyo Tower und Tokyo Skytree wegzulassen. Außerdem häuften sich die Erfahrungsberichte, in denen Wartezeiten von über einer Stunde trotz Ticket keine Seltenheit waren. Dafür war uns die kurze Zeit viel zu schade. Unbedingt wollten wir einen der vielen Parks besuchen, um die letzten Reste der Kirschblüte noch zu sehen. Obendrein musste ein klein wenig Kultur auch noch dabei sein. Bei dieser Planung ist dabei Folgendes herausgekommen:

Aktivitätzum Beitrag
Ueno Park
Asakusa Schrein / Sensoji
Kappabashi Street (Plastikessen)
Tokyo Metropolitan Government BuildingTokyo Metropolitan Government Building – Aussichtsplattform
Shinjuku Gyoen ParkShinjuku Gyoen Park – Grüne Oase in Tokio
Shibuya Alle-Gehen Kreuzung Shibuya Crossing – Kreuzung Tokio
Mitsui Outlet Park Makuhari

Tokio in 1 Tag: Sehenswürdigkeiten

Bereits in Seoul waren wir die beiden Tage komplett mit der U-Bahn unterwegs, und da dies so gut funktioniert hatte, haben wir uns auch in Tokio dafür entschieden. Hierfür nutzten wir das 3-Tages Ticket* für die (runden) U-Bahn-Linien in Tokio. Hierzu gehe ich aber gleich noch näher ein. Das Wetter für den Tag war absolut perfekt, mit Sonne und 30 Grad. Die gebotenen Sehenswürdigkeiten in Japans Hauptstadt sind unendlich! Im Nachfolgenden gehe ich allerdings nur auf die von mir besuchten Attraktionen ein:

Ueno Park

Erstes Ziel war der Ueno Park, welcher laut Recherche einer der schönsten Parks in Tokio sein soll. Von diesen Parks gibt es eine Vielzahl in Tokios Innenstadt und alle haben eine beachtliche Größe. Der Ueno Park ist eine öffentliche Parkanlage und der Eintritt ist kostenlos. Lediglich das Ticket für den Ueno-Zoo, welcher sich auf demselben Gelände befindet, ist kostenpflichtig. Wir schlenderten vorbei an kleinen und großen Seen und genossen eine Weile die Aussicht auf den See. Hier kann man auch kleine Boote mieten.

Leider ist der Funke beim Ueno Park nicht übergesprungen. Obwohl Japan so sauber ist, war dies in diesem Park nicht der Fall. Überall lag Schmutz im Wasser und generell war es nicht wirklich gepflegt. Somit entschieden wir am Nachmittag noch einen weiteren Park einzuplanen, um noch einen positiven Eindruck von Tokios Parks zu erhalten. Dieser hatte uns nicht überzeugt.

Kappabashi Street (Plastikessen)

Im Vorfeld unseres Besuchs in Japan haben wir sehr viel über das Land, die Kultur und das Essen gelesen. Besonders fasziniert hat uns, dass in vielen Restaurants das Essen von außen mithilfe von Plastikessen ausgestellt wird. Diese Nachbildungen sind absolute Kunst, detailgetreu und häufig kaum von echtem Essen zu unterscheiden. Direkt als wir bei den ersten Restaurants vorbeikamen, konnten wir bereits die Speisen im Schaufenster bestaunen. In Tokio sollte es ein spezielles Stadtviertel geben, wo man diese Kunstwerke kaufen kann: die Kappabashi Straße. Also nicht wie hin….

Die Kappabashi Straße ist eine etwa 1 Kilometer lange Straße, in der man Restaurant- und Küchenbedarf kaufen kann. In Summe gibt es mehr als 200 Geschäfte in dieser Straße. Es handelt sich dabei nicht um eine Fußgängerzone, sondern um eine ganz normale Straße, in der sich rechts und links Geschäfte befinden.

Offen gesagt habe ich mir dies etwas spektakulärer vorgestellt. Wir haben einige Geschäfte gefunden, die diese Nachbildungen von Gerichten und Getränken in Plastik angeboten haben, aber dies war die Minderheit. Hauptsächlich ging es um Küchenzubehör und Messer. Trotzdem war es eine nette Abwechslung.

Tatsächlich werden in Tokio sogar Workshops angeboten, bei denen man die Technik für das Food Sample Marketing erlernen kann. Wenn ich mal mehr Zeit habe…😃

Asakusa Schrein / Sensoji

Eigentlich waren wir mit dem Besuch eines Tempels in Seoul zufrieden und wollten in Tokyo keinen weiteren besichtigen. Vor allem gehört der Asakusa Schrein zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Tokios und ist daher meist überlaufen. Die Kappabashi Street befindet sich allerdings in direkter Nähe zum Asakusa Schrein, somit entschieden wir uns doch einen kurzen Abstecher einzuplanen.

Beim Asakusa oder Sensoji handelt es sich um den bekanntesten und farbenfrohesten Tempel in Tokio. Er liegt im Asakusa Viertel und wurde 645 errichtet. In der Tempelanlage befinden sich mehrere Tempel, die Haupttore, eine fünfstöckige Pagode und eine traditionelle Einkaufsstraße.

Der Eintritt in den Sensoji Tempel ist kostenlos und die Tempelanlage ist immer geöffnet. Geführte Touren am Asakusa Schrein findet ihr hier:

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Tokyo Metropolitan Government Building

Meine TOP-Sehenswürdigkeit des Tages und mein Geheimtipp war das Tokyo Metropolitan Government Building. In diesem Regierungsgebäude befindet sich im obersten Stockwerk eine Aussichtsplattform, welche kostenlos genutzt werden kann. Genauer gesagt handelt es sich um zwei Türme mit jeweils einer Aussichtsplattform im 45. Stockwerk. Bei unserem Besuch war allerdings nur ein Turm geöffnet.

Mit einem Fahrstuhl gelangt man auf rund 240 Meter Höhe und hat eine phänomenale Aussicht auf Tokio. Es handelt sich um eine komplette Rundumsicht, da auf dem gesamten Stockwerk überall bodentiefe Fenster angebracht sind. Unglaublich gut, da oben! Vor allem, weil es nicht so überlaufen war, wie an den bekannteren Aussichtstürmen, wie dem Tokio Skytree. Erstaunlich fand ich auch, dass es wirklich komplett kostenlos war. Für mich ist der Besuch auf dem Tokyo Metropolitan Government Building eine perfekte Alternative und der Ausblick ist traumhaft schön.

Mein Erfahrungsbericht zum Tokyo Metropolitan Government Building

Shinjuku Gyoen Park

Wie angekündigt, stand noch der Besuch eines weiteren Stadtparks an. Wir entschieden uns für den Shinjuku Gyoen Park, da dieser besonders in der Kirschblüte toll sein soll. Dieser Park ist riesig und umfasst eine Größe von 58,3 Hektar. Für einen kleinen Eintrittspreis von 500 YEN erhält man eine Karte, auf der man die Sehenswürdigkeiten im Park erkennen kann. Verschiedene Gärten, Seen, Gewächshäuser und ein Teehaus zählen zu den Highlights.

Man kann wunderbar durch den Park spazieren gehen. Überall sieht man Leute, die mit Decken auf der Wiese liegen und ihre Freizeit genießen. Ein sehr idyllischer Ort und um einiges besser als der Park vom Vormittag. Wir konnten sogar noch einige Reste der japanischen Kirschblüte entdecken und verbrachten etwa eine Stunde in dieser grünen Oase mitten in der Stadt.

Mein Bericht zum Shinjuku Gyoen Park

Shibuya Alle-Gehen Kreuzung

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Tokio ist die Shibuya Crossing. Es handelt sich dabei um einen Fußgängerüberweg, welcher mit etwa 2500 Personen, die gleichzeitig die Straße überqueren, einer der meistfrequentiertesten der Welt ist. Diese Kreuzung ist ein beliebter Ort für Touristen und erinnert aufgrund der vielen leuchtenden Werbe-Reklameschilder an den Times Square in New York City. Bekannt wurde die Shibuya-Kreuzung durch den Film The Fast and the Furious.

Wir entschieden uns, die Shibuya Crossing im Dunkeln zu besuchen. Die Metro-Station Shibuya befindet sich direkt an der Kreuzung, somit ist sie leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Für einen Besuch solltet Ihr Euch aber vorab bewusst sein, dass dort extrem viel los sein kann und man sich quasi nur durch Menschenmassen durchdrückt. Es ist ein absoluter Besuchermagnet und jeder möchte mit der Kamera in der Luft den Gang über die Kreuzung vollziehen. Ich glaube, bei 80 Prozent der Fußgänger handelt es sich um Touristen. Sobald man die Metrostation verlässt, ist man in Menschenmassen gefangen. Wir haben da selbstverständlich mitgemacht und etwa 4 × die Kreuzung in alle Richtungen überquert. 😉

Shibuya Kreuzung von oben

Natürlich wollten wir die Shibuya Kreuzung auch von oben sehen und hierfür gibt es mehrere Optionen. Die höchste und beste ist die Shibuya Sky Aussichtsplattform, somit machten wir uns auf den Weg. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass die oberste Aussichtsterrasse, welche sich im Freien befindet, wegen starker Winde geschlossen war. Darunter gibt es aber noch eine geschlossene Aussichtsplattform, diese war allerdings bereits überfüllt und keine Tickets mehr verfügbar. Ich empfehle euch daher, die Tickets vorab zu kaufen:

Für uns musste somit eine Alternative her und diese haben wir auch gefunden. Direkt an der Shibuya Kreuzung befindet sich das Magnet Kaufhaus und in der 8. Etage gibt es eine Aussichtsplattform. Man hält sich dort direkt über der Kreuzung auf und kann perfekt hinunterschauen. Der Eintritt kostet 1500 YEN pro Person, hierfür erhält man allerdings ein kostenloses Getränk nach Wahl. Hier oben war es sehr entspannt. Mit uns waren vielleicht 30 Personen dort oben und es hat sich sehr gut verteilt. Für uns war es eine super Alternative zum Shibuya Sky. Ein ausführlicher Bericht zur Shibuya Alle-Gehen Kreuzung folgt.

zu meinem Beitrag der Shibuya Kreuzung

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Mitsui Outlet Park Makuhari

Am Tag des Rückflugs hatten wir noch ein paar Stunden in der Früh zur freien Verfügung und haben diese zum Shoppen genutzt. Etwa 30 Minuten mit der U-Bahn war das Mitsui Outlet Park Makuhari entfernt, welchem wir einen Besuch abstatteten. Das Outlet ist gut mit der Metro erreichbar und bietet einige interessante Geschäfte mit guten Preisen.

Flug nach Tokio

Tokio ist von Deutschland gut erreichbar und wird durch mehrere Airlines angeflogen. Da wir zuerst in Südkorea waren, sind wir von Busan mit der Korean Air nach Tokio Narita geflogen und der Rückflug ging auch wieder mit einem kurzen Zwischenstopp in Incheon über Seoul. Geflogen sind wir mit der Lufthansa Boeing 747-8 in der Business-Class. Meinen Erfahrungsbericht findet ihr hier: Lufthansa Business Class / Boeing 747-8.

Ausblick vom Flugzeug nach Japan

Ab Frankfurt gibt es beispielsweise Angebote für einen Direktflug nach Tokio von Finnair, British Airways, JAL, Lufhansa oder der ANA. Tokio besitzt zwei Flughäfen, die sich beide außerhalb der Stadt befinden. Einen Preisvergleich für den Flug könnt Ihr direkt hier bei Skyscanner starten:*

Vom Flughafen in die Stadt

Vom Flughafen Narita gibt es verschiedene Möglichkeiten, in die Stadt zu fahren. Die bequemste Variante ist der Skyliner Narita Airport Express. Vom Terminal gelangt man in einer guten halben Stunde ins Stadtzentrum von Tokio. Die Züge fahren dreimal pro Stunde und die Fahrt ist absolut bequem. Es gibt WLAN, reservierte Sitzplätze und genügend Platz für das Gepäck.

Wir haben das Ticket vorab bei Klook gekauft und vor Ort am Ticket-Schalter gegen das richtige Ticket getauscht. Dies ging schnell und einfach. Am Automaten wählt man seinen gewünschten Zug aus. Hier kommt Ihr zu den Tickets:

Skyliner Narita Airport Express-Ticket*

Meine Erfahrungen mit dem Skyliner Narita Zug

Öffentliche Verkehrsmittel in Tokio

In der Innenstadt angekommen, mussten wir dann noch mit der U-Bahn weiter zum Hotel fahren. Hierfür wollten wir uns eine Prepaid-Karte kaufen, welche wir immer aufladen konnten, um bequem mit der U-Bahn fahren zu können. Bereits in Seoul hatten wir gute Erfahrungen mit der T-Money-Card gemacht und wollten dies in Tokio auch so handhaben. In Tokio gibt es hierfür die Suica Karten.

Da ich keinen Automaten gefunden habe, ging ich zur Touristeninformation und fragte nach. Als Antwort bekam ich: Diese Karte ist ausverkauft! Bitte was??? Wie kann eine Karte ausverkauft sein? Für Touristen würde es eine Alternative geben, die Welcome Suica Card, diese gibt es aber nur am Flughafen. Toll… da war ich vor einer guten halben Stunde noch. 😥 Die Frau empfahl mir daraufhin ein 1-3 Tages Ticket, welches für die Subway genutzt werden kann. Wir entschieden uns dafür und kauften es an einem gesonderten Schalter. Vorab könnt Ihr das Ticket auch hier bestellen: ▶ U-Bahn-Ticket für Tokio – Unbegrenzte Fahrten für 1/2/3 Tage*

An sich war das auch eine gute Entscheidung und das Ticket ist günstig und eine gute Wahl. Allerdings muss man wissen, dass es in Tokio mehrere Anbieter gibt und nicht jede Linie in diesem Ticket beinhaltet ist. Kostenlos kann man nur mit der Subway Line fahren, diese erkennt man an dem Kreis um die Linie. Alle Eckigen laufen über einen anderen Anbieter. Blöd war nur, dass unser Hotel an der eckigen Linie lag und wir somit immer ein gesondertes Ticket ziehen mussten. 😏

Ein ausführlicher Bericht zum öffentlichen Nahverkehr und zu meinen Erfahrungen mit dem japanischen Subway-System wird noch folgen.

Meine Übernachtung in Tokio

Ein bezahlbares Hotel in Tokio zu finden, welches größer als 10m² ist, war gar nicht so einfach. Das Preisniveau in Tokio ist generell sehr hoch und man muss genau schauen, was einem angeboten wird. Häufig befindet sich das Badezimmer im Flur und wird von mehreren Gästen gemeinsam benutzt. Vorsicht ist auch bei sogenannten Stundenhotels geboten. Hotels die außergewöhnlich günstig sind und viele Details in stimmungsvollem Licht besitzen, werden häufig für andere Zwecke genutzt. Zu erkennen ist dies häufig daran, dass der Übernachtungspreis von außen am Hotel angeschrieben steht. Ich habe dies immer bei Google Streetview überprüft. An sich ist das kein Problem, in diesen Hotels zu übernachten, man sollte sich jedoch vorher überlegen, ob man dies wirklich möchte. Wir haben tatsächlich fast eins gebucht und erst im letzten Moment recherchiert und uns dagegen entschieden.

Nach langer Suche haben wir dann aber eine geeignete Unterkunft gefunden: das Tokyo Bay Shiomi Prince Hotel. Es liegt zwar nicht ganz zentral, aber die U-Bahn Station ist nur ein paar Gehminuten entfernt. Das Tokyo Bay Shiomi Prince Hotel ist modern, bietet große Zimmer, ein tolles Frühstück und ein ansprechendes Bad. Wir hatten überhaupt nichts auszusetzen und können das Hotel absolut empfehlen. Meine ausführliche Hotelbewertung findet ihr hier:

Ausflüge in Tokio

Bisher habe ich bei meinen Urlauben meist die Ausflüge über GetYourGuide* gebucht. Diese sind in Japan auch vertreten und ich habe auch Tickets darüber gebucht. Allerdings gibt es in Asien zwei weitere Anbieter, die häufig bessere Angebote haben: Klook.com* und Trip.com*.

Klook bietet wie GetYourGuide eine Vielzahl von geführten Touren und Eintrittskarten an und hat überwiegend eine größere Auswahl und günstigere Preise in Asien. Trip.com ist zusätzlich perfekt, um Bahntickets zu buchen. Wir haben hier unsere Fahrkarten für die KTX Zugfahrt von Seoul nach Busan gebucht, und dies war der einzige Anbieter, der eine Sitzplatzreservierung in der APP möglich gemacht hat. Auch die Tickets* für den Zug vom Tokio Airport in die Stadt waren über Klook am günstigsten.

Fazit zu Tokio in 1 Tag

Ein Tag für Tokio ist definitiv zu wenig, aber es ist okay für einen kleinen Überblick. Da ich ein paar Tage zuvor zwei Tage in Seoul war, war es genügend Großstadt für mich. Tokio ist einfach extrem groß und es wohnen unfassbar viele Menschen dort. Ich komme hier vom Land und Tokio war für mich ein totaler Kulturschock. Es geht zwar sehr gesittet zu und die Menschen sind definitiv rücksichtsvoll, aber an der Anzahl ändert dies trotzdem nichts. Die U-Bahnen sind eigentlich immer voll und an bekannten Attraktionen muss man sich darauf einstellen, anstehen zu müssen.

Mir hat Tokio in 1 Tag trotzdem hervorragend gefallen. Mein absolutes Highlight war die Aussichtsplattform auf dem Regierungsgebäude und auch die Terrasse mit Blick auf die Shibuya Kreuzung war toll. Unser Hotel war spitze und preislich sehr attraktiv für Tokio. Nach diesem Kurzbesuch kann ich mir einen Urlaub in Japan extrem gut vorstellen, allerdings nicht als Städtereise, sondern eher als Rundreise durch das ganze Land.

Ausblick vom Metropolitan Government Building

Die Verständigung auf Englisch ist allerdings sehr schwierig, in Japan, teilweise sogar um einiges schwieriger als in Südkorea. Tatsächlich haben wir kaum Personen kennengelernt, die zumindest ein bisschen Englisch gesprochen haben. Eine Rundreise durch das Landesinnere stelle ich mir daher gar nicht so einfach vor. Aber dies kommt auf einen Versuch an…

Tipps für Tokio in 1 Tag

  • WLAN gibt es eigentlich überall, allerdings ist die Verbindung meist nicht wirklich gut. Zusätzlich muss man sich jedes Mal in einem neuen WLAN einloggen. Ich empfehle daher, einen mobilen Datentarif zu buchen. Wir haben zwei unterschiedliche Datentarife genutzt und waren mit beiden sehr zufrieden:
  • Wenn du in Japan mehrere längere Strecken planst – vor allem mit dem Shinkansen – lohnt sich ein genauer Blick auf den Japan Rail Pass. Ich habe 2025 selbst den 7-Tage-Pass genutzt und damit tatsächlich Geld gespart. Gleichzeitig war es deutlich entspannter, weil ich mich vor Ort nicht ständig um einzelne Tickets kümmern musste.
  • In Tokio steht an jeder zweiten Straßenecke ein Getränkeautomat. Es ist somit nicht notwendig, etwas zu trinken mitzunehmen, und die Preise sind sehr günstig.
  • Ähnlich wie in Südkorea findet man auch in Tokio nicht viele Mülleimer. Stellt Euch somit darauf ein Euren Abfall mitzunehmen.
  • Taxipreise in Tokio sind extrem teuer und somit nur zu empfehlen, wenn es nicht anders geht.
  • Die U-Bahn fährt nichts nachts. Achtet somit darauf, dass ihr nicht nachts die letzte Bahn verpasst. Taxen haben nämlich zusätzlich zum hohen Preis auch noch einen Nachtzuschlag.
Getränkeautomaten in Tokio

Reiseadapter für die Steckdose

  • Für Japan benötigst du einen Reiseadapter für die Steckdose, da unser Stecker nicht passt. Zusätzlich beträgt die Netzspannung nur 100 Volt. Für die meisten Geräte ist aber ein Spannungswandler nicht notwendig. Lediglich bei gewissen Geräten, wie Föhn, Rasierer usw. kann die erforderlich sein. Zum Aufladen vom Smartphone, Kamera oder der Powerbank ist ein spezieller Japan-Reiseadapter oder Weltreiseadapter ausreichend. Diese findest du hier:

▶ Ausführliche Infos zum Thema Stromadapter in Japan findest du in meinem gesonderten Beitrag: Stromadapter für Japan

  • Meine TOP15 der besten Reise-Apps findest du hier, vielleicht findest du dadurch auch eine Hilfestellung für deinen nächsten Urlaub: ▶ Beste Reise-Apps / Meine TOP 15

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Weitere Beiträge zu Asien findest du hier:


Yvonne vom Reiseblog ChefinTravels

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2 responses to “Tokio in 1 Tag – Sehenswürdigkeiten”

  1. da hast du aber viel hineingelegt in deinen Tokiobesuch, die Fotos sind super, besonders die japanische Kirschblüte, dankeschön fürs Mitteilen

    1. Vielen lieben Dank liebe Manu!

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