Silverton Falls – Kanada

Wasserfälle am Ende des kurzen Trails

Die Wanderung zu den Silverton Falls in Alberta, Kanada ist eine kurze und leichte Wanderung. Auf dem Trail hat man eine tolle Aussicht und am Ende wird man mit einem Wasserfall belohnt. Der Startpunkt befindet sich direkt am Bow Valley Parkway zwischen Banff und Lake Louise. Lest in meinem Reisebericht alles zu meinen Erfahrungen auf dem Silverton Falls Trail.

Lage der Silverton Falls

Die Silverton Falls liegen im Banff National Park, direkt an der Kreuzung des Bow Valley Parkways. Nach Banff sind es gut 30 km und ins entgegengesetzte Lake Louise etwa 5 km weniger. Er befindet sich somit etwa in der Mitte der beiden Orte. Direkt angrenzend liegt die Unterkunft Castle Mountain Chalets, in dieser ich zwei Nächte übernachtet habe. Von der Hauptverkehrsstraße #1, dem Trans Canada Highway, ist es auch nur ein Katzensprung zum Parkplatz des Silverton Falls Trails. Da sich an dieser Stelle direkt der Übergang über den Fluss und die Bahnstrecke befindet, muss man auch keinen Umweg fahren. Bei geschlossener Bahnschranke sollte man allerdings etwas Zeit mitbringen.

Parkplätze sind direkt am Trailhead in ausreichender Menge vorhanden. Neben der kurzen Wanderung zu den Silverton Falls, starten von diesem Parkplatz noch weitere Trails, wie ihr nachfolgendem Foto entnehmen könnt.

Wanderung zu den Silverton Falls

Meine Kanada Rundreise

Im Januar 2023 habe ich knapp zwei Wochen in den kanadischen Rocky Mountains verbracht. Jasper-, Banff- und der Yoho Nationalpark zählten zu unseren besuchten Parks, und durch viele Wanderungen haben wir die Gegend kennen und lieben gelernt. In der Gegend um die Silverton Falls haben wir insgesamt 2 Tage verbracht, bevor es dann weiter nach Canmore ging, um die letzten Tage der Reise zu verbringen.

Ausführliche Reisetipps und Informationen zum Urlaub in Kanada im Winter findet Ihr hier:

Meine Wanderung zu den Silverton Falls

Die Wanderung zu den Silverton Falls haben wir recht spontan entschieden, da wir bereits gegen 15 Uhr bei unserer Unterkunft angekommen sind und die verfügbare Zeit bis zum Sonnenuntergang nicht mehr lange war. Daher war die 1,2 Kilometer kurze Wanderung perfekt geeignet, um den Tag ausklingen zu lassen. Im Vorfeld haben wir keine Bewertung zum Trail gelesen, sondern sind einfach drauflos gelaufen und wollten uns überraschen lassen.

Wir hätten zu Fuß vom Hotel laufen können, da wir jedoch die Schuhkrallen* anziehen und ungern damit über die asphaltierte Straße laufen wollten, entschieden wir uns für das Auto. Immerhin waren es 400 Meter… 😁

Vom Parkplatz läuft man zuerst für etwa 300 Meter auf dem Rockbound Lake Trail. Dieser Trail ist insgesamt 18 km lang und führt zum gleichnamigen See. Dies war für uns definitiv zu lang, somit bogen wir nach diesen paar Metern rechts ab und folgten dem Weg zum Silverton Fall. Zu Beginn führt der Weg durch den Wald und teils entlang des Silverton Creek.

Nach knapp der Hälfte des Weges überquert man zum zweiten Mal den Bach und daraufhin beginnt der Weg steiler zu werden und man läuft einige Serpentinen. Durch den Anstieg wird auch die Aussicht besser.

Immer wieder sind Hinweis-Schilder zu sehen, dass man bitte auf dem Weg bleiben soll und es am Abgrund gefährlich sein kann. Tatsächlich ist der Weg gegen Ende auch recht schmal und es geht seitlich steil hinab. Der Weg ist nicht immer gut befestigt und bei uns war er auch recht vereist, daher war ich dankbar für meine Schneekrallen*. Man sollte auf jeden Fall aufpassen, wo man hintritt.

Silverton Falls Wanderung

Der Wasserfall

Plötzlich war der Weg zu Ende und wir standen schräg vor den Silverton Falls. Im Januar war dieser spektakulär vereist und sah beeindruckend aus. Leider gab es keinen Weg näher zu dem Wasserfall heran und wir mussten uns mit dem Blick von der Seite begnügen. Wir fanden zwar Fußspuren im Schnee und auch unten am Fuße des Wasserfalls waren Spuren zu erkennen, aber dies wäre eher lebensmüde gewesen. Ich bin kein Mensch, der jedem Risiko aus dem Weg geht und gehe auch teilweise verbotene Wege (nein, das habt ihr jetzt nicht gehört 😉), aber dieses Risiko wollte ich nicht eingehen. Außerdem war die Sicht von oben auch schön und für uns völlig ausreichend. Ob es im Sommer einen Weg nach unten gibt, weiß ich nicht, aber ich glaube eher nicht. Dieser Aussichtspunkt ist das Ziel des Weges.

Wir genossen noch ein wenig die Aussicht und machen uns dann auf den Rückweg, welcher über den gleichen Weg zurückführt.

Aussicht genießen bei den Silverton Falls in Alberta

Fazit zu den Silverton Falls

Die Silverton Fall sind nicht spektakulär und auch kein Highlight des Urlaubs, aber es handelt sich um eine nette kurze Wanderung mit einem sehenswerten Wasserfall als Ziel. Wir haben für diesen Ausflug 45 – 60 Minuten gebraucht, somit ist der Aufwand recht gering.

Solltet Ihr Zeit auf dem Weg zwischen Banff und Lake Louise haben oder wie ich in den Castle Mountain Chalets übernachten, dann kann ich euch die Wanderung für einen kurzen Zwischenstopp definitiv empfehlen. Ich würde jedoch keine größere Anfahrt in Kauf nehmen, dafür wird an anderen Orten mehr geboten. Wir waren jedoch froh, diesen Trail gemacht zu haben und einen Blick auf die Silverton Falls werfen zu können.

Der Weg ist an sich leicht zu gehen und bedarf keiner großen Kondition. Ein Teil des Weges ist jedoch etwas steil und man sollte auch schwindelfrei sein. Der Weg verläuft teilweise schräg über ein Gefälle und auch der Abgrund ist nicht weit entfernt. Alles in allem aber kein Problem und gut zu bewältigen.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Neben den Silverton Falls gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken. In Richtung Banff liegt der bekannte Johnston Canyon, der laut Reiseführer zum Pflichtprogramm im Banff National Park gehört. Leider war bei unserem Besuch nur der erste Abschnitt der Wanderung geöffnet. Ich bin mir nicht sicher, ob es daran lag, aber mich hat der Johnston Canyon nicht wirklich überzeugt. Da habe ich auf dieser Reise deutlich bessere Sehenswürdigkeiten erlebt.

Johnston Canyon bei Get your Guide:

In Richtung Radium Hot Springs befindet sich noch der Marble Canyon, welchen ich definitiv empfehlen kann. Für diesen würde ich sogar einen Umweg in Kauf nehmen.

Meine Empfehlungen

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  • Für den Banff National Park benötigt Ihr ein gültiges Ticket. Sobald ihr euer Auto auf dem Parkplatz abstellt, müsst Ihr nachweisen, den Parkeintritt entrichtet zu haben. Wir haben uns direkt den Jahrespass Discovery Pass gekauft und mussten uns somit im gesamten Urlaub keinerlei Gedanken mehr über ein gültiges Tagesticket machen. Auf nachfolgender Seite könnt Ihr euch darüber informieren:
  • Wie im Beitrag mehrfach erwähnt, empfehle ich ausdrücklich, Schuhkrallen anzuziehen. Bei uns waren bei jedem Weg immer wieder vereiste Stellen unter dem Schnee vorhanden und teilweise wäre der Weg wirklich gefährlich gewesen ohne die Spikes an den Füßen. Die Investition ist nicht hoch und ihr werdet definitiv entspannter unterwegs sein.
  • Wenn Ihr noch einen Mietwagen für Kanada benötigt, kann ich auch USA to GO* empfehlen. Hier haben wir unseren Jeep Wrangler gebucht und dabei eine Menge Geld gespart. Tatsächlich waren es 20 Prozent gegenüber der Direktbuchung bei Alamo. Ihr müsst Euch lediglich mit Eurer E-Mail Adresse anmelden und schon könnt Ihr die Preise sehen und vergleichen.
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  • Solltet Ihr noch einen Reiseführer für euren Urlaub in Kanada suchen, kann ich euch diesen empfehlen:

Packliste für den Winterurlaub


ReisezeitDauerLängeBewertung
Januar 202330-45 min1,2 km4 von 5

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