Der neue Atzelbergturm im Taunus

Aussicht vom Atzelbergturm - Aussichtsturm

Der neue Atzelbergturm in der Nähe von Eppenhain und Ruppertshain wurde im Januar 2024 neu eröffnet, nachdem er zweimal einem Brand zum Opfer gefallen ist. Von dem Aussichtsturm hat man eine wundervolle Aussicht auf die Skyline von Frankfurt und den Hintertaunus. Außerdem kann man den Besuch am Atzelbergturm perfekt mit einer Wanderung oder Fahrradtour verbinden. Lest in meinem Erfahrungsbericht alles zu meinen Erfahrungen am Atzelberg.

Atzelberg im Taunus

Der Atzelberg ist ein etwa 500 Meter hoher Berg im Taunus. Er liegt im Main-Taunus-Kreis in der Nähe von Eppenhain und Ruppertshain. Neben dem Aussichtsturm gibt es auf diesem Berg noch einen Fernmeldeturm, welcher von vielen Stellen im Taunus eindeutig zu erkennen ist.

Die Geschichte des Atzelbergturms

Der neue Atzelbergturm ist bereits der vierte Aussichtsturm, welcher auf dem Atzelberg errichtet wurde. Bis 1976 gab es bereits einen Turm aus Stahl, dieser musste jedoch wegen Baufälligkeit abgerissen werden. 1980 wurde der nächste Turm aus Holz gebaut, der wohl wegen Brandstiftung 2008 niedergebrannt ist. Vier Jahre später entstand der dritte Turm, wieder aus einer Holzkonstruktion. Allerdings entstand auch hier 2017 ein Feuer im oberen Teil, woraufhin der Turm 2019 erneut abgerissen werden musste.

Der neue Atzelbergturm

Der neue Atzelbergturm wurde im ersten Halbjahr 2023 aufgebaut und im Januar 2024 erstmals eröffnet. Insgesamt ist der Aussichtsturm 27 Meter hoch und man muss 156 Stufen überwinden, um zur obersten Aussichtsplattform zu gelangen. Auf dem Weg nach oben gibt es immer wieder Ausbuchtungen mit Plattformen, in denen man verweilen und vorab die Aussicht genießen kann. Die Baukosten dieses neuen Aussichtsturms beliefern sich auf rund 900.000 EUR, welche zum Teil durch Versicherungsleistungen und Zuschüsse bezahlt wurden.

Mein Besuch am Atzelbergturm

Im Juli 2020 war ich zum ersten Mal mit dem Fahrrad auf dem Atzelberg. Leider gab es damals nur das Fundament des bisherigen Atzelbergturms. Somit war bedauerlicherweise auch keine Aussicht auf den Taunus vorhanden.

Vier Jahre später stand erneut die Fahrradtour zum Atzelberg an, diesmal jedoch inklusive Besteigung des neuen Atzelbergturms. Der Turm ist frei zugänglich und kostenlos. Aktuell gibt es am Atzelbergturm keine Sitzmöglichkeiten, lediglich auf den Betonpfosten oder auf ein paar Treppenstufen kann man sich ausruhen. Auch eine Abstellmöglichkeit für die Fahrräder ist hier nicht vorhanden. Da der Aussichtsturm aber erst wenige Monate geöffnet ist, könnte ich mir vorstellen, dass baulich noch etwas ergänzt wird.

Die Aussicht vom Atzelbergturm

Als wir am Atzelbergturm angekommen sind, waren außer uns noch vier weitere Personen am Turm. Das Wetter war vielversprechend und wir freuten uns auf den 360 Grad-Blick von oben. Insgesamt sind es 156 Stufen bis zur oberen Plattform. Auf diesem Weg nach oben gibt es immer wieder Ausbuchtungen, an denen man verweilen und durchschnaufen kann. Außerdem erhält man einen ersten Vorgeschmack auf die Aussicht, die einen erwarten wird.

Ganz oben angekommen, hat man eine freie Sicht in alle Richtungen. Dominierend ist natürlich der Fernmeldeturm in direkter Nachbarschaft.

Links vom Fernmeldeturm kann man auf die Skyline von Frankfurt blicken. Bei uns lag zwar noch leichter Dunst in der Ferne in der Luft, aber man konnte die Hochhäuser gut erkennen.

Auf der Aussichtsplattform sind mehrere Tafeln angebracht, die Aufschluss darüber geben, welche Städte sich in der Ferne befinden. Dadurch erhält man einen guten Überblick darüber, wo man sich befindet.

Die Aussicht dort oben ist atemberaubend! Auch wenn der Atzelbergturm nur 27 Meter hoch ist, ist die Höhe absolut ausreichend. Da man sich bereits auf einem Berg befindet, wirkt der Turm viel höher. Die offene Aussichtsplattform bietet zudem freie Sicht in alle Richtungen.

Fahrradtour zum neuen Aussichtsturm

Wir sind von Idstein aus mit dem Fahrrad zum Atzelbergturm gefahren. Die gesamte Strecke ist über Fahrradwege gut angebunden und einfach zu befahren. Wir haben dabei folgende Radwege genutzt:

  • Deutscher Limes Radweg
  • Hessischer Radfernweg R8
  • Radwegenetz Kelkheim

Am besten stellt Ihr Euch vor der Fahrt Eure Strecke bei Komoot zusammen und schaut Euch die verschiedenen Wege vorab an. Im gesamten Umkreis hat man auf jeden Fall tolle Möglichkeiten zu wandern oder mit dem Fahrrad zu fahren. Auch der Kaisertempel von Eppstein ist mit dem Fahrrad gut mit dieser Fahrradtour kombinierbar.

Parken am Atzelbergturm

Direkt am Atzelbergturm sind keine Parkplätze vorhanden. Der nächste Parkplatz ist vermutlich in Eppenhain in der Nähe der Feuerwehr. Dort steht der Wanderparkplatz Puppertheim zur Verfügung. In Ruppertsheim kann man vom Parkplatz Eppenhainer Kreuz oder Landsgraben wandern. All diese Parkplätze sind nicht einmal einen Kilometer entfernt.

Fazit zum neuen Atzelbergturm

Ich habe meinen Besuch am Atzelbergturm sehr genossen. Das Wetter an dem Tag war super und dadurch war die Aussicht traumhaft. Es war zwar leicht windig oben, aber absolut auszuhalten und angenehm. Der Aussichtsturm ist leicht zu Fuß oder Fahrrad erreichbar und kann perfekt in einen Tagesausflug eingebaut werden. Aber auch für einen kurzen Ausflug in die Natur bestens geeignet.

Der Aufstieg erfordert ein klein wenig Kondition, doch durch die Zwischenplattformen kann man regelmäßig eine Pause einlegen und auch dem Gegenverkehr ausweichen. Die Wendeltreppe ist mit einem Geländer zum Festhalten ausgestattet.

Personen mit Höhenangst kann ich den Besuch nur bedingt empfehlen. Zum einen schwankt der Turm leicht und durch die offene Konstruktion hat man immer eine freie Sicht nach unten. Dies kann schwierig sein, falls man generell Probleme mit der Höhe hat.

Mir hat der Atzelbergturm und die Aussicht hervorragend gefallen und ich kann den Besuch absolut empfehlen. Wenn ich wieder mit dem Fahrrad in der Nähe bin, werde ich definitiv einen Stopp einplanen.

Meine Empfehlungen und Tipps

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  • Solltet Ihr Höhenangst haben, würde ich den Aufstieg zum Turm nicht empfehlen, denn man spürt schon, dass der Turm ein wenig schwankt. Zusätzlich sind die Treppenstufen nur vergittert und man kann daher nach unten durchschauen. Für mich war es in Ordnung, aber mich ganz oben ans Geländer zu lehnen, hat mich auch etwas Überwindung gekostet.
  • Oben kann es wirklich windig sein, bedenkt dies bei Eurer Kleidungswahl, wenn Ihr den Atzelbergturm besteigt. 
  • Im Taunus gibt es noch weitere Möglichkeiten, die tolle Aussicht zu genießen. Empfehlenswert sind unter anderem der Hardtbergturm in Königstein und der Baumwipfelpfad in Bad Camberg.
  • Viele Wanderwege im Taunus sind in nachfolgenden Büchern bei Amazon zu finden:

Dinge die bei meiner Fahrradtour nie fehlen dürfen


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Yvonne vom Reiseblog ChefinTravels

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