Die beste Aussicht erhält man stets von ganz oben! Im Taunus in Hessen bietet sich hierfür eine Vielzahl von Aussichtstürmen an. Besonders bei einer Fahrradtour liebe ich es, ein Ziel vor Augen zu haben. Häufig entscheide ich mich dabei für einen Aussichtsturm, denn was gibt es Schöneres, als kilometerweit den Blick schweifen zu lassen? In nachfolgender Übersicht findet Ihr meine Empfehlung für die besten Aussichtstürme im Taunus und Umgebung.
Wer bereits Berichte von mir gelesen hat, der weiß, dass ich wirklich auf einen tollen Ausblick stehe. Egal, ob im Hotel, bei der Wanderung oder bei der Radtour. Gibt es einen Ort, von dem man weit schauen kann, bin ich die Erste die hinaufläuft.😁

Die Aussichtstürme im Taunus
Die nachfolgende Übersicht der besten Aussichtstürme und meiner Favoriten bezieht sich auf die Umgebung meines Wohnorts Idstein. Diese Aussichtstürme sind allerdings auf keinen Fall vollzählig, denn es gibt noch viel mehr davon. Immer wieder entdecke ich neue Türme und freue mich über ein neues Ziel, welches ich entdecken kann. Manche Orte sind auch nicht direkt im Taunus oder zumindest hart an der Grenze. Aber Hauptsache, die Aussicht stimmt, oder? 😉
Neuer Atzelbergturm – Ruppertshain
Der Atzelbergturm wurde mittlerweile zum dritten Mal wieder errichtet. Seit Januar 2024 steht nun wieder der Neue Atzelbergturm auf dem Atzelberg. Der Turm ist 27 Meter hoch, da er allerdings auf dem 500 Meter hohen Atzelberg steht, ist die Aussicht wundervoll. Über 156 Stufen gelangt man auf vergitterten Stahltreppen hinauf auf die oberste Plattform und kann von dort sogar die Frankfurter Skyline erblicken.
Ihr findet den Aussichtsturm im Main-Taunus-Kreis in der Nähe von Eppenhain und Ruppertshain. Der Zugang ist kostenlos, allerdings gibt es keine direkte Zufahrt mit dem Auto zum Turm. Ihr müsst eine kurze Wanderung in Kauf nehmen.
Einen ausführlichen Bericht zu meinem Besuch beim neuen Atzelbergturm findest du hier:



Baumwipfelpfad – Bad Camberg
Okay, streng genommen handelt es sich nicht um einen Aussichtsturm. Auf dem Pfad befindet sich allerdings ein Aussichtsturm, somit zähle ich ihn einfach mal hinzu.
Die beeindruckende Holzkonstruktion des Baumwipfelpfades in Bad Camberg führt in einer Höhe von bis zu 31 Metern durch die Baumkronen des Waldes. Diese Attraktion in der Region Limburg-Lahn wurde erst vor Kurzem errichtet und ist seit 2023 geöffnet. Über einen Rundweg erhält man eine tolle Fernsicht über Bad Camberg, den Taunus bis zum Feldberg.
Der Eintrittspreis für den Bad Camberger Baumwipfelpfad kostet 9,90 EUR.



Concordiaturm – Bad Ems
Am Rande des Taunus und in Rheinland-Pfalz befindet sich der Concordiaturm. Der Besuch kann perfekt in einen Ausflug auf dem Landtalwanderweg eingebunden werden, denn es ist nur ein kurzer Abstecher. In der angrenzenden Gastronomie kann man den Ausblick von der Terrasse genießen. Der Turm ist nicht wirklich hoch, aber durch die Lage hat man trotzdem eine tolle Sicht und der Ausstieg ist nicht zu schwierig.




Feldbergturm – Großer Feldberg Schmitten
Ich war bereits unzählige Male auf dem Großen Feldberg in Schmitten. Manchmal mit dem Fahrrad, aber auch mit dem Auto. Nicht einmal ist mir aufgefallen, dass man dort einen Aussichtsturm besteigen kann. Aus Zufall habe ich dies im Internet entdeckt und musste daraufhin direkt die nächste Fahrradtour planen.
Der Aussichtsturm auf dem Großen Feldberg hat eine Höhe von rund 40 Metern und bietet oben einen 360-Grad-Rundumblick durch eine verglaste Aussichtsplattform. Der Aufstieg führt durch ein geschlossenes Treppenhaus, welches mit tollen Wandgemälden gestaltet ist. Die Aussichtsplattform ist recht alt und die Fenster waren bei meinem Besuch auch recht schmutzig. Trotzdem bietet sich eine phänomenale Rundumsicht auf den Taunus und somit kann ich den Aufstieg auf jeden Fall empfehlen.
Der Zutritt zum Feldbergturm kostet 2 EUR und erfolgt direkt am Kiosk. Die Öffnungszeiten sind aktuell von 11:30-19:00 Uhr, können aber je nach Witterung und Jahreszeit variieren.




Hardtbergturm – Königstein
Bereits 1884 stand der erste Hardtbergturm an dieser Stelle. Es blieb leider nicht der einzige und der letzte Turm wurde 2021 abgerissen und eine neue Konstruktion erbaut. Der neue Hardtbergturm in Königstein ist nun seit Juni 2022 fertiggestellt. Es handelt sich dabei um eine 32 Meter hohe Stahlkonstruktion. Von dieser hat man einen wundervollen Blick in den Taunus, die Skyline von Frankfurt und die drei Burgen von Königstein, Falkenstein und Kronberg. Von Königstein ist es nur ein kurzer Fußmarsch bis zum Turm und der Aufstieg ist kostenlos. Den Besuch am Turm kann man gut in eine Wanderung oder Radtour in der Gegend um die Burgen von Falkenstein und Königstein einbinden.
Meine Erfahrungen zum Hardtbergturm findest du in meinem gesonderten Bericht:



Herzbergturm – Bad Homburg
Der Hertzbergturm steht tatsächlich noch auf meiner To-do-Liste und ich kann noch keine persönlichen Erfahrungen wiedergeben. Die Optik des Herzbergturms erinnert an einen Limes-Wachturm und er ist 24,5 Meter hoch. Vom Parkplatz an der Saalburg kann man zu Fuß zum Herzbergturm gelangen und den Panoramablick genießen.
Hexenturm – Idstein
Ich wohne in Idstein und somit zählt der Hexenturm zu meinen Highlights. Schlimm genug, dass ich es erst nach Jahren geschafft habe, das Innere dieses Turms zu besichtigen. Der Aufstieg ist hier bereits ein Erlebnis, denn die alten Mauern sind einfach spannend. Oben hat man zwar nur kleine vergitterte Fenster, aber der Ausblick auf die Altstadt und das Schloss ist trotzdem spektakulär.
Die Besichtigung des Hexenturms in Idstein ist kostenlos möglich, allerdings freut man sich über eine kleine Spende. In den Sommermonaten kann man den Hexenturm am Wochenende besichtigen und es ist auch möglich, sich während der Öffnungszeiten der Touristeninformation den Schlüssel auszuleihen.





Burg Hohenstein
Die Burg Hohenstein ist auch kein reiner Aussichtsturm, aber man hat vom oberen Turm eine tolle Aussicht und die Besichtigung der Burgruine ist zusätzlich interessant. Im Sommer werden teilweise auch Führungen durch die Burg angeboten.



Kaisertempel – Eppstein
Der Kaisertempel steht auf einem Feldvorsprung oberhalb von Eppstein. Von diesem Aussichtspunkt hat man eine tolle Sicht auf Eppstein und die Umgebung. Er ist ein beliebtes Ziel für Wanderungen, da man in der angeschlossenen Gastronomie auch einkehren und dabei die Aussicht von der Terrasse genießen kann.



Meisterturm – Hofheim
Der Meisterturm in Hofheim bietet einen kompletten Rundumblick über das Rhein-Main-Gebiet bis in den Odenwald. Der Turm ist knapp 31 Meter hoch, frei zugänglich und immer geöffnet.
Ich bin zwar bereits am Meisterturm vorbeigefahren und habe ihn von unten gesehen. Leider war zu der Zeit sehr viel los, somit habe ich entschieden, den Besuch auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Pferdskopfturm – Schmitten
Dies ist einer der Aussichtstürme, den ich vermutlich bereits am häufigsten besucht habe. Der 34 Meter hohe Holzturm auf dem Treisberg ist ein beliebtes Ausflugsziel im Taunus und nicht weit vom Großen Feldberg entfernt. Die Aussicht von der Spitze des Pferdskopfturms ist beeindruckend und immer wieder Teil meiner Fahrradtouren. Der Zugang zum Pferdskopf ist frei zugänglich und kostenlos.




Weilbacher Kiesgruben – Flörsheim
Bereits im vergangenen Jahr war ich bei den Weilbacher Kiesgruben, als ich eine Fahrradtour um den Frankfurter Flughafen unternommen habe. Vom Aussichtsturm wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts, somit habe ich die Tour letztes Wochenende nochmals wiederholt. Dieses Mal war der Aussichtsturm in den Weilbacher Kiesgruben allerdings Teil meiner Tour.
WOW, ich war beeindruckt. Zum einen ist die Optik des Turms wirklich toll, aber die Besonderheit ist die freitragende Aussichtsplattform. In der Mitte gibt es sogar eine Plexiglasscheibe, diese war allerdings so schmutzig, dass es spannender war, durch das Stahlgitter zu blicken.
Der Aussichtsturm in den Weilbacher Kiesgruben ist 27 Meter hoch und über 170 Stufen kann man die Plattform erklimmen. Die Frankfurter Skyline kann von oben bestaunt werden.
Neben dem Turm befindet sich das Regionalpark-Besucherzentrum, welches auch mit dem Auto erreichbar ist. Es ist somit einer der wenigen Türme, die keine Wanderung erfordern. Der Zugang zum Turm ist kostenlos möglich und in der direkten Umgebung befinden sich auch ein Spielplatz und eine Kletterwand.







Fazit Aussichtstürme Taunus
Für mich sind Aussichtstürme immer wieder ein Highlight und eine wundervolle Möglichkeit, ein Ziel in einen Ausflug einzubauen. Der Turm muss nicht extrem hoch sein, denn selbst von geringer Höhe kann die Aussicht wunderschön sein. Das Schöne im Taunus ist, dass die Aussichtstürme stark verbreitet sind und man leicht einen in der Nähe findet.
Wenn ich mich für den besten Aussichtsturm Taunus entscheiden müsste, würde mir die Auswahl tatsächlich sehr schwerfallen. Einen richtigen Geheimtipp gibt es nicht, denn jeder hat etwas Besonderes und jeweils andere Vorzüge. Der Weilbacher Kiesgruben-Aussichtsturm hat mich von der Konstruktion stark fasziniert, primär die freitragende Aussichtsplattform an der Spitze des Turms war toll. Aber auch die Höhe des Pferdskopfturms finde ich immer wieder beeindruckend. Man kann mit keinem der Aussichtstürme etwas falsch machen und die Landschaft im Taunus ist ohnehin immer einen Ausflug wert.
Weitere Aussichtstürme und Ausblicke in der Nähe
Nicht im Taunus und auch nicht in Hessen, aber trotzdem tolle Aussichten. Hier eine kleine Auswahl meiner Erlebnisse in meinem Reiseblog:
- Schloss Auerbach / Bensheim
- Philosophenweg Heidelberg – Wanderung
- Heidelberg Bergbahn – Schloss und Königstuhl
- Rotenfels / Rheinland-Pfalz
- Der 3-Burgen-Weg bei Königstein: Wandern im Taunus



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